
Wer eine Reinigungsfirma beauftragt, will vor allem eines: dass es danach einfach läuft. Damit das gelingt, lohnt sich am Anfang ein wenig Sorgfalt. Die meisten Probleme in der laufenden Reinigung haben ihren Ursprung weniger in schlampiger Arbeit als in Absprachen, die zu Beginn zu vage geblieben sind. Deshalb geht Putzfirma Berlin jeden Auftrag in einer festen Reihenfolge an – kurz genug, dass es schnell losgehen kann, und gründlich genug, dass später niemand rätseln muss.
- 1Sie melden sichPer Formular, E-Mail oder Telefon – ein paar Eckdaten zum Objekt genügen.
- 2Wir schauen es uns anKostenloser Termin vor Ort: Flächen, Beläge, Zeiten, Schlüssel.
- 3Sie erhalten den FestpreisSchriftlich, werktags binnen 24 Stunden, mit Leistungsverzeichnis.
- 4Ihr Team startetFeste Reinigungskräfte, eingewiesen in Ihr Objekt und seine Eigenheiten.
- 5Wir prüfen nachRegelmäßige Kontrollen, kurze Wege, schnelle Nachbesserung.
Schritt 1: Ihre Anfrage
Alles beginnt mit einer Nachricht von Ihnen. Das kann über unser Anfrageformular geschehen, per E-Mail oder telefonisch über die Angaben auf der Seite Kontakt. Sie müssen dafür kein Leistungsverzeichnis vorbereiten und keine Fachbegriffe kennen. Es reicht, wenn Sie beschreiben, worum es geht.
Hilfreich sind folgende Angaben:
- Art des Objekts: Büro, Praxis, Laden, Wohnanlage, Wohnung oder Haus
- Lage: Bezirk oder Ortsteil, damit wir den Einsatz planen können
- Ungefähre Größe: Quadratmeter, Zahl der Räume oder Etagen
- Gewünschte Leistung: regelmäßige Pflege, einmalige Grundreinigung, Auszug, Fenster
- Zeitrahmen: ab wann, wie oft, zu welchen Uhrzeiten
- Besonderheiten: empfindliche Böden, Hygienevorgaben, schwierige Zugänge
Fotos sind willkommen, vor allem bei einmaligen Aufträgen. Sie sparen manchmal den Vor-Ort-Termin und helfen uns, die richtigen Geräte mitzubringen.
Was dann passiert
Bei kleineren Privataufträgen – etwa einer Polsterreinigung oder einer einmaligen Wohnungsreinigung – können wir oft schon anhand Ihrer Beschreibung und der Fotos einen Betrag nennen. Dann entfällt Schritt 2.
Schritt 2: Die kostenlose Besichtigung
Für regelmäßige Aufträge und größere einmalige Arbeiten kommen wir vorbei. Sie zahlen dafür nichts und gehen keine Verpflichtung ein. Der Termin hat zwei Ziele: Wir wollen die Räume sehen, und wir wollen verstehen, was Ihnen wichtig ist.
Was wir uns ansehen
Wir achten auf Bodenbeläge und Oberflächen, auf den Verschmutzungsgrad, auf Möblierung und Einbauten, auf Glasflächen und ihre Erreichbarkeit. Wir fragen nach Wasseranschlüssen, nach einem Abstellraum für Geräte und nach der Müllentsorgung. Und wir sehen uns den Zugang an: Gibt es einen Aufzug? Wo kann das Fahrzeug halten? Wie kommt das Team außerhalb der Geschäftszeiten ins Gebäude?
Was wir Sie fragen
Wir fragen, was bisher gut lief und was nicht, falls es schon eine Reinigung gab. Wir fragen, zu welchen Zeiten gearbeitet werden kann, welche Zonen besondere Vorsicht verlangen und welche Regeln im Haus gelten – etwa einen Hygieneplan in der Praxis oder eine Hausordnung in der Wohnanlage. Und wir fragen, woran Sie merken würden, dass die Reinigung gut ist. Die Antworten darauf sind oft aufschlussreicher als jede Quadratmeterzahl.
- Grundriss oder Flächenangaben, falls vorhanden
- bisheriges Leistungsverzeichnis oder Reinigungsplan
- Hygieneplan (bei Praxen, Kitas, Küchen)
- Hinweise zu Alarmanlage und Schließsystem
- Wünsche zu Zeiten und Häufigkeit
Wie lange die Besichtigung dauert, hängt vom Objekt ab. Eine Wohnung ist schnell angesehen, eine Wohnanlage mit mehreren Aufgängen, Keller und Hof braucht mehr Zeit. Wer eine Wohnanlage betreut und Anhaltspunkte für den eigenen Rundgang sucht, findet sie in der Checkliste zur Hofbegehung.
Schritt 3: Ihr Angebot binnen 24 Stunden
Spätestens 24 Stunden nach dem Rundgang – gezählt an Werktagen – haben Sie unser schriftliches Angebot in der Hand. Es enthält nicht nur eine Summe, sondern alles, was Sie für eine Entscheidung brauchen.
Was im Angebot steht
- Leistungsverzeichnis: welche Räume, welche Tätigkeiten, in welchem Turnus
- Einsatzzeiten: an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten
- Betrag: als fester Betrag pro Einsatz oder pro Monat, bei Gewerbe netto, bei Privatkunden inklusive Mehrwertsteuer
- Zusatzkosten: etwa für Verbrauchsmaterial oder Zuschläge, sofern sie anfallen
- Startdatum: wann wir frühestens beginnen können
Wenn Sie Fragen zum Angebot haben oder etwas anpassen möchten, sprechen Sie uns an. Oft lässt sich ein Budgetrahmen einhalten, indem man den Turnus für einzelne Tätigkeiten verändert – etwa Glastrennwände nicht wöchentlich, sondern alle zwei Wochen. Die Einstiegswerte aller Leistungen finden Sie vorab auf unserer Seite mit den Richtwerten. Wer mehrere Angebote nebeneinanderlegt, sollte prüfen, ob Umfang und Einheiten wirklich dieselben sind.
Kein Druck bei der Entscheidung
Wir rufen nicht täglich an, um nachzufragen. Wenn Sie Zeit für die Abstimmung im Unternehmen oder in der Eigentümerversammlung brauchen, ist das in Ordnung. Für Eigentümergemeinschaften erklärt der Beitrag Reinigung in der WEG: Beschluss, Vertrag, Kontrolle, welche Schritte dort nötig sind.
Schritt 4: Der Start
Sobald Sie zusagen, bereiten wir den ersten Einsatz vor. Bei einmaligen Aufträgen geht das schnell: Termin festlegen, Ausrüstung packen, loslegen. Eilige Termine lassen sich mitunter sogar am Tag der Zusage einschieben, sofern ein Team Luft hat. Bei regelmäßigen Aufträgen gehören ein paar Vorbereitungen mehr dazu.
Vorbereitung vor dem ersten Einsatz
- Team zusammenstellen: Wir legen fest, welche Reinigungskräfte Ihr Objekt betreuen, und benennen eine Vertretung.
- Objektmappe anlegen: Checkliste, Raumplan, Besonderheiten, Kontaktdaten und Hinweise zu Alarm und Schließung.
- Schlüssel übernehmen: Schlüssel und Zugangskarten werden gegen Quittung übergeben und mit einem Code gekennzeichnet.
- Material planen: Mittel und Geräte bringen wir mit. Soll Verbrauchsmaterial wie Seife und Papier von uns kommen, klären wir Sorten und Mengen.
Der erste Einsatz
Sie weist das Team ein, klärt offene Fragen vor Ort und prüft das Ergebnis. Häufig stellt sich erst jetzt heraus, dass manche Punkte in der Praxis anders laufen als geplant – ein Raum ist abends noch belegt, ein Lagerraum soll doch mitgereinigt werden. Solche Dinge nehmen wir sofort in die Checkliste auf.
Ist die Fläche bei Übernahme stark verschmutzt, empfehlen wir manchmal eine Grundreinigung vor dem laufenden Betrieb. Das schafft einen sauberen Ausgangszustand, auf dem die regelmäßige Pflege aufbauen kann. Ob das nötig ist, sagen wir Ihnen schon bei der Besichtigung.
Ein Büro wechselt die Reinigungsfirma, weil es mit der bisherigen unzufrieden war. Bei der Besichtigung zeigen sich Kalk an den Armaturen, graue Fugen in den Waschräumen und verklebte Teppichstellen unter den Schreibtischen. Mit reiner Unterhaltsreinigung wäre das nicht in den Griff zu bekommen. Eine einmalige Grundreinigung vor dem Start sorgt dafür, dass die laufende Pflege ab dem ersten Tag sichtbar wirkt.
Schritt 5: Laufende Betreuung
Nach dem Start beginnt der eigentliche Alltag. Damit er dauerhaft funktioniert, bleiben wir dran.
Die ersten Wochen
Kleinigkeiten lassen sich in dieser Phase besonders leicht klären, bevor sie sich festsetzen. Ihre eigene Rolle in dieser Zeit beleuchtet unser Wissensbeitrag zum Einarbeiten einer neuen Reinigungsfirma.
Regelmäßige Kontrollen
Das Team selbst macht nach jedem Einsatz eine Abschlussrunde. Wie diese Kontrollen genau aussehen, erklärt unsere Seite zum Qualitätsversprechen.
Anpassungen im Laufe der Zeit
Ein Unternehmen wächst, eine Praxis erweitert die Sprechzeiten, in der Wohnanlage wird der Hof neu gestaltet. Solche Änderungen besprechen wir mit Ihnen, passen die Checkliste an und nennen Ihnen vorab, ob und wie sich der Betrag verändert. Auch saisonale Zusatzleistungen lassen sich einplanen – etwa eine Fensterreinigung im Frühjahr und Herbst oder zusätzliche Desinfektion in der Erkältungszeit.
Wenn etwas nicht passt
Die Nacharbeit folgt, die Ursache besprechen wir intern, und Sie hören von uns, was sich ändert. Hilfreich ist dabei eine genaue Beschreibung: welcher Raum, welche Stelle, seit wann. Je konkreter die Schilderung, desto schneller ist die Sache erledigt.
Besonderheiten bei Privatkunden
Für Privathaushalte ist der Weg meist kürzer. Bei einer regelmäßigen Wohnungsreinigung kommen wir zur Besichtigung, besprechen Ihre Wünsche und legen einen festen Wochentag fest. Das Team bleibt dasselbe. Es merkt sich, wo das Pflegemittel für den Holzboden steht und dass das Arbeitszimmer tabu ist.
Bei einer Reinigung zum Auszug stimmen wir den Termin auf den Übergabetermin ab. Ideal ist ein Einsatz kurz vor der Schlüsselrückgabe, wenn die Möbel schon weg sind. Nach der Reinigung gehen wir gemeinsam durch die Räume, damit Sie mit gutem Gefühl in die Übergabe gehen. Welche Arbeiten in welcher Woche vor dem Umzug sinnvoll sind, zeigt der Umzugsplan für die Reinigung.
Rechnungen für Privatkunden stellen wir so aus, dass Sie die Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich geltend machen können. Voraussetzung dafür ist die Zahlung per Überweisung.
Wenn es schnell gehen muss: Schäden und Notfälle
Nicht jeder Auftrag lässt Zeit für fünf ordentliche Schritte. Nach einem Rohrbruch, einem Kellerbrand oder Starkregen im Souterrain zählt jede Stunde, weil Feuchtigkeit und Ruß sich sonst tiefer in Wände, Böden und Möbel ziehen. In solchen Fällen verkürzt Putzfirma Berlin den Weg: Sie rufen an und schildern die Lage, wir fragen gezielt nach Ausmaß, betroffenen Materialien und Zugang. Wenn möglich, schauen wir uns den Schaden zeitnah an und nennen Ihnen danach den Umfang der ersten Maßnahmen.
Wichtig ist in dieser Lage die Reihenfolge. Zuerst muss die Ursache behoben sein – das Leck abgedichtet, der Strom in betroffenen Räumen geprüft. Dann folgt die Dokumentation für die Versicherung, und erst danach beginnt die eigentliche Reinigung. Fotos, die Sie vor unserem Eintreffen machen, helfen später bei der Regulierung. Ob und wann eine Trocknung durch Fachbetriebe nötig ist, klären wir offen mit Ihnen, statt nur zu wischen und zu hoffen.
Was Sie selbst beitragen können
Eine gute Zusammenarbeit hat zwei Seiten. Diese Punkte machen unsere Arbeit leichter und das Ergebnis besser:
- Flächen freihalten: Aufgeräumte Schreibtische und Arbeitsflächen lassen sich vollständig reinigen.
- Änderungen früh melden: Neue Mitarbeitende, geänderte Öffnungszeiten, Handwerker im Haus – je früher wir es wissen, desto besser planen wir.
- Rückmeldung geben: Lob hilft dem Team, Kritik hilft uns allen. Beides ist willkommen.
- Zugang sicherstellen: Funktionierende Schlüssel, aktuelle Alarmcodes und ein Ansprechpartner für Notfälle.
Wir planen die Einsätze so, dass Wege kurz bleiben. Unsere Teams sind in allen Bezirken unterwegs – vom Norden in Reinickendorf bis in den Südosten nach Köpenick.
Schildern Sie uns kurz Ihr Anliegen – wir melden uns und vereinbaren eine kostenlose Besichtigung.
Häufige Fragen
Wie lange warte ich auf das Angebot?
Werktags liegt es spätestens 24 Stunden nach dem Besichtigungstermin schriftlich bei Ihnen. Lässt sich ein kleiner Privatauftrag schon per Foto einschätzen, ist es häufig noch früher so weit.
Ist die Besichtigung wirklich kostenlos?
Ja. Die Besichtigung kostet nichts und verpflichtet Sie zu nichts. Sie hilft uns, den Aufwand realistisch einzuschätzen, damit der genannte Betrag später auch hält.
Muss ich bei der Besichtigung anwesend sein?
Idealerweise ja, oder eine Person, die das Objekt und Ihre Wünsche kennt. Das Gespräch ist mindestens so wichtig wie der Rundgang. Bei Wohnanlagen reicht oft jemand von der Verwaltung oder der Hausmeister.
Wann kann die Reinigung frühestens beginnen?
Das hängt vom Umfang und von der Verfügbarkeit ab. Einmalige Einsätze sind oft kurzfristig möglich, manchmal sogar am selben Tag. Für regelmäßige Aufträge planen wir etwas Vorlauf ein, um das Team einzuweisen und die Objektmappe vorzubereiten.
Was passiert, wenn mein festes Team ausfällt?
Dann springt eine eingearbeitete Vertretung ein, die mit der Objektmappe arbeitet und das Objekt nach Möglichkeit schon kennt. Wir setzen auch dann ausschließlich eigene Leute ein, keine Subunternehmer.
Lässt sich der vereinbarte Umfang nachträglich anpassen?
Ja. Sprechen Sie uns an, wir passen Checkliste und Einsatzplan an und sagen Ihnen vorher, ob sich der Betrag ändert. Änderungen halten wir schriftlich fest.
Brauche ich für eine einmalige Reinigung auch eine Besichtigung?
Nicht immer. Bei überschaubaren Aufträgen reichen oft eine Beschreibung und einige Fotos. Bei größeren Flächen, starker Verschmutzung oder besonderen Materialien kommen wir lieber vorbei.