Putzfirma BerlinReinigung für Gewerbe & Zuhause
Symbolgrafik: Standortmarkierung für Charlottenburg-Wilmersdorf – Einsatzgebiet von Putzfirma Berlin

Die Anfrage an eine Putzfirma aus Charlottenburg-Wilmersdorf dreht sich selten bloß um wöchentliches Bodenwischen. Der Bezirk ist zu vielseitig dafür. Hier stehen repräsentative Geschäftshäuser am Kurfürstendamm neben Gründerzeitblöcken mit Seitenflügel und Quergebäude, das Messegelände neben stillen Villenstraßen, Hochschulbauten neben kleinen Ladenlokalen in der Kantstraße. Jede dieser Nutzungen bringt eigene Anforderungen an Reinigung, Zeiten, Material und Absprachen mit. Im Folgenden schildern wir, wie wir den Bezirk sehen, welche Aufgaben hier typischerweise anfallen und wie ein Einsatz bei Ihnen konkret abläuft.

Wir sind keine Firma mit Sitz im Bezirk – unser Standort liegt in Prenzlauer Berg. Gearbeitet wird von dort aus stadtweit – der Westen mit Kudamm, Messe und Grunewald eingeschlossen. Entscheidend ist ohnehin nicht die Postanschrift, sondern ob ein Team die Eigenheiten eines Hauses kennt: wo der Hausmeister den Schlüssel hinterlegt, welche Tür nach 20 Uhr verriegelt wird, wo der Müllraum liegt und welcher Boden keinen scharfen Reiniger verträgt.

Zwei ehemalige Städte, ein Bezirk

Charlottenburg und Wilmersdorf waren bis zur Bildung von Groß-Berlin im Jahr 1920 eigenständige Städte. Charlottenburg wuchs um das Schloss herum, das um 1700 für Königin Sophie Charlotte entstand, und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer wohlhabenden Großstadt mit Technischer Hochschule, Oper und breiten Boulevards. Wilmersdorf war lange ein Dorf und wurde erst mit dem Bauboom der Kaiserzeit dicht bebaut. Seit der Bezirksreform 2001 bilden beide gemeinsam einen Bezirk.

Diese Geschichte sieht man bis heute an den Gebäuden, und sie prägt, was eine Reinigungsfirma hier leisten muss. Der Bezirk umfasst die Ortsteile Charlottenburg, Wilmersdorf, Westend, Grunewald, Halensee, Schmargendorf und Charlottenburg-Nord. Auf unserer Website haben wir eigene Seiten für Charlottenburg, Wilmersdorf, Westend und Grunewald angelegt; Halensee, Schmargendorf und Charlottenburg-Nord betreuen wir selbstverständlich genauso.

Ortsteil Typische Bebauung Häufige Aufträge
Charlottenburg Gründerzeit, Geschäftshäuser, Hochschulen Büros, Läden, Gastronomie, Treppenhäuser
Wilmersdorf Altbau, Verwaltungsbauten der 1930er, Nachkriegsbauten Praxen, Hausverwaltungen, Privathaushalte
Westend Villen, Messe, Kliniken, Wohnanlagen Veranstaltungen, Praxen, Glasflächen
Grunewald Villenkolonie, große Gärten Haushalte, Außenanlagen, Grundreinigung
Halensee Kudamm-Ende, Ringbahn, Mischnutzung Büros, Treppenhäuser, Hotels
Schmargendorf ruhiges Wohnen, kleinere Gewerbe Haushalte, kleine Praxen
Charlottenburg-Nord Siedlungsbau, Gewerbe an der Spree Wohnanlagen, Hallen, Außenflächen

Die Tabelle ist grob, aber sie zeigt das Prinzip: Ein und dieselbe Reinigungsfirma hat im Bezirk mit sehr unterschiedlichen Objekten zu tun. Deshalb arbeiten wir nicht mit Standardpaketen, sondern mit einem Leistungsverzeichnis, das nach dem Ortstermin eigens für Ihr Haus entsteht.

Wonach im Bezirk am häufigsten gefragt wird

Schaut man auf die Anfragen, die uns aus diesem Teil Berlins erreichen, zeichnen sich einige Schwerpunkte ab. Ganz vorn liegt die regelmäßige Büroreinigung in kleinen und mittleren Einheiten: Steuerbüros, Architekturbüros, Hausverwaltungen, Vertriebsniederlassungen, die zwei bis vier Räume plus Teeküche und Toilette haben. Solche Kunden brauchen keinen Großauftrag, sondern Verlässlichkeit – dieselben Leute, dieselben Wochentage, dieselbe Sorgfalt an der Kaffeemaschine.

Dicht dahinter folgen Eigentümergemeinschaften und Verwaltungen, die für ein oder mehrere Häuser eine laufende Gebäudereinigung suchen, weil der bisherige Anbieter nicht mehr zuverlässig erscheint oder das Personal ständig wechselt. An dritter Stelle stehen Privathaushalte, die einen Reinigungsservice für ihre Wohnung oder ihr Haus wünschen, oft verbunden mit Fenstern, die sie selbst nicht mehr putzen möchten.

Seltener, aber regelmäßig, kommen Sonderfälle: eine Praxis, die nach dem Umbau wieder öffnen will, ein Laden in der Wilmersdorfer Straße nach einem Wasserschaden, eine Villa, die nach dem Tod der Eigentümerin für den Verkauf vorbereitet wird. Gerade bei solchen Aufträgen merkt man, ob ein Reinigungsdienst seine Grenzen kennt. Wir sagen offen, was wir selbst leisten, und wo ein Fachbetrieb für Sanierung, Schadstoffe oder Schädlingsbekämpfung dazugehört.

Typische Anfrage in drei Sätzen

Eine Kanzlei am Lietzensee hat vier Büros, einen Besprechungsraum und zwei Toiletten. Gereinigt werden soll zweimal pro Woche am späten Nachmittag, die Fenster viermal im Jahr. Wichtig ist der Kanzlei, dass immer dieselbe Person kommt und Akten unberührt bleiben.

Für alle diese Fälle gilt: Erst schauen wir uns die Räume an, dann nennen wir einen Preis. Eine Putzfirma, die am Telefon verbindliche Festpreise für unbekannte Objekte nennt, rechnet entweder mit Luft oder kürzt später bei der Leistung.

City West: Glas, Naturstein und viel Publikum

Der Bereich um Breitscheidplatz, Bahnhof Zoologischer Garten, Hardenbergstraße und den östlichen Kurfürstendamm ist das Geschäftszentrum des alten West-Berlins. Hier finden sich Bürohäuser aus mehreren Jahrzehnten, Hotels, Einzelhandel in großen Flächen, Arztpraxen in den Obergeschossen und zahlreiche Gastronomiebetriebe. Die Reinigung ist hier vor allem eine Frage der Taktung. In vielen Gebäuden muss der Eingangsbereich sauber sein, bevor der erste Kunde kommt, und die Sanitärräume brauchen tagsüber eine zweite Runde.

Typisch für die City West sind große Glasflächen im Erdgeschoss, Eingangsportale mit Natur- oder Kunststein und Aufzüge mit Edelstahlverkleidung. Auf allen drei Materialien sieht man Fingerabdrücke und Kalkränder sofort. Für Glas setzen wir auf Abzieher und sauberes Wasser statt auf Sprühreiniger, die Schlieren hinterlassen. Für Edelstahl verwenden wir Pflegemittel, die nicht nachfetten und nicht jeden Handabdruck noch deutlicher machen. Wie das im Detail funktioniert, beschreibt unser Wissensartikel über Edelstahlkabinen in Aufzügen.

Büroreinigung in Geschäftshäusern mit vielen Mietparteien

Ein typisches Geschäftshaus am Kurfürstendamm hat mehrere Mieter: eine Kanzlei im dritten Stock, eine Agentur im vierten, eine Praxis im ersten, im Erdgeschoss ein Laden.

Die Reinigung der Mietflächen beauftragt jeder Mieter selbst, die Allgemeinflächen – Eingang, Treppenhaus, Aufzug, Toiletten auf der Etage – die Eigentümerseite. Daraus entstehen Lücken und Doppelarbeit, wenn niemand die Zuständigkeiten klar aufschreibt.

Wir erleben häufig, dass ein neuer Mieter die Büroreinigung beauftragt und erst beim ersten Einsatz klar wird, dass die Etagentoilette gar nicht zur Mietfläche gehört. Deshalb klären wir bei der Besichtigung, wer welche Fläche verantwortet, wo der Putzraum liegt und ob Wasser und Ausguss für uns zugänglich sind. In der City West ist das keine Nebensache: Viele Häuser haben keinen eigenen Putzraum pro Etage, und das Wasser muss aus einer Teeküche geholt werden.

Die Einsatzzeit spielt ebenfalls eine Rolle. Viele Büros am Kudamm wünschen die Reinigung am frühen Abend, weil die Häuser nachts verschlossen und alarmgesichert sind. Andere bevorzugen den frühen Morgen, damit die Räume frisch sind, wenn der Betrieb startet. Beides ist möglich; wir richten uns nach der Hausordnung und nach den Schließzeiten des Gebäudes. Warum die Reinigung am Tag in manchen Büros sogar Vorteile hat, lesen Sie im Beitrag zur Büroreinigung tagsüber.

Hotels, Pensionen und Apartments rund um den Zoo

Rund um den Bahnhof Zoo und entlang des Kurfürstendamms gibt es seit Jahrzehnten eine dichte Hotellandschaft – von großen Häusern bis zu kleinen Pensionen in umgebauten Altbauetagen. Für kleinere Betriebe übernehmen wir die Reinigung von Frühstücksräumen, Fluren, Lobby und öffentlichen Toiletten sowie auf Wunsch die Zimmerreinigung. Die Details dazu stehen bei unserer Hotelreinigung. Eine Besonderheit der Altbaupensionen: Die Flure sind oft schmal, die Treppen hoch, Aufzüge klein oder gar nicht vorhanden. Wäschewagen, wie man sie aus großen Hotels kennt, passen dort nicht. Wir arbeiten dann mit tragbaren Körben und planen die Laufwege so, dass Gäste auf der Treppe nicht ausweichen müssen.

Teeküchen in Büroetagen: der unterschätzte Raum

Fragt man Beschäftigte, was sie an der Sauberkeit im Büro am meisten stört, landet die Teeküche fast immer weit oben.

Kaffeesatz im Ausguss, Milchreste in der Maschine, ein Kühlschrank mit Joghurtbechern aus dem Vormonat. In vielen Altbauetagen der City West ist die Teeküche außerdem klein, schlecht belüftet und gleichzeitig Wasserstelle für das Reinigungsteam.

Wir nehmen die Küche deshalb ausdrücklich ins Leistungsverzeichnis auf: Spüle, Arbeitsflächen, Fronten, Außenseite von Kühlschrank und Mikrowelle, Boden. Das Innere des Kühlschranks reinigen wir in einem vereinbarten Rhythmus, nachdem das Büro Bescheid gegeben hat, dass Lebensmittel entfernt werden. Kaffeevollautomaten entkalken wir nicht ohne Auftrag, weil viele Geräte unter Wartungsverträgen laufen; die Außenflächen und Tropfschalen übernehmen wir aber gern. So ist klar geregelt, wer für was zuständig ist, und niemand muss sich in der Mittagspause über den Zustand der Küche ärgern.

Stuck, Parkett und Seitenflügel: Wohnhäuser im Bezirk

Ein großer Teil der Wohnungen im Bezirk liegt in Mehrfamilienhäusern der Gründerzeit und der Zeit um 1900 bis 1914. Viele dieser Häuser haben ein repräsentatives Vorderhaus mit breitem Treppenhaus, Stuck, bunten Glasfenstern und Terrazzo- oder Holztreppen, dahinter Seitenflügel und manchmal ein Gartenhaus. Für Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften ist die Treppenhausreinigung hier ein Dauerthema: Die Flächen sind groß, die Materialien empfindlich, und die Bewohner bemerken jede Nachlässigkeit.

Terrazzo verträgt keine sauren Reiniger, weil der Kalkanteil im Material angegriffen wird. Geölte oder lackierte Holzstufen brauchen nebelfeuchtes Wischen, keine nassen Lappen. Stuckprofile und Wandvorsprünge sammeln Staub, der nur mit weichen Bürsten und nicht mit feuchten Tüchern entfernt werden sollte. Unsere Treppenhausreinigung richtet sich nach diesen Materialien. Wer mehr über die Besonderheiten solcher Treppenhäuser wissen möchte, findet im Beitrag über das Gründerzeit-Treppenhaus eine ausführliche Anleitung.

Was in ein Leistungsverzeichnis für ein Altbautreppenhaus gehört
  • Kehren und nebelfeuchtes Wischen aller Stufen und Podeste im vereinbarten Turnus
  • Handläufe und Geländer abwischen, Treppenaugen auf Spinnweben prüfen
  • Briefkastenanlage, Klingeltableau, Haustür und Glaseinsätze reinigen
  • Fensterbänke und Heizkörper im Treppenhaus
  • Kellerabgang und Weg zum Hof in festem Rhythmus
  • Monatlich: Lichtschalter, Türrahmen, Fußleisten

Neben den Altbauten gibt es im Bezirk viele Nachkriegsbauten, die Baulücken schließen, und größere Wohnanlagen, etwa in Charlottenburg-Nord. Dort sind die Treppenhäuser meist schlichter, dafür häufig stärker frequentiert. Aufzüge, Müllräume und Fahrradkeller stehen hier stärker im Mittelpunkt. Für Verwalter lohnt es sich, einen festen Plan für die Hofbegehung zu haben. Eine Vorlage dafür gibt es im Beitrag zur Hofbegehung mit Checkliste.

Hinterhöfe und Müllstandorte

Ein Hof mit Mülltonnen in einem Charlottenburger Altbau ist ein Klassiker.

Die Tonnen stehen oft direkt unter den Küchenfenstern der Seitenflügel, im Sommer riecht es, im Herbst liegt Laub aus den Hofbäumen. Die Berliner Stadtreinigung holt die Tonnen ab, aber den Standplatz selbst sauber zu halten, bleibt Sache des Hauses. Wir reinigen Müllplätze im festen Turnus, spülen Tonnenstandorte aus, entfernen Verschmutzungen an Wänden und kontrollieren, ob die Tonnen richtig befüllt sind. Das ist keine glanzvolle Arbeit, verhindert aber viele Beschwerden aus der Mieterschaft.

Die Gebäudereinigung im Bezirk planen: ein Beispiel aus dem Alltag

Ein häufiger Fall: Eine Hausverwaltung betreut drei Häuser im Bezirk – ein Geschäftshaus in Halensee, ein Wohnhaus in Wilmersdorf und eine kleinere Anlage in Charlottenburg-Nord. Bisher haben drei verschiedene Anbieter gereinigt, jeder mit eigenem Vertrag, eigenem Turnus und eigener Rechnung. Die Verwalterin möchte das zusammenführen.

In so einer Situation beginnen wir mit einer Besichtigung aller drei Objekte. Wir nehmen die Flächen auf, prüfen Bodenbeläge, Zugänge und Wasserstellen und fragen nach, was bisher schiefgelaufen ist. Danach schreiben wir für jedes Haus ein eigenes Leistungsverzeichnis mit Turnus, aber einen gemeinsamen Rahmen: ein Ansprechpartner, eine monatliche Abrechnung, einheitliche Protokolle. Die Gebäudereinigung wird so für die Verwaltung übersichtlicher, ohne dass die Häuser über einen Kamm geschoren werden.

Wichtig ist uns, dass solche Zusammenführungen nicht zu Leistungskürzungen durch die Hintertür führen. Ein Wohnhaus mit Stucktreppenhaus braucht andere Arbeitszeiten als ein Geschäftshaus mit Glasportal. Das steht im Leistungsverzeichnis, und das rechnen wir auch so ab. Den kompletten Leistungskatalog dafür beschreibt unsere Seite zur Gebäudereinigung.

Was Verwalter vor dem Wechsel der Reinigungsfirma klären sollten
  • Kündigungsfristen des bisherigen Vertrags und Übergabetermin
  • Schlüssel, Transponder und Alarmcodes: wer hat was, was wird zurückgegeben
  • Welche Leistungen stehen im alten Vertrag, welche wurden tatsächlich erbracht
  • Beschwerden der letzten Monate: was hat gestört
  • Umlagefähigkeit der Kosten und Aufteilung nach Wirtschaftseinheiten

Zur Umlage auf die Mieter gilt: Die Kosten der Gebäudereinigung sind nach der Betriebskostenverordnung grundsätzlich umlagefähig, wenn das im Mietvertrag vereinbart ist. Einzelheiten hängen vom Vertrag und vom konkreten Leistungsumfang ab; das ist keine Rechtsberatung. Einen Überblick gibt der Beitrag zur Reinigung in der Nebenkostenabrechnung.

Praxen, Kanzleien und Beratung: viel Publikum, hohe Erwartungen

In den Obergeschossen der großen Straßen – Kurfürstendamm, Hohenzollerndamm, Bundesallee, Kaiserdamm, Bismarckstraße – sitzen viele Arztpraxen, therapeutische Einrichtungen, Kanzleien und Beratungsbüros. Für diese Kundengruppen ist Reinigung Teil des professionellen Auftritts, und in Praxen ist sie zusätzlich eine Frage der Hygiene.

In Arztpraxen trennen wir strikt zwischen Wartezimmer und Empfang auf der einen Seite und Behandlungsräumen auf der anderen. Maßgeblich für Behandlungsräume ist der praxiseigene Hygieneplan, den die Praxis in Anlehnung an die KRINKO-Empfehlungen aufstellt. Darin steht, welche Oberfläche mit welchem Präparat behandelt wird – wir halten uns daran und halten jeden Durchgang schriftlich fest. Unsere Praxisreinigung arbeitet mit farbcodierten Tüchern, getrennten Wischbezügen und einer festen Reihenfolge von rein nach unrein.

Kanzleien und Beratungsbüros haben andere Schwerpunkte: vertrauliche Unterlagen, Besprechungsräume mit Glastischen, oft hochwertige Holzmöbel und Teppiche. Hier gilt bei uns die Regel, dass Papiere auf Schreibtischen nicht bewegt werden. Wir reinigen, was frei ist, und alles andere bleibt, wo es liegt. Unsere Teams haben zudem feste Abläufe für die Schlüsselübergabe und das Verlassen der Räume. Wer seine Mitarbeitenden in die Pflicht nehmen möchte, dem hilft eine Clean-Desk-Regel, die wir gern mit abstimmen.

Wenn das Wartezimmer am Nachmittag voll ist

Eine Praxis am Hohenzollerndamm mit Nachmittagssprechstunde hat andere Bedürfnisse als ein Büro, das um 17 Uhr leer ist.

Das Wartezimmer wird ab Mittag stark genutzt, Toiletten brauchen nach der Sprechstunde eine gründliche Runde, und am nächsten Morgen muss alles bereit sein. Wir legen die Reinigung in solchen Fällen oft direkt nach Praxisschluss, weil dann niemand mehr gestört wird und die Flächen bis zum nächsten Morgen abtrocknen können. Hinweise zu Materialien und Abläufen im Wartebereich finden Sie im Beitrag zur Hygiene im Wartezimmer.

Messe, Olympiastadion, Waldbühne: Veranstaltungen im Westend

Im Westend liegen mit dem Messegelände, dem Olympiastadion und der Waldbühne einige der größten Veranstaltungsorte der Stadt. Die Großveranstaltungen selbst werden meist von Dienstleistern mit eigenen Rahmenverträgen betreut. Für uns relevant sind die vielen kleineren Aufträge drum herum: Messestände, die vor Eröffnung gereinigt werden müssen, Büros und Showrooms in der Umgebung, Unterkünfte für Aussteller und Firmenwohnungen, die nach einer Messewoche wieder hergerichtet werden.

Messereinigung hat eigene Regeln. Die Zufahrt zum Gelände ist in Aufbau- und Abbautagen reglementiert, Fahrzeuge brauchen häufig eine Einfahrtsgenehmigung, und die Zeitfenster sind eng. Wir stimmen solche Einsätze vorab mit dem Auftraggeber ab und bringen alles Material mit, damit vor Ort kein Suchen entsteht. Wer einen Stand oder eine Veranstaltungsfläche vorbereiten lassen möchte, findet weitere Informationen bei unserer Eventreinigung.

Halensee, Schmargendorf und Charlottenburg-Nord

Drei Ortsteile des Bezirks haben bei uns keine eigene Unterseite, obwohl dort genauso gearbeitet wird. Halensee liegt am westlichen Ende des Kurfürstendamms, dort, wo die Ringbahn den Boulevard kreuzt und die Stadtautobahn nah ist. Hier mischen sich Wohnhäuser, Bürobauten und Hotels auf engem Raum. Wer hier eine Putzfirma beauftragt, hat häufig ein Objekt mit gemischter Nutzung: Büros in den unteren Etagen, Wohnungen darüber, ein Treppenhaus für alle. Für solche Häuser teilen wir das Leistungsverzeichnis sauber nach Nutzungseinheiten auf, damit Verwaltung und Mieter wissen, was wofür bezahlt wird. Die Büroreinigung der Gewerbeflächen läuft dabei getrennt von der Pflege der Allgemeinflächen.

In Schmargendorf geht es beschaulicher zu, das Wohnen überwiegt. Bekannt ist das Rathaus Schmargendorf, in dem viele Paare standesamtlich heiraten. Unsere Aufträge dort sind überwiegend privat: Wohnungen und Reihenhäuser, dazu kleine Praxen und Ladengeschäfte. Ein häufiger Wunsch ist ein Reinigungsservice im Zwei-Wochen-Takt, ergänzt um zwei Fensterputztermine pro Jahr.

Charlottenburg-Nord wiederum ist durch Siedlungsbau der Nachkriegszeit geprägt, mit größeren Wohnanlagen, Grünflächen zwischen den Zeilen und Gewerbe an Spree und Kanal. Hier stehen Treppenhäuser, Kellergänge, Müllräume und Außenanlagen im Vordergrund. Ein Reinigungsdienst für eine solche Anlage muss mit vielen Aufgängen, festen Mülltagen und einer großen Bewohnerschaft umgehen können. Wir arbeiten dort mit Aushängen im Hausflur, auf denen steht, an welchem Datum gereinigt wurde und für wann der nächste Durchgang geplant ist – das nimmt vielen Beschwerden die Grundlage.

Nördlich schließen Siemensstadt und das Gewerbe entlang der Spree an, östlich Moabit. Für Kunden mit mehreren Standorten ist das praktisch: Die Wege sind kurz, und ein Team kann an einem Tag mehrere Objekte in der Umgebung anfahren.

Villen, Gärten und viel Laub im Grunewald

Ein anderer Teil des Bezirks funktioniert völlig anders. In der Villenkolonie Grunewald und in Teilen von Westend und Schmargendorf stehen freistehende Häuser mit großen Grundstücken, alten Bäumen und oft mehreren Etagen Wohnfläche. Hier sind unsere Auftraggeber meist Privatpersonen, manchmal auch Botschaften, Stiftungen oder Büros, die sich in einer Villa eingerichtet haben.

Die Reinigung solcher Häuser verlangt Sorgfalt mit Materialien. Natursteinböden in Eingangshallen, Parkett in großen Formaten, historische Fenster mit Sprossen, Wintergärten, Einbauschränke aus Massivholz – vieles davon ist alt und nicht ohne Weiteres ersetzbar. Wir arbeiten mit pH-neutralen Mitteln, testen neue Mittel an einer unauffälligen Stelle und fragen nach, wenn wir bei einem Material unsicher sind. Für besondere Böden haben wir eigene Leistungen wie die Parkettpflege und die Steinreinigung.

Die Außenanlagen sind im Grunewald mindestens ebenso wichtig. Die alten Kiefern und Laubbäume werfen im Herbst viel ab, Dachrinnen verstopfen schnell, Wege werden bei Nässe rutschig. Eigentümer sind nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz in vielen Straßen auch für die Gehwege vor dem Grundstück verantwortlich, und im Winter gilt die Räum- und Streupflicht. Welche Pflichten konkret bestehen, hängt von der Einstufung der Straße ab; im Zweifel lohnt ein Blick in das Straßenverzeichnis der Stadtreinigung. Wir übernehmen Gartenpflege, Dachrinnenreinigung und auf Wunsch den Winterdienst.

Wie ein Einsatz im Bezirk praktisch abläuft

Charlottenburg-Wilmersdorf ist verkehrstechnisch gut angebunden, aber nicht immer einfach für Reinigungsteams mit Material. Die Stadtautobahn und der Ring sind schnell erreichbar, doch in der Innenstadt rund um Kurfürstendamm, Savignyplatz und die Wilmersdorfer Straße ist Parken knapp. Große Teile des Bezirks sind parkraumbewirtschaftet. Wir planen Anfahrt und Parkplatz deshalb vor dem ersten Einsatz, fragen nach Stellplätzen im Hof oder in der Tiefgarage und nutzen bei Bedarf Ladezonen, sofern die Beschilderung das erlaubt.

Für regelmäßige Einsätze kommt ein Teil unserer Teams mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Bezirk ist durch S-Bahn-Ring, Stadtbahn und mehrere U-Bahn-Linien sehr gut erschlossen. Das Material bleibt in diesem Fall vor Ort in einem abschließbaren Raum, den wir mit dem Objekt vereinbaren. Das funktioniert gut in Büros und Praxen, weniger gut in Wohnhäusern ohne Abstellraum. Dort kommen wir mit dem Fahrzeug.

Auch die Uhrzeit will überlegt sein. In Wohnhäusern mit Büros im Vorderhaus stört ein Staubsauger um sechs Uhr morgens die Nachbarn im Seitenflügel, und laute Maschinen wie Scheuersaugautomaten setzen wir dort nur zu vereinbarten Zeiten ein. In reinen Geschäftshäusern ist das weniger heikel, dafür gibt es feste Öffnungszeiten der Hausmeisterloge oder der Tiefgarage. Wir notieren solche Punkte bei der Besichtigung und legen die Einsatzzeit so, dass Reinigung, Hausordnung und Nachbarschaft zusammenpassen. Bei neuen Objekten fragen wir außerdem nach Baustellen in der Straße, denn im Bezirk wird an vielen Stellen saniert, und eine gesperrte Zufahrt kann einen ganzen Einsatzplan durcheinanderbringen.

Häufiger Stolperstein: Schlüssel und Zugänge

In vielen Geschäftshäusern im Bezirk gibt es getrennte Schließsysteme für Haupteingang, Etage und Mietfläche, dazu Alarmanlagen mit festen Scharfschaltzeiten. Klären Sie vor dem Start, wer die Anlage scharf schaltet und was passiert, wenn das Team länger braucht. Ein Fehlalarm kostet Zeit und oft auch Geld.

Unsere Schritte vom Anruf bis zur ersten Reinigung

  1. Kontaktaufnahme: Sie schildern Objekt, Fläche und Wunschturnus – telefonisch oder über das Formular für ein Angebot.
  2. Besichtigung: Kostenlos vor Ort. Wir sehen uns Böden, Sanitärbereiche, Zugänge und Wasserstellen an.
  3. Angebot: Werktags innerhalb von 24 Stunden nach der Besichtigung, mit Leistungsverzeichnis und Festpreis.
  4. Einweisung: Ihr künftiges Stammteam geht einmal mit Ihnen durchs Haus; Schlüssel und Codes wechseln gegen Unterschrift den Besitzer.
  5. Erste Reinigung und Abnahme: Direkt im Anschluss an Termin eins folgt ein gemeinsamer Rundgang, bei dem wir Korrekturen aufnehmen.
  6. Laufende Betreuung: Ein fester Ansprechpartner, regelmäßige Qualitätskontrollen, Anpassung bei Bedarf.

Mehr zu den einzelnen Schritten steht auf unserer Seite zum Ablauf.

Reinigungsservice für Haushalte: vom Altbau bis zur Villa

Neben Gewerbe betreuen wir im Bezirk viele Privathaushalte. Die Wohnungen sind oft groß, mit hohen Decken, Dielenböden oder Parkett, Doppelkastenfenstern und Kachelöfen, die heute nicht mehr beheizt, aber noch als Schmuckstück erhalten sind. Unser Reinigungsservice für Privatkunden umfasst regelmäßige Unterhaltsreinigung, einmalige Grundreinigungen und die Reinigung vor oder nach einem Umzug.

Hohe Räume bedeuten: Spinnweben in Deckenecken, Staub auf Stuckrosetten, schwer erreichbare Oberlichter. Wir arbeiten mit Teleskopstangen und stabilen Leitern, niemals mit Stühlen. Doppelkastenfenster bestehen aus zwei hintereinanderliegenden Fensterebenen; im Luftraum dazwischen landen über die Monate Fliegen, Pollen und grauer Belag. Die Reinigung dauert deshalb länger als bei modernen Fenstern, und wir kalkulieren das ehrlich ein. Eine Anleitung zum Selbermachen gibt es im Beitrag zur Reinigung von Kastenfenstern.

Viele Kundinnen und Kunden in Wilmersdorf und Charlottenburg wünschen sich eine feste Reinigungskraft, die alle ein bis zwei Wochen kommt. Das bieten wir als Wohnungsreinigung an. Wer ein ganzes Haus reinigen lassen möchte, etwa im Grunewald, findet bei der Hausreinigung die passenden Leistungen. Der Vorteil beim festen Team: Es kennt die Wohnung, hat sich gemerkt, dass die Küchenfliesen etwas anderes brauchen als die Dielen im Flur, und muss nicht jedes Mal neu eingewiesen werden.

Steuerlich können Privathaushalte die Arbeitskosten für haushaltsnahe Dienstleistungen nach § 35a EStG teilweise von der Steuerschuld abziehen, wenn die Rechnung unbar bezahlt wurde. Die genauen Grenzen ändern sich gelegentlich und sollten aktuell geprüft werden; das ist keine Steuerberatung. Einen Überblick gibt der Beitrag zum Steuerbonus für Haushaltsleistungen.

Auszug aus einer Altbauwohnung

Eine Altbauwohnung in Wilmersdorf wird geräumt, der Mietvertrag endet, die Übergabe steht in drei Tagen an.

Die Mieterin ist beruflich eingespannt und hat keine Zeit, selbst zu reinigen. Ein Fall, den wir sehr häufig erleben. Wir kommen nach der Räumung, reinigen Küche, Bad, Fenster, Böden und Einbauschränke und hinterlassen die Wohnung übergabebereit. Wichtig: Wir reinigen, wir renovieren nicht. Löcher in Wänden, Schönheitsreparaturen oder abgenutzte Dielen sind nicht Teil unserer Leistung. Was genau zur Übergabe gehört, beschreiben wir bei der Umzugsreinigung und im Beitrag zum Übergabeprotokoll.

Gastronomie und Einzelhandel: die Kantstraße, die Wilmersdorfer Straße und die Nebenstraßen

Die Kantstraße ist bekannt für ihre vielen Restaurants, die Wilmersdorfer Straße für ihren Einzelhandel mit Fußgängerzone, rund um den Savignyplatz liegen Cafés und Läden in den Stadtbahnbögen. Dazu kommen die Nebenstraßen mit kleinen Geschäften, Bäckereien und Imbissen. Für diese Betriebe ist Reinigung eine tägliche Aufgabe, oft nach Ladenschluss oder vor der Öffnung.

In der Gastronomie liegt der Schwerpunkt auf Küche, Böden und Gästetoiletten. Fett auf Fliesen und Böden, Rückstände an Abzugshauben und Dunstabzugsfiltern und Kalk an Spülen und Armaturen sind die üblichen Gegner. Die Betriebe haben nach den Hygienevorschriften und ihrem eigenen HACCP-Konzept Reinigungspläne; wir setzen die Punkte um, die an uns übertragen werden, und dokumentieren sie. Details dazu stehen bei der Gastronomiereinigung.

Im Einzelhandel geht es vor allem um Schaufenster, Eingangsbereiche und Böden. Ein Geschäft in einer der belebten Straßen hat schnell Schmutz im Eingang, bei Regen Wasser und Straßendreck, im Winter Streusalz. Für die Schaufenster empfehlen wir einen festen Turnus, abhängig von Lage und Wetter. Unsere Ladenreinigung enthält auch die Reinigung von Regalen, Umkleidekabinen und Kassenbereichen.

Schulen, Kitas und Hochschulen

Im Bezirk gibt es eine große Zahl von Schulen und Kitas, dazu die Technische Universität und die Universität der Künste rund um Ernst-Reuter-Platz und Hardenbergstraße. Die Hochschulen haben in der Regel eigene Rahmenverträge. Für kleinere Einrichtungen, private Kitas, Nachhilfeschulen, Musikschulen und Sprachschulen übernehmen wir die Unterhaltsreinigung.

In Kitas ist die Hygiene besonders wichtig: Kinder fassen alles an, stecken Dinge in den Mund, und Erkältungen machen schnell die Runde. Spielbereiche, Waschräume, Wickelplätze und Schlafräume behandeln wir mit abgestimmten, möglichst hautverträglichen Mitteln und nach dem Hygieneplan der Einrichtung. Mehr dazu bei der Kitareinigung und im Beitrag zur Hygiene am Wickelplatz.

Glas, Fassade und Fenster

Große Fensterflächen in Büros, Schaufenster, Glasdächer in Passagen, Sprossenfenster in Villen, Kastenfenster in Altbauten – im Bezirk kommt so ziemlich jede Form von Glas vor. Die Fensterreinigung planen wir nach Zugänglichkeit: vom Boden aus, mit Teleskopstangen und Reinwasser, mit Leitern oder, bei höheren Gebäuden, in Absprache mit spezialisierten Partnern für Hubarbeitsbühnen. Wir sagen Ihnen ehrlich, wenn etwas außerhalb unserer Möglichkeiten liegt.

Fassaden in der City West sind häufig mit Naturstein oder Putz gestaltet. Verschmutzungen durch Verkehr, Tauben und Graffiti sind hier typisch. Für die Entfernung von Graffiti ist schnelles Handeln entscheidend: Je länger die Farbe einwirkt, desto tiefer dringt sie ein. Mehr dazu im Beitrag, warum man Graffiti sofort melden sollte, und bei unserer Graffitientfernung.

Preise im Bezirk: Wovon sie abhängen

Ein Preis für Charlottenburg-Wilmersdorf lässt sich nicht pauschal nennen, weil die Objekte so unterschiedlich sind. Eine Büroetage am Kurfürstendamm mit Teppichfliesen und Glaswänden kalkulieren wir anders als ein Wohnhaus in Schmargendorf mit Holztreppe. Die Richtwerte auf unserer Preisseite geben eine erste Orientierung. Für die regelmäßige Reinigung von Büros liegen wir bei ab 26,90 € pro Stunde netto (Stand 2026, bitte aktuell prüfen), für Treppenhäuser rechnen wir meist pro Aufgang und Reinigung.

Entscheidend für den Preis sind Fläche, Bodenbeläge, Anzahl und Zustand der Sanitärräume, Turnus, Einsatzzeit (früh, spät, Wochenende), Zugänglichkeit und Sonderleistungen. Am Ende der Besichtigung steht ein Festpreis, der genau die vereinbarten Arbeiten abdeckt. Wie man ein Reinigungsangebot richtig liest und vergleicht, erklären wir im Beitrag zum Lesen eines Reinigungsangebots.

Leistung Richtwert Hinweis
Büro- und Unterhaltsreinigung ab 26,90 € / Std. netto Gewerbe
Praxisreinigung ab 28,90 € / Std. netto Gewerbe
Treppenhausreinigung ab 37 € / Aufgang und Reinigung netto Gewerbe, Verwaltung
Fensterreinigung ab 2,10 € / m² Glasfläche netto Gewerbe; privat inkl. MwSt. auf Anfrage
Wohnungsreinigung ab 33 € / Std. inkl. MwSt. Privat

Alle Richtwerte Stand 2026, bitte aktuell prüfen. Der tatsächliche Preis ergibt sich aus der Besichtigung.

Qualität und Kontrolle

Ohne Kontrolle taugt auch der beste Reinigungsdienst wenig. Wir arbeiten mit Checklisten pro Objekt, die das Team bei jedem Einsatz abhakt. Stichproben vor Ort macht unsere Objektleitung in regelmäßigen Abständen; gefundene Mängel landen sofort beim zuständigen Team. Sehen Sie selbst etwas, das nicht passt, genügt eine Nachricht an Ihren festen Ansprechpartner – wir kümmern uns darum, in der Regel noch in derselben Woche.

Unsere Teams sind fest angestellt, wir arbeiten ohne Subunternehmer. Das ist für uns keine Formalität: Nur so können wir sicherstellen, dass dieselben Menschen in Ihr Objekt kommen, dass sie eingewiesen sind und dass sie die Regeln des Hauses kennen. Geht bei einem Einsatz doch einmal eine Vase oder ein Glaseinsatz kaputt, ist das über unsere Betriebshaftpflicht abgedeckt. Mehr dazu auf unserer Seite zur Qualität.

Das Jahr im Bezirk: was wann anfällt

Die Arbeit einer Reinigungsfirma folgt nicht nur dem Kalender des Kunden, sondern auch den Jahreszeiten. Im Frühjahr fallen im Westen Berlins die Pollen der vielen Straßenbäume auf Fensterbänke, Autos und Balkone. Viele Haushalte buchen in dieser Zeit eine gründliche Runde mit Fenstern, Rahmen und Balkon, und auch Büros lassen gern die Glasflächen nachziehen. Wer im März oder April bei einer Putzfirma anruft, sollte etwas Vorlauf einplanen, weil diese Wochen gefragt sind.

Der Sommer bringt andere Themen. In Hotels und Ferienwohnungen rund um den Kurfürstendamm steigt die Auslastung, in Büros leeren sich die Etagen wegen der Urlaubszeit. Das ist ein guter Moment für Grundreinigungen, Teppichpflege und das Aufarbeiten von Böden, weil weniger Betrieb herrscht. Wir schlagen Kunden mit laufender Büroreinigung oft vor, die großen Arbeiten in die Ferienwochen zu legen.

Im Herbst dominiert das Laub. Die Alleen in Westend, die Villengärten im Grunewald und die Hofbäume der Altbauten sorgen dafür, dass Gehwege, Einfahrten und Dachrinnen regelmäßig frei gemacht werden müssen. Feuchte Blätter machen Gehwege glatt, und für die Verkehrssicherheit auf dem eigenen Grundstück ist der Eigentümer verantwortlich. Unser Reinigungsservice für Außenanlagen übernimmt diese Arbeiten im vereinbarten Rhythmus.

Der Winter ist die Zeit von Streusalz und Schneematsch. Eingangsbereiche von Geschäftshäusern und Praxen leiden besonders, weil Salzränder auf Naturstein und Parkett Spuren hinterlassen. Wir empfehlen ausreichend große Schmutzfangmatten und eine häufigere Reinigung des Eingangs in den Wintermonaten. Für die Gebäudereinigung im Winter planen wir außerdem mehr Zeit für Treppenhäuser ein, weil Nässe und Schmutz dort in die Etagen getragen werden. Ein Reinigungsdienst, der im Januar dieselbe Zeit ansetzt wie im Juli, wird den Eingang eines stark genutzten Hauses kaum sauber halten.

Zum Jahresende kommen Silvester und die Tage danach. In Straßen mit vielen Gaststätten und in Höfen bleiben Reste von Feuerwerk, Flaschen und Verpackungen liegen. Viele Verwaltungen buchen deshalb Anfang Januar eine zusätzliche Runde für Höfe und Eingänge. Wer das rechtzeitig anmeldet, bekommt einen festen Termin.

Beim Vergleich mehrerer Angebote hilft ein einfacher Test: Fragen Sie jede Putzfirma, wer genau bei Ihnen reinigt, wer die Arbeit kontrolliert und wie eine Reklamation abläuft. Ein seriöser Reinigungsservice kann alle drei Fragen ohne Zögern beantworten. Bleibt die Antwort vage, wird es später meist auch die Leistung. Wir legen diese Punkte schon im Angebot offen, damit Sie nicht nachfragen müssen.

Nachbarbezirke und benachbarte Ortsteile

Charlottenburg-Wilmersdorf grenzt an Spandau im Westen, Reinickendorf im Norden, Mitte im Nordosten, Tempelhof-Schöneberg im Osten und Steglitz-Zehlendorf im Süden. Viele unserer Kunden haben Objekte über die Bezirksgrenzen hinweg, etwa ein Büro am Kurfürstendamm und eine Filiale in Schöneberg. Das ist für uns kein Problem, weil wir berlinweit arbeiten.

Wenn Sie Objekte in den Nachbarbezirken haben, finden Sie Informationen auf den Seiten zu Spandau, Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Steglitz-Zehlendorf und Reinickendorf. Eine Übersicht über alle Bezirke steht auf der Seite Bezirke.

Besichtigung im Bezirk vereinbaren

Wir schauen uns Ihr Objekt kostenlos an und schicken werktags innerhalb von 24 Stunden ein Angebot.

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Häufige Fragen

Kommen Sie auch nach Halensee, Schmargendorf und Charlottenburg-Nord?

Ja. Diese Ortsteile gehören zum Bezirk, und wir sind dort genauso im Einsatz wie in Charlottenburg oder Wilmersdorf. Für diese Ortsteile gibt es keine eigene Seite, die Leistungen sind aber identisch. Nennen Sie uns einfach Adresse und Objektart.

Wie schnell kann ein Reinigungsdienst in Charlottenburg-Wilmersdorf starten?

Das schriftliche Angebot liegt werktags binnen 24 Stunden nach dem Ortstermin bei Ihnen. Wann wir loslegen, bestimmen danach vor allem Ihre Kündigungsfrist beim bisherigen Anbieter und unsere Teamplanung. Ist Eile geboten, steht nicht selten noch am selben Werktag jemand bei Ihnen vor der Tür – je nach Verfügbarkeit.

Reinigen Sie auch am Wochenende?

Ja, nach Vereinbarung. Samstagseinsätze sind bei Geschäften und Praxen häufig. Sonntagseinsätze planen wir für Sonderreinigungen, etwa nach einer Veranstaltung oder vor der Eröffnung eines Ladens. Zuschläge für Wochenenden nennen wir transparent im Angebot.

Welche Mittel verwenden Sie in Altbauwohnungen?

Wir verwenden überwiegend pH-neutrale Reiniger und setzen Spezialmittel nur ein, wenn es das Material erfordert. Für Terrazzo, Marmor und Naturstein verwenden wir keine sauren Mittel. Wer es wünscht, bekommt umweltschonende Produkte eingesetzt.

Übernehmen Sie die Reinigung einer ganzen Wohnanlage?

Ja. Für Wohnanlagen erstellen wir ein Leistungsverzeichnis, das Treppenhäuser, Aufzüge, Kellerflächen, Müllplätze und Außenanlagen umfasst. Wir stimmen den Turnus mit der Verwaltung ab und dokumentieren jeden Einsatz.

Bringen Sie Material und Geräte mit?

Ja, sämtliches Arbeitsmaterial – vom Mikrofasertuch bis zur Scheuersaugmaschine – kommt mit unserem Team. Verbrauchsmaterial wie Toilettenpapier oder Seife kann die Kundin oder der Kunde stellen oder bei uns mitbestellen. Das klären wir bei der Besichtigung.

Arbeiten Sie mit Subunternehmern?

Nein. Unsere Teams sind bei uns angestellt, und Sie haben einen festen Ansprechpartner. Das gilt für alle Objekte im Bezirk, egal ob Büro, Praxis oder Privathaushalt.

Kann ich nur eine einmalige Grundreinigung buchen?

Ja. Viele Kunden beginnen mit einer Grundreinigung, zum Beispiel vor dem Einzug oder nach einer Renovierung, und überlegen erst hinterher, ob daraus ein fester Turnus werden soll.

Was passiert, wenn ich mit einem Einsatz nicht zufrieden bin?

Melden Sie den Mangel Ihrem Ansprechpartner, am besten mit Foto. Wir prüfen ihn und bessern nach, in der Regel innerhalb weniger Tage. Wie man eine Reklamation sinnvoll formuliert, steht im Beitrag zur Reklamation bei der Reinigung.

Muss ich beim Reinigen anwesend sein?

Nein. In aller Regel bekommen wir einen Schlüssel oder Transponder, dessen Empfang wir schriftlich bestätigen. Bei der ersten Reinigung einer Privatwohnung sind viele trotzdem gern zu Hause, um Besonderheiten zu zeigen. Danach arbeitet das Team eigenständig und hinterlässt bei Bedarf eine kurze Notiz.

Brauche ich für ein Angebot eine Besichtigung?

Für regelmäßige Gewerbereinigung und größere Objekte ja, denn erst vor Ort sehen wir Böden, Zugänge und Sanitärräume. Für kleinere Privataufträge reicht manchmal eine Beschreibung mit Fotos. Die Besichtigung ist kostenlos.

Anfrage

Anfrage aus Charlottenburg-Wilmersdorf

Ein paar Angaben genügen. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden – mit einem Termin für die kostenlose Besichtigung oder direkt mit einem Festpreis.

  1. 1Formular absenden
  2. 2Besichtigung vor Ort
  3. 3Festpreis-Angebot

info@putzfirmaberlin.de030 201 64 24 81

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