Putzfirma BerlinReinigung für Gewerbe & Zuhause
Symbolgrafik: Standortmarkierung für Marzahn-Hellersdorf – Einsatzgebiet von Putzfirma Berlin

Marzahn-Hellersdorf ist ein Bezirk, der sich schwer in einen Satz fassen lässt. Im Norden stehen die großen Wohnsiedlungen, die in den späten Siebziger- und in den Achtzigerjahren in industrieller Bauweise entstanden sind. Im Süden liegen Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf mit Einfamilienhäusern, Gärten, schmalen Anliegerstraßen und alten Dorfkernen. Dazwischen verlaufen die Wuhle, breite Ausfallstraßen, S-Bahn und U-Bahn. Wer hier eine Putzfirma beauftragt, braucht deshalb kein Einheitsprogramm, sondern jemanden, der beide Seiten des Bezirks kennt und seine Arbeit darauf einstellt.

Wir reinigen in Marzahn-Hellersdorf Treppenhäuser in Mehrfamilienhäusern, Büros in Geschäftshäusern und an den Einkaufszentren, Arztpraxen, Läden, Gastronomie und Privatwohnungen. Wir schicken unsere Teams quer durch Berlin, und in den Osten der Stadt fahren sie regelmäßig. Die Gebäudereinigung für Hausverwaltungen gehört genauso dazu wie der einmalige Einsatz nach einem Auszug in Mahlsdorf. Auf dieser Seite beschreiben wir, was die Einsätze in Marzahn-Hellersdorf prägt, welche Aufgaben besonders oft anfallen, wie wir vorgehen und in welcher Größenordnung sich die Kosten bewegen.

Ob Sie einen verlässlichen Reinigungsdienst für zwanzig Aufgänge in der Großsiedlung suchen, eine Büroreinigung für eine Kanzlei am Rand der Promenade oder jemanden, der einmal im Quartal die Fenster eines Siedlungshauses putzt: Am Anfang steht immer ein Gespräch darüber, was Sie tatsächlich brauchen. Viele Anfragen beginnen mit einer ungefähren Vorstellung, und das ist völlig in Ordnung. Wir fragen nach, sehen uns die Räume an und schlagen einen Umfang vor, der zu Nutzung und Budget passt.

Ein Bezirk, zwei ganz verschiedene Gesichter

Der heutige Bezirk ist 2001 bei der Berliner Bezirksreform aus den damaligen Bezirken Marzahn und Hellersdorf entstanden. Zu ihm gehören fünf Ortsteile: Marzahn, Hellersdorf, Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf. Wer von der Landsberger Allee Richtung Osten fährt, sieht zuerst die langen Zeilen und Punkthochhäuser der Großsiedlung. Wer dagegen über die B1/B5 durch Alt-Biesdorf, Alt-Kaulsdorf und Alt-Mahlsdorf fährt, erlebt eine ganz andere Stadt: Zäune, Hecken, Carports, freistehende Häuser aus fast allen Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts und viele Neubauten auf geteilten Grundstücken.

Für die Reinigung bedeutet das zwei grundverschiedene Arbeitsweisen. In der Großsiedlung geht es um Wiederholung, Taktung und saubere Übergaben: viele gleiche Aufgänge, viele Parteien, Aufzüge, Müllstandorte, Kellergänge. In den Siedlungsgebieten geht es um das einzelne Haus, um Privathaushalte, um Gärten, Terrassen und Wintergärten, um die Endreinigung nach einem Verkauf oder um Unterstützung im Alltag. Beides können wir leisten, aber wir planen es unterschiedlich – mit anderen Geräten, anderen Zeitfenstern und anderen Absprachen.

Zwischen diesen beiden Welten liegen die Orte, an denen der Bezirk arbeitet und einkauft: die Marzahner Promenade mit dem Eastgate, das Zentrum Helle Mitte in Hellersdorf, die Geschäftsstraßen entlang der alten Dorfstraßen im Süden, Gewerbeflächen im Westen von Marzahn und viele kleine Ladenzeilen in den Wohngebieten. Dort finden sich Büros, Praxen, Filialen, Fitnessstudios, Kitas, Beratungsstellen und Gastronomie. Jede dieser Nutzungen hat eigene Anforderungen, die wir weiter unten ausführlich behandeln.

Was Bebauung und Alltag für die Arbeit vor Ort bedeuten

Ein Angebot entsteht bei uns erst nach einem Blick auf das Objekt. Die Besichtigung ist kostenlos, und gerade in diesem Bezirk lohnt sie sich, weil zwei Gebäude mit gleicher Quadratmeterzahl völlig unterschiedlich viel Aufwand machen können.

Plattenbauten: viele Aufgänge, gleiche Grundrisse, eigene Tücken

Die Wohnblöcke in Marzahn und Hellersdorf wurden überwiegend in Plattenbauweise errichtet, vor allem in der Wohnungsbauserie WBS 70 und verwandten Typen.

Nach 1990 wurden die meisten Häuser saniert: neue Fassaden, Wärmedämmung, neue Fenster, oft neue Eingangsbereiche und Aufzüge. Für uns zählt, was davon im Treppenhaus ankommt. Typisch sind:

  • Treppen und Podeste aus Betonwerkstein oder mit Kunststoffbelag, die sich gut nass reinigen lassen, aber bei falschem Mittel schnell stumpf oder schmierig wirken.
  • Lange Kellergänge mit Mieterkellern, Fahrradräumen und Trockenräumen, in denen sich Staub, Laub und Sperrgut sammeln.
  • Aufzüge mit Edelstahl- oder Kunststoffkabinen, deren Türen, Tableaus und Spiegel täglich angefasst werden.
  • Briefkastenanlagen und Klingeltableaus im Eingang, die Werbeprospekte und Fingerabdrücke anziehen.
  • Müllplätze und Müllhäuser mit mehreren Tonnenarten, die bei vielen Parteien rasch unordentlich werden.

In den Elfgeschossern und höheren Häusern verschiebt sich der Schwerpunkt: Dort sind Aufzug, Eingangsbereich und Erdgeschossflur am stärksten belastet, während die oberen Etagen vergleichsweise wenig betreten werden. Ein sinnvolles Leistungsverzeichnis trägt dem Rechnung. Wir reinigen den Eingang und die Kabine häufiger, die Obergeschosse in einem ruhigeren Rhythmus. Unser grundsätzliches Vorgehen im Treppenhaus erklärt die Seite zur Treppenhausreinigung für Mehrfamilienhäuser. Speziell zu den Materialien und Bauteilen der Platte gibt es den Beitrag über Reinigung im Plattenbau.

Einfamilienhäuser und kleine Mehrparteienhäuser im Süden

Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf gehören zu einem der großen Siedlungsgebiete am östlichen Stadtrand.

Hier stehen Häuser aus den Zwanziger- und Dreißigerjahren neben Bauten aus der DDR-Zeit und vielen Häusern, die nach der Wende gebaut wurden. Dazwischen finden sich kleinere Mehrfamilienhäuser und Reihenhausanlagen. Die Aufgaben sind hier andere: Fensterflächen mit Sprossen oder bodentiefen Elementen, Holztreppen im Haus, Kachelöfen, Wintergärten, Dachrinnen unter hohen Bäumen, Terrassen aus Naturstein oder WPC, Garagen und Einfahrten.

Viele Aufträge aus diesen Ortsteilen sind privat: regelmäßige Hilfe im Haushalt, eine gründliche Reinigung vor dem Einzug, die Endreinigung nach dem Verkauf eines Elternhauses, der Frühjahrsputz mit Fenstern und Rahmen oder die Pflege von Außenflächen. Hier ist der Reinigungsservice oft nicht wöchentlich gleich, sondern folgt dem Jahr und dem Leben der Familie.

Zentren, Gewerbeflächen und Ladenzeilen

Die großen Einkaufs- und Dienstleistungszentren des Bezirks liegen an der Marzahner Promenade und in Hellersdorf rund um den Alice-Salomon-Platz.

In den Wohngebieten gibt es zudem viele kleinere Ladenzeilen und Nahversorger, oft im Erdgeschoss von Wohnhäusern oder als eingeschossige Pavillons. Im Westen und Norden von Marzahn liegen Gewerbe- und Industrieflächen mit Hallen, Werkstätten, Lagern und Büros. Wer hier einen Betrieb führt, braucht meist eine Kombination: Büroräume, Sozialräume, Sanitäranlagen und manchmal Hallenböden. Diese Mischung ist in diesem Bezirk häufiger als in den dicht bebauten Innenstadtlagen.

Die Ortsteile des Bezirks und wie sie sich unterscheiden

Wir haben für die beiden großen Wohngebiete eigene Seiten angelegt, weil sich dort besonders viele Anfragen bündeln. Die Seite zu Marzahn mit Promenade, Alt-Marzahn und Gewerbegebiet beschreibt den nördlichen und westlichen Teil des Bezirks. Die Seite über Hellersdorf rund um Helle Mitte und die U5 behandelt den östlichen Teil bis zur Stadtgrenze.

Die drei südlichen Ortsteile fassen wir hier kurz zusammen:

Ortsteil Prägung Häufige Aufgaben
Biesdorf Siedlungshäuser, Schloss Biesdorf mit Park, Gewerbe an der B1/B5, U5 und S-Bahn am Rand Haushaltsreinigung, Fenster, kleine Büros und Praxen, Endreinigung
Kaulsdorf Einfamilienhäuser, alter Dorfkern, Wohnanlagen im Norden an der Grenze zu Hellersdorf Treppenhäuser kleinerer Anlagen, Wohnungsreinigung, Gartenpflege
Mahlsdorf großes Siedlungsgebiet bis zur Landesgrenze, Geschäfte an der Hönower Straße und am Hultschiner Damm Hausreinigung, Wintergärten, Dachrinnen, Laub und Winterdienst

Die Grenzen sind in der Praxis fließend. Kaulsdorf-Nord etwa ist von Wohnblöcken geprägt und ähnelt in vielem Hellersdorf, während Teile von Marzahn-Süd nahe an Biesdorf eher kleinteilig wirken. Wir planen deshalb nicht nach dem Namen des Ortsteils, sondern nach dem, was wir beim Termin vor Ort sehen.

Gebäudereinigung für Wohnungsunternehmen, Verwaltungen und Eigentümer

Die größte Einzelaufgabe im Bezirk ist die Pflege von Wohnanlagen. Hier treffen viele Menschen auf engem Raum zusammen, und die Sauberkeit im Haus entscheidet mit darüber, wie wohl sich die Bewohner fühlen. Eine gute Gebäudereinigung ist deshalb nicht nur eine Kostenposition, sondern beeinflusst auch Beschwerden, Leerstand und den Umgang miteinander im Haus.

Was in einem typischen Leistungsverzeichnis steht

Für eine Wohnanlage mit mehreren Aufgängen legen wir mit der Verwaltung fest, welche Flächen in welchem Rhythmus gereinigt werden.

Ein Beispiel für eine übliche Aufteilung:

Bereich Leistung Rhythmus (Beispiel)
Hauseingang, Windfang, Briefkästen kehren, nass wischen, Glas der Haustür innen, Briefkästen abwischen wöchentlich, bei starker Nutzung zweimal
Aufzugskabine Boden, Wände, Tableau, Spiegel, Türlaufschienen aussaugen wöchentlich bis zweimal wöchentlich
Treppen und Podeste kehren und feucht wischen, Geländer und Handläufe alle ein bis zwei Wochen
Treppenhausfenster Scheiben innen und außen, Rahmen, Fensterbretter zwei- bis viermal jährlich
Kellergänge, Trockenräume kehren, Spinnweben entfernen, Sichtkontrolle monatlich
Müllplatz Umfeld fegen, lose Abfälle aufnehmen, Tonnenumfeld sauber halten wöchentlich

Welcher Rhythmus richtig ist, richtet sich nach der Anzahl der Mietparteien, nach Belag, Lage des Hauses und dem Verhalten im Haus ab. In einem Aufgang mit vielen Familien und Kinderwagen wird der Eingang schneller schmutzig als in einem Haus, in dem überwiegend ältere Menschen wohnen. Unser Vorschlag ist ein Startwert; zeigt der Alltag nach einigen Wochen etwas anderes, ändern wir ihn gemeinsam.

Nachweis und Kommunikation mit den Bewohnern

Verwaltungen brauchen Belege, dass die Leistung erbracht wurde, und Bewohner wollen wissen, wann gereinigt wird.

Wir arbeiten mit einem Aushang pro Aufgang, auf dem die Reinigungstage stehen und der nach jedem Einsatz abgezeichnet wird. Auf Wunsch dokumentieren wir zusätzlich mit Fotos. Wenn uns etwas auffällt, das nicht zu unseren Aufgaben gehört – eine defekte Beleuchtung, ein Wasserfleck an der Decke, Sperrmüll im Keller, eine beschädigte Haustür –, melden wir es an den festen Ansprechpartner der Verwaltung. So wird aus dem Reinigungsdienst gleichzeitig ein Paar Augen im Haus, das regelmäßig vorbeikommt.

Außenanlagen, Grünflächen und Winter

Zu vielen Wohnanlagen im Bezirk gehören großzügige Freiflächen zwischen den Blöcken:

Rasen, Hecken, Wege, Spielplätze, Fahrradbügel. Wir übernehmen auf Wunsch die Gartenpflege mit Rasenschnitt, Hecken und Laub und im Winter den Räum- und Streudienst. Gerade die Kombination ist sinnvoll: Wer ohnehin regelmäßig vor Ort ist, sieht früh, wo sich Laub staut, wo Wege vereisen und wo nach einem Sturm Äste liegen.

Hinweis zu Kosten in der Betriebskostenabrechnung

Die laufende Reinigung von Gemeinschaftsflächen und die Gartenpflege dürfen meist als umlagefähige Betriebskosten den Mietparteien in Rechnung gestellt werden, sofern es im Mietvertrag so vereinbart ist. Einmalige Sonderreinigungen, etwa nach Bauarbeiten, sind anders zu bewerten. Das ist keine Rechtsberatung; im Einzelfall sollten Verwaltung oder Eigentümer das mit ihrer Rechtsberatung klären.

Saubere Arbeitsplätze: Büroreinigung zwischen Promenade und Helle Mitte

Im Bezirk arbeiten viele Menschen in Verwaltungen, Beratungsstellen, Sozialeinrichtungen, Versicherungsbüros, Steuerkanzleien, Hausverwaltungen, Bildungsträgern und Firmen auf den Gewerbeflächen. Anders als in der Innenstadt sind die Büros hier oft kleiner, liegen in Geschäftshäusern an den Zentren, in umgebauten Wohnungen oder in Gewerbehöfen. Viele haben Publikumsverkehr.

Das verändert den Charakter der Büroreinigung. In einem Büro mit Kundenverkehr zählt zuerst der Eindruck am Eingang: Fußmatte, Boden im Empfang, Glas der Eingangstür, Stühle im Wartebereich, Sanitärraum für Besucher. Erst danach kommen Schreibtische, Teeküche und Besprechungsraum. Bei rein internen Büros ist es umgekehrt, dort sind Küche und Sanitärräume die wichtigsten Flächen.

Typischer Umfang in kleineren Büros

  • Papierkörbe leeren, Müll trennen und zu den Sammelbehältern bringen
  • freie Arbeitsflächen, Fensterbänke und Ablagen feucht abwischen
  • Telefone, Türklinken und Lichtschalter reinigen
  • Teeküche mit Spüle, Arbeitsplatte, Fronten und Geräteaußenseiten
  • Sanitärräume vollständig, Verbrauchsmaterial auffüllen
  • Böden saugen oder feucht wischen, Eingangsbereich besonders gründlich

Für die meisten kleinen Büros im Bezirk reichen zwei oder drei Termine pro Woche. Bei starkem Publikumsverkehr kann eine kurze tägliche Runde für Eingang und Sanitär sinnvoll sein, ergänzt durch eine gründlichere Wochenreinigung. Einen Überblick über Umfang, Turnus und Preise gibt unsere Seite zur regelmäßigen Büroreinigung in Berlin.

Arbeitszeiten und Schlüssel

Die meisten Büros lassen wir früh am Morgen oder am Abend reinigen, damit der Betrieb nicht gestört wird.

Wir übernehmen Schlüssel oder Transponder gegen Quittung, dokumentieren, wer Zugang hat, und halten uns an Ihre Regeln für Alarmanlagen und Verschluss. Bei Wechsel im Team informieren wir Sie vorher. Wir arbeiten mit festen, eigenen Teams und ohne Subunternehmer, sodass im Normalfall immer dieselben Menschen in Ihren Räumen sind.

Mieterwechsel, Leerstand und Sanierung in großen Beständen

In den großen Wohnanlagen wechseln laufend Wohnungen den Mieter. Für Verwaltungen heißt das: Eine frei gewordene Wohnung muss nach dem Auszug und nach den Malerarbeiten besenrein oder bezugsfertig gemacht werden, oft unter Zeitdruck, weil der Nachmieter schon feststeht. Wir übernehmen diese Einzelreinigungen im Rahmen einer laufenden Gebäudereinigung oder als gesonderten Auftrag. Das Team, das ohnehin die Treppenhäuser betreut, kennt Haus, Keller und Müllplatz und braucht keine lange Einweisung.

Typische Arbeiten bei einem Wohnungswechsel in der Platte sind die Reinigung der Einbauküche oder Küchennische, das Entkalken von Bad und WC, das Säubern der Fenster samt Rahmen und Jalousien, das Entfernen von Farbspritzern auf Fliesen und Fensterbänken nach dem Streichen und das Wischen aller Böden. In Wohnungen mit innenliegendem Bad schauen wir besonders auf das Lüftungsgitter, das sich mit Staub zusetzt.

Bei Strangsanierungen, Aufzugserneuerungen oder dem Austausch von Fenstern entsteht in den Treppenhäusern viel Baustaub. Eine normale Unterhaltsreinigung ist dann überfordert. Sinnvoll sind eine Zwischenreinigung während der Bauphase und eine gründliche Abschlussreinigung, wenn die Handwerker fertig sind. Eine Putzfirma, die das Haus aus dem Alltag kennt, bemerkt dabei auch, welche Schäden neu hinzugekommen sind – hilfreich, wenn es später um Gewährleistung geht.

Leerstehende Wohnungen und Gewerbeeinheiten brauchen ebenfalls etwas Zuwendung: lüften, Wasser laufen lassen, Werbung aus dem Briefkasten nehmen, Spinnweben und Staub entfernen. Das klingt nebensächlich, macht bei Besichtigungen aber einen spürbaren Unterschied. Unser Reinigungsservice für Leerstand ist bewusst schlank gehalten und lässt sich an den regulären Termin im Haus anhängen.

Praxen, Therapie und Pflege im Bezirk

Marzahn-Hellersdorf hat viele Menschen im Rentenalter und gleichzeitig viele junge Familien. Entsprechend verbreitet sind Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Pflegedienste und Apotheken. Solche Einrichtungen brauchen eine Reinigung, die über Optik hinausgeht.

In medizinischen Räumen unterscheiden wir klar zwischen Reinigung und Desinfektion. Behandlungsliegen, Kontaktflächen und Sanitärbereiche werden nach Hygieneplan der Praxis behandelt, mit den dort vorgegebenen Mitteln und Einwirkzeiten. Wir arbeiten mit farblich getrennten Tüchern für Sanitär, Behandlungsräume und allgemeine Flächen und wechseln Wischbezüge zwischen den Bereichen. Böden aus Kautschuk oder PVC, wie sie in vielen Praxen liegen, pflegen wir so, dass sie nicht glatt werden und keine Schichten aufbauen.

Viele Praxen im Bezirk liegen in Ärztehäusern an den Zentren oder im Erdgeschoss großer Wohnblöcke. In beiden Fällen ist der Eingang stark belastet, im Herbst und Winter kommt Streusplitt dazu. Eine Putzfirma, die Praxisräume betreut, muss außerdem diskret sein: Wir sehen Terminkalender, Karteikästen und Bildschirme und rühren nichts davon an. Anforderungen, Ablauf und Hygieneregeln beschreibt ausführlich unsere Seite zur Praxisreinigung mit Hygieneplan.

Was wir mit einer Praxis vor dem Start klären
  • Hygieneplan der Praxis und vorgegebene Desinfektionsmittel
  • Aufteilung: Welche Flächen desinfiziert das Praxispersonal, welche gehören zu unserem Auftrag?
  • Zeiten ohne Patientenbetrieb, auch an Tagen mit Abendsprechstunde
  • Umgang mit Abfällen, insbesondere spitzen oder infektiösen Abfällen (diese entsorgt die Praxis)
  • Zugang zu Geräteräumen, Labor und Sterilisation – oder bewusst nicht

Läden, Märkte, Gastronomie und Freizeit

In den Einkaufszentren sind die Betreiber meist für Mall-Flächen, Toiletten und Parkhäuser zuständig; die einzelnen Mieter kümmern sich um ihre Ladenfläche selbst. Hier helfen wir Filialen und inhabergeführten Geschäften mit der Reinigung der Verkaufsfläche, der Schaufenster und Glastüren, der Umkleiden und des Sozialraums. In den kleinen Ladenzeilen in den Wohngebieten ist die Lage anders: Dort ist der Ladeninhaber oft auch für den Gehweg vor der Tür verantwortlich, und im Winter gehört die Räumpflicht dazu. Für Ladenzeilen, die einem einzigen Eigentümer gehören, übernehmen wir auch die Gebäudereinigung der gemeinsamen Flächen: Lieferzugänge, Flure zu den Lagerräumen, gemeinsam genutzte Toiletten und den Bereich vor den Schaufenstern.

Gastronomie im Bezirk reicht vom Imbiss an der Haltestelle über das Café im Siedlungsgebiet bis zum Restaurant in einem der Zentren. Für Küchen reinigen wir Arbeitsflächen, Geräte, Böden und Wandfliesen nach Plan, entfetten Dunstabzugshauben im zugänglichen Bereich und kümmern uns um die Gasträume. Verantwortlich für die Eigenkontrollen nach HACCP ist weiterhin der Gastronomiebetrieb selbst; von uns kommen die Reinigungsleistung und ein schriftlicher Nachweis darüber.

Fitnessstudios, Tanzschulen, Vereinsheime und Sportstätten brauchen vor allem gute Sanitär- und Umkleidebereiche. Feuchte Duschen, Fußpilzrisiko, Geruch aus Abflüssen und Kalk sind die typischen Themen. Wir reinigen hier gern in den Nachtstunden oder sehr früh am Morgen, wenn niemand trainiert. Ein nächtlicher Reinigungsdienst hat zudem den Vorteil, dass die Böden bis zur Öffnung vollständig trocken sind und morgens niemand über ein Warnschild stolpert.

Werkstätten, Lager und Betriebe auf den Gewerbeflächen

Auf den Gewerbeflächen im Westen von Marzahn und entlang der großen Straßen arbeiten Handwerksbetriebe, Händler, Logistiker und Produktionsfirmen. Dort ist die Reinigung eine Mischaufgabe. Das Büro mit Empfang soll ordentlich aussehen, der Sozialraum mit Küche und Umkleide muss hygienisch sein, und in der Halle geht es um Staub, Späne, Reifenabrieb oder Verpackungsreste.

Für Hallenböden setzen wir, je nach Größe, Kehrsaugmaschinen oder Scheuersaugmaschinen ein. Verkehrswege, Bodenmarkierungen und Fluchtwege sollen danach frei und gut sichtbar sein. Öl- oder Fettflecken behandeln wir mit geeigneten Mitteln, und wir klären vorher, wie das Schmutzwasser entsorgt werden darf. Regale und hohe Bereiche reinigen wir nur, wenn sie sicher erreichbar sind; für Arbeiten in größerer Höhe brauchen wir passende Ausrüstung und eine Abstimmung mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Sozialräume und Toiletten in Betrieben werden erfahrungsgemäß stärker beansprucht als in Büros. Arbeitskleidung, Schmutz von draußen und kurze Pausen mit vielen Menschen gleichzeitig hinterlassen Spuren. Hier bringt eine tägliche kurze Runde mehr als eine lange Wochenreinigung. Für Betriebe mit mehreren solchen Bereichen fassen wir alles in einem Leistungsverzeichnis zusammen, damit Sie nicht drei verschiedene Dienstleister koordinieren müssen.

Kitas, Bildung und soziale Einrichtungen

In einem Bezirk mit vielen jungen Familien gibt es viele Kitas, Horte, Jugendfreizeiteinrichtungen und Familienzentren. Dort gelten eigene Maßstäbe: Die Kleinen krabbeln über den Boden, greifen an jede Kante und nehmen Spielsachen in den Mund. Wir reinigen hier mit milden, geeigneten Mitteln, achten auf gut abgetrocknete Böden, verschließen unsere Mittel jederzeit und lassen keinen Eimer unbeaufsichtigt stehen. Für Waschräume, Wickeltische und die Kita-Küche gibt es einen eigenen, mit der Leitung vereinbarten Plan.

Bei Beratungsstellen und Einrichtungen freier Träger kommt oft ein schmales Budget dazu. Hier hilft eine klare Priorisierung: Welche Räume müssen jeden Tag sauber sein, welche reichen zweimal pro Woche, und wo kann das eigene Team kleine Aufgaben selbst übernehmen? Wir schreiben ein Angebot, das diese Unterscheidung sichtbar macht, damit Sie bewusst entscheiden können. Gerade bei knappen Mitteln ist ein Reinigungsdienst mit klarer Prioritätenliste mehr wert als ein großer Umfang, der am Ende nur halb erledigt wird. Wir besprechen mit der Leitung einmal im Halbjahr, ob die Liste noch stimmt, etwa wenn ein Raum anders genutzt wird oder eine neue Gruppe dazukommt.

Der Reinigungsdienst für Haus, Wohnung und Garten in den Siedlungen

Viele Anfragen aus Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf kommen von Privathaushalten. Ein Haus mit Garten macht Arbeit, und nicht jeder möchte oder kann diese Arbeit neben Beruf, Familie oder im höheren Alter selbst erledigen.

Regelmäßige Hilfe im Haus

Bei regelmäßiger Unterstützung kommen wir wöchentlich oder alle zwei Wochen und übernehmen, was Sie mit uns vereinbaren:

Böden, Bäder, Küche, Staubwischen, Betten beziehen, Treppen im Haus. Eine Liste mit Wünschen und Besonderheiten hilft uns, zum Beispiel empfindliche Holzböden, ein Kachelofen mit Aschebereich, Haustiere oder Räume, die nicht betreten werden sollen. Privatkunden bekommen von uns Bruttopreise, also mit Mehrwertsteuer. Haushaltsnahe Dienstleistungen lassen sich unter Umständen teilweise von der Steuer absetzen; das Finanzamt verlangt dafür eine Rechnung mit ausgewiesenem Arbeitslohn und eine unbare Zahlung. Eine Steuerberatung ersetzt dieser Hinweis nicht.

Fenster, Wintergarten und Glas

Häuser in den Siedlungen haben oft mehr Glas, als man zunächst denkt:

Sprossenfenster in älteren Häusern, große Terrassentüren, Dachfenster, Glasvordächer und Wintergärten. Neben dem Glas kümmern wir uns um Rahmen, Falze und Fensterbänke; höhere Flächen erreichen wir mit Teleskopstangen und entmineralisiertem Wasser. Dachfenster und Wintergartendächer schauen wir uns vorher an, um die sichere Erreichbarkeit zu klären.

Außenflächen und Grundstück

Terrassen aus Betonstein oder Naturstein, Einfahrten, Wege und Zäune setzen im Lauf der Jahre Grünbelag und Schmutz an.

Mit Hochdruck ist hier Vorsicht geboten, weil Fugen ausgewaschen oder weiche Steine beschädigt werden können. Wir wählen Druck, Düse und Abstand passend zum Material. Dachrinnen unter Kiefern und Birken, die im Siedlungsgebiet häufig stehen, laufen schnell voll; hier bieten wir die Reinigung im Herbst an.

Haustiere, Allergien und besondere Wünsche

In vielen Häusern der Siedlungen leben Hunde und Katzen, oft mit Zugang zum Garten.

Das bedeutet mehr Haare, Pfotenabdrücke auf Fliesen und Terrassentüren und Sand im Flur. Das kalkulieren wir zeitlich mit ein und arbeiten mit Sauger mit guter Filterung. Wenn im Haushalt jemand auf Duftstoffe reagiert, verzichten wir auf parfümierte Reiniger. Sagen Sie uns außerdem, welche Dinge wir nicht anfassen sollen – Sammlungen, Unterlagen auf dem Schreibtisch, empfindliche Pflanzen. Solche Hinweise halten wir schriftlich fest, damit sie auch bei einer Urlaubsvertretung im Team gelten.

Wenn ein Haus übergeben wird

Ein typischer Fall in den Siedlungen:

Ein Elternhaus wird verkauft oder vermietet, die Familie hat ausgeräumt, und nun muss alles sauber übergeben werden. Wir übernehmen die Endreinigung von Keller bis Dachboden, inklusive Küche, Bäder, Fenster und Böden. Wenn noch Reste im Haus stehen, klären wir vorab, was bleibt, was entsorgt wird und wer den Container bestellt.

Durch das Jahr: Pollen, Laub, Schnee und Hitze

Der Bezirk liegt am Stadtrand, mit viel Grün und offenen Flächen. Das spürt man bei der Reinigung jede Jahreszeit.

Frühjahr. Mit den ersten warmen Tagen fliegen Pollen, besonders aus Birken und Kiefern. Fensterbänke, Terrassenmöbel, Autos und Treppenhausfenster bekommen einen gelblichen Belag. In dieser Zeit ist eine Fensterrunde oft wirkungsvoller als eine zusätzliche Bodenreinigung. Zugleich ist das Frühjahr die typische Zeit für die Grundreinigung von Kellern und Dachböden in Wohnanlagen.

Sommer. In Plattenbauten mit Südseite heizen sich obere Etagen auf. Wir legen Reinigungszeiten in den Morgen, damit weder die Teams noch die Bewohner in der Hitze leiden. An Müllplätzen entstehen Gerüche schneller, deshalb verkürzen wir dort im Sommer auf Wunsch den Rhythmus.

Herbst. Laub ist das große Thema, nicht nur im Siedlungsgebiet. Zwischen den Wohnblöcken stehen viele Bäume, und das Laub wird in Eingänge und Treppenhäuser getragen. Nasse Blätter auf Stufen sind rutschig. Wir kombinieren Laubaufnahme auf den Wegen mit häufigerer Reinigung der Eingänge.

Winter. In den Randlagen liegt Schnee oft etwas länger als in der Innenstadt. Räum- und Streupflichten sind in Berlin durch das Straßenreinigungsgesetz geregelt und werden häufig per Vertrag auf Eigentümer, Verwaltungen oder Dienstleister übertragen. Unseren Winterdienst mit Räumen und Streuen bieten wir für Wohnanlagen, Gewerbe und größere Privatgrundstücke an. Streusplitt in den Eingängen führt zu Kratzern auf Böden; deshalb gehören gute Sauberlaufmatten im Winter dazu.

Anfahrt, Parken und Einsatzzeiten im Osten

Unsere Teams fahren mit Firmenfahrzeugen, weil Geräte, Leitern und Mittel mitmüssen. In der Großsiedlung finden wir in der Regel Stellplätze in den Anliegerstraßen oder auf Parkplätzen der Wohnanlagen. Wichtig ist, dass die Verwaltung uns bei gesperrten Zufahrten oder Schrankenanlagen einen Weg nennt. In den Siedlungsgebieten parken wir in der Regel direkt vor dem Grundstück; in schmalen Anliegerstraßen achten wir darauf, keine Einfahrten zu blockieren.

Für Einsätze mit wenig Material reisen Teams auch mit den Öffentlichen an. Die U5 verbindet den Bezirk mit Lichtenberg und der Innenstadt, die S-Bahn fährt über Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf sowie über Marzahn bis Ahrensfelde. Die Tram erschließt große Teile der Großsiedlung. Das ist hilfreich, wenn wir abends in einem Büro nur Sanitär und Teeküche reinigen.

Bei den Zeiten sind wir flexibel: früh morgens, tagsüber, abends oder am Wochenende, je nach Objekt. Muss es schnell gehen, klappt ein Einsatz häufig noch am gleichen Tag, falls gerade ein Team Kapazität hat. Bei Wohnanlagen reinigen wir meist vormittags, damit die Treppenhäuser am Nachmittag, wenn viele Menschen nach Hause kommen, trocken sind.

So läuft die Zusammenarbeit ab

  1. Anfrage. Rufen Sie an, schreiben Sie eine E-Mail oder nutzen Sie das Formular – ein paar Sätze zum Gebäude reichen für den Anfang.
  2. Besichtigung. Der Termin vor Ort kostet nichts. Dabei nehmen wir Flächen, Beläge, Zugänge und Besonderheiten auf und fragen, was Ihnen wichtig ist.
  3. Angebot. Spätestens einen Werktag nach dem Termin liegt das schriftliche Angebot samt Leistungsverzeichnis bei Ihnen – als Festpreis oder als Stundensatz mit geschätztem Aufwand.
  4. Einweisung. Vor dem ersten Einsatz geht das zuständige Team mit Ihnen durch die Räume, Schlüssel wechseln gegen Quittung den Besitzer, Besonderheiten kommen schriftlich in die Objektmappe.
  5. Laufende Arbeit. Die Reinigung läuft nach Plan. Der feste Ansprechpartner ist erreichbar, wenn etwas nicht passt.
  6. Kontrolle. In regelmäßigen Abständen prüfen wir mit Checkliste und stimmen uns bei Bedarf mit Ihnen ab.

Wenn ein Reinigungsservice nicht mehr passt, liegt das selten an einem großen Fehler, sondern an vielen kleinen Dingen, die niemand anspricht. Deshalb bitten wir ausdrücklich um Rückmeldung, auch zu Kleinigkeiten.

Orientierung zu Preisen

Die tatsächlichen Kosten hängen immer vom Objekt ab: Fläche, Belag, Verschmutzung, Rhythmus, Erreichbarkeit und gewünschte Zeiten. Die folgenden Werte sind Einstiegspreise und dienen der ersten Orientierung.

Leistung Einstiegspreis Hinweis
Büroreinigung ab 26,90 € pro Stunde netto Gewerbe, regelmäßiger Turnus
Treppenhausreinigung ab 37 € pro Aufgang und Reinigung netto Aufwand steigt mit Geschosszahl, Aufzug und Bodenbelag
Praxisreinigung ab 28,90 € pro Stunde netto nach Hygieneplan der Praxis
Gartenpflege ab 35,00 € pro Stunde netto Wohnanlagen und Gewerbe
Wohnungsreinigung ab 33 € pro Stunde inkl. MwSt. Privathaushalte
Endreinigung ab 3,80 € pro m² inkl. MwSt. nach Auszug oder Verkauf

Verbindlich wird der Preis nach dem Termin vor Ort. Alle Leistungen mit Einstiegspreisen listet die Seite mit den Richtpreisen für alle Reinigungsleistungen auf.

Was wir mitbringen und worauf wir achten

Mittel und Geräte bringen wir mit. Dazu gehören Mikrofasertücher in Farbsystem, Wischsysteme mit getrennten Bezügen, Sauger mit geeigneter Filterung, für größere Flächen Scheuersaugmaschinen und für Glas entmineralisiertes Wasser. Wer es wünscht, bekommt umweltschonende Produkte – in Kitas, in Haushalten mit Allergikern und bei Tierhaltung häufig die bessere Wahl.

Sicherheit ist für uns selbstverständlich. Nasse Böden kennzeichnen wir, in Treppenhäusern reinigen wir abschnittsweise, damit immer ein trockener Weg bleibt. Leitern und Tritte setzen wir nur dort ein, wo sie sicher stehen. Wir sind betriebshaftpflichtversichert, und wenn doch einmal etwas beschädigt wird, melden wir das sofort.

Unsere Mitarbeitenden sind fest angestellt und eingearbeitet. Für viele Kunden im Bezirk ist gerade das wichtig: Man kennt die Person, die ins Haus kommt, und muss nicht bei jedem Termin neu erklären, wo der Wasserhahn für den Eimer ist.

Wenn es schnell gehen muss

Manchmal ist keine Zeit für eine lange Planung. Ein Wasserschaden im Keller einer Wohnanlage, eine verunreinigte Eingangshalle nach einem Wochenende, ein Büro, das nach einem Umzug morgen früh bezugsfertig sein muss, oder eine Wohnung, die für eine Besichtigung dringend sauber sein soll. Dann organisieren wir zügig Hilfe; ist ein Team frei, steht es nicht selten noch am selben Nachmittag vor der Tür. Für eine erste Einschätzung genügen uns ein paar Fotos und eine kurze Beschreibung.

Bei Schimmel, Taubenkot oder Brandspuren

Solche Verschmutzungen können gesundheitlich belastend sein. Bitte nicht selbst trocken fegen oder mit dem Staubsauger aufnehmen. Wir schauen uns die Lage an, klären Schutzmaßnahmen und die passende Methode und sagen offen, wenn eine Fachfirma für Sanierung hinzugezogen werden sollte.

Woran Sie ein passendes Reinigungsunternehmen erkennen

Angebote für Reinigung unterscheiden sich stark, und die Summe unter dem Strich sagt allein wenig aus. Ein paar Punkte helfen beim Vergleich, egal ob Sie eine Wohnanlage, ein Büro oder ein Einfamilienhaus betreuen lassen wollen.

  • Besichtigung vor dem Preis. Eine Putzfirma, die ohne Ortstermin einen Festpreis für ein ganzes Objekt nennt, kalkuliert entweder mit großem Puffer oder verhandelt später nach.
  • Leistungsverzeichnis statt Schlagwort. „Treppenhaus wöchentlich“ reicht nicht. Es sollte drinstehen, was genau gewischt, gekehrt und abgewischt wird und in welchem Rhythmus.
  • Feste Leute. Ein Reinigungsdienst, der jede Woche andere Kräfte schickt, verliert das Wissen über Ihr Objekt. Fragen Sie, ob eigene Angestellte oder Subunternehmer kommen.
  • Erreichbarkeit. Wer ist Ihr Ansprechpartner, und wie schnell reagiert er auf eine Reklamation?
  • Versicherung. Eine Betriebshaftpflicht sollte selbstverständlich sein, gerade wenn Schlüssel übergeben werden.
  • Realistische Zeitansätze. Passt die kalkulierte Zeit überhaupt zur Fläche? Zu knappe Ansätze führen zwangsläufig zu oberflächlicher Arbeit.

Für Verwaltungen, die eine Gebäudereinigung neu ausschreiben, lohnt es sich, das gewünschte Leistungsverzeichnis vorab selbst aufzuschreiben und allen Anbietern gleich vorzulegen. Erst dann sind die Angebote wirklich vergleichbar. Wir unterstützen Sie dabei gern, auch wenn Sie sich am Ende für jemand anderen entscheiden. Und wenn ein Reinigungsservice bereits läuft, aber nicht überzeugt, sprechen Sie die Punkte konkret an – oft lässt sich mehr klären, als man vorher denkt.

Nachbarbezirke und Übergänge

Marzahn-Hellersdorf grenzt im Westen an Lichtenberg, im Süden an Treptow-Köpenick und im Osten an Brandenburg. Viele unserer Einsätze verteilen sich über diese Grenzen hinweg: Eine Verwaltung betreut Häuser in Hellersdorf und in Hohenschönhausen, ein Betrieb hat Büros in Marzahn und Lager im Umland. Für Aufträge im Nachbarbezirk sehen Sie sich gern unsere Seite zu Lichtenberg mit Friedrichsfelde, Karlshorst und Hohenschönhausen an. Richtung Süden liegt Köpenick, das über die Straßen durch Mahlsdorf und Biesdorf gut erreichbar ist. Auch Aufträge in den angrenzenden Gemeinden in Brandenburg nehmen wir nach Absprache an.

Häufige Fragen

Arbeiten Sie in allen fünf Ortsteilen des Bezirks?

Ja. Wir sind in Marzahn, Hellersdorf, Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf im Einsatz, für Gewerbe ebenso wie für Privathaushalte. Die Anfahrt planen wir in unsere Touren ein, sodass Sie für das Haus in Mahlsdorf und das Büro in Marzahn keine zwei Anbieter brauchen. Für kleine Einzeltermine kann ein Mindestumfang gelten, den wir im Angebot nennen.

Wie oft sollte ein Treppenhaus im Plattenbau gereinigt werden?

In den meisten Wohnanlagen hat sich eine wöchentliche Reinigung von Eingang, Aufzug und Erdgeschoss bewährt. Die oberen Etagen reichen oft vierzehntäglich. Entscheidend sind die Zahl der Parteien, der Belag und die Frage, wie viel Schmutz von außen hereingetragen wird. Den Takt legen wir zunächst fest und korrigieren ihn, sobald sich zeigt, wie das Haus genutzt wird.

Können Sie Treppenhaus, Außenanlagen und Winterdienst gemeinsam übernehmen?

Ja, das ist sogar sinnvoll. Wer regelmäßig vor Ort ist, erkennt früh, wo Laub liegt, wo Wege vereisen oder wo Sperrmüll abgestellt wurde. Für die Verwaltung bedeutet eine Kombination weniger Abstimmung und einen Ansprechpartner für alles.

Übernehmen Sie auch die Reinigung kleiner Büros mit nur wenigen Räumen?

Ja. Viele Büros im Bezirk sind überschaubar, zum Beispiel eine Kanzlei, ein Pflegedienstbüro oder eine Beratungsstelle. Wir legen einen Umfang fest, der zu Ihrer Nutzung passt; häufig genügen zwei bis drei Besuche wöchentlich. Auch eine Büroreinigung mit nur einem Termin in der Woche ist machbar, wenn wenig los ist. Den Preis nennen wir nach der Besichtigung verbindlich.

Wie erfahren die Mieter, wann im Haus gereinigt wird?

Wir stellen einen Aushang pro Aufgang bereit, auf dem Reinigungstage und Leistungen stehen und der nach jedem Einsatz abgezeichnet wird. Bei größeren Arbeiten wie einer Grundreinigung oder Fensterreinigung kündigen wir den Termin vorher an. So wissen alle Bewohner, wann nasse Böden zu erwarten sind.

Reinigen Sie Häuser, die verkauft oder vermietet werden sollen?

Ja, die Endreinigung von Einfamilienhäusern gehört in den Siedlungsgebieten zu unseren häufigen Aufgaben. Wir reinigen vom Keller bis zum Dachboden, auf Wunsch mit Fenstern und Außenbereichen. Vorher klären wir, ob noch Gegenstände im Haus sind und wer sie entsorgt.

Bieten Sie Ihren Reinigungsservice auch am Wochenende an?

Nach Absprache ja. Für Büros und Praxen reinigen wir häufig am Samstag, wenn eine gründlichere Reinigung ansteht. Bei Privathaushalten sind Wochenendtermine möglich, wenn es die Tourenplanung zulässt. Wir sagen Ihnen im Angebot, welche Zeiten realistisch sind.

Brauche ich eigenes Reinigungsmaterial im Haus?

Nein, Mittel und Geräte gehören zu unserer Leistung. Wenn Sie bestimmte Mittel wünschen, etwa weil ein Boden besondere Pflege braucht oder weil Allergien im Haushalt bestehen, stimmen wir das vorher ab. Umweltschonende Produkte sind ebenfalls möglich.

Was kostet eine Reinigung in Marzahn-Hellersdorf ungefähr?

Die Einstiegspreise sehen Sie in der Tabelle auf dieser Seite. Verbindlich beziffern können wir den Auftrag erst nach dem kostenlosen Ortstermin, weil Fläche, Belag, Verschmutzung und Rhythmus stark schwanken. Wir arbeiten mit Festpreisen oder klaren Stundensätzen, ohne versteckte Zuschläge.

Ab wann kann die Reinigung starten?

Nach der Besichtigung dauert es werktags höchstens 24 Stunden bis zum schriftlichen Angebot. Für laufende Aufträge planen wir in der Regel einige Tage Vorlauf für Einweisung und Schlüsselübergabe ein. Eilige Einzeltermine bekommen wir häufig kurzfristig unter, manchmal sogar am selben Tag – das hängt davon ab, welche Teams frei sind. Wer von einer anderen Putzfirma wechselt, sollte die Kündigungsfrist des bisherigen Vertrags im Blick behalten; wir richten den Start danach aus.

Anfrage

Anfrage aus Marzahn-Hellersdorf

Ein paar Angaben genügen. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden – mit einem Termin für die kostenlose Besichtigung oder direkt mit einem Festpreis.

  1. 1Formular absenden
  2. 2Besichtigung vor Ort
  3. 3Festpreis-Angebot

info@putzfirmaberlin.de030 201 64 24 81

* Pflichtfeld · kostenlos und unverbindlich

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Wir sehen uns Ihr Objekt kostenlos an und schicken Ihnen werktags innerhalb von 24 Stunden ein schriftliches Angebot.

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