
Lichtenberg lässt sich nicht mit einem Satz beschreiben. Zwischen den Mietshäusern am Bahnhof Lichtenberg, den Hochhäusern am Fennpfuhl, den Villenstraßen in Karlshorst und den Feldern bei Wartenberg liegen oft nur ein paar Stationen mit der Straßenbahn. Was dort jeweils sauber zu halten ist, hat trotzdem wenig gemeinsam. Wer hier eine Putzfirma sucht, braucht deshalb kein Einheitspaket, sondern Leute, die ein Gründerzeit-Treppenhaus mit Holzstufen anders behandeln als einen Aufgang mit elf Etagen, Aufzug und Müllraum.
Putzfirma Berlin reinigt in Lichtenberg Büros, Praxen, Läden, Wohnanlagen und Privatwohnungen. Unser Einsatzgebiet umfasst die ganze Stadt; zwischen Rummelsburg und Wartenberg sind unsere Leute fast jeden Tag unterwegs. Ob Sie einen Reinigungsservice für die eigene Wohnung brauchen oder einen Dauervertrag für ein Haus mit vierzig Parteien, die Grundlage ist immer dieselbe: ein Termin vor Ort und eine ehrliche Kalkulation. Auf dieser Seite geht es darum, was Reinigen hier konkret bedeutet: welche Häuser im Bezirk stehen, welche Arbeit daraus folgt, wie wir Termine und Anfahrt organisieren und welche Preisspannen realistisch sind. Zu drei Ortsteilen gibt es eigene, ausführlichere Seiten: Reinigung in Friedrichsfelde, Reinigung in Hohenschönhausen und Reinigung in Karlshorst.
Zur Einordnung vorweg: Wir arbeiten als Gebäudereinigung mit eigenen, festangestellten Teams. Fremdfirmen schicken wir nicht vor. Eine Person bei uns bleibt dauerhaft Ihr Kontakt, der Besichtigungstermin kostet nichts, und am Ende steht ein Festpreis auf Papier. Das schriftliche Angebot liegt werktags spätestens 24 Stunden nach dem Termin bei Ihnen. Eine Putzfirma, die nur Quadratmeter abrechnet und das Haus nie gesehen hat, kann Ihnen diese Sicherheit kaum geben.
Ein Bezirk, der aus mehreren Städten gewachsen ist
In seiner heutigen Form besteht Lichtenberg seit der Berliner Bezirksreform von 2001. Damals wurden die bis dahin eigenständigen Bezirke Lichtenberg und Hohenschönhausen zusammengelegt. Das erklärt, warum der Bezirk so unterschiedlich aussieht: Im Süden verläuft die Frankfurter Allee mit dichter Bebauung und viel Verkehr, im Norden liegen alte Dorfkerne wie Malchow und Wartenberg, dazwischen Großsiedlungen, Gewerbeflächen, Kleingartenanlagen, Parks und Seen.
Für eine Reinigungsfirma ist das keine Nebensache. Die Bauweise bestimmt, welche Böden verlegt sind, wie Treppenhäuser geschnitten sind, wo sich Staub sammelt und wie viel Zeit ein Team für eine Etage braucht. Wir sehen uns ein Objekt deshalb immer vor Ort an, bevor wir einen Preis nennen. Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Gebäudetypen wir in Lichtenberg am häufigsten antreffen.
Mietshäuser um 1900: Weitlingkiez, Victoriastadt und Umgebung
Typisch sind Vorderhaus und Seitenflügel, manchmal ein Quergebäude, dazu ein Hof mit Mülltonnen und Fahrradständern. Im Treppenhaus finden wir oft Holzstufen mit Lackschicht oder Linoleumbelag, hin und wieder auch Terrazzo im Eingangsbereich. Die Fenster sind häufig Kastenfenster, also zwei Flügelpaare hintereinander, die beim Putzen doppelt Arbeit machen.
Was das für die Reinigung bedeutet:
- Holzstufen vertragen kein stehendes Wasser. Wir wischen nebelfeucht und mit einem pH-neutralen Mittel, damit Lack und Fugen nicht aufquellen.
- Handläufe aus Holz und gedrechselte Geländerstäbe sammeln Staub in jeder Rille. Hier arbeiten wir mit Tuch und Pinsel, nicht mit dem Wischmopp.
- Die Eingangsbereiche sind im Winter stark belastet, weil Streugut und Nässe von der Straße hineingetragen werden. Eine gute Sauberlaufmatte spart hier viel Arbeit.
- Keller in Altbauten sind oft feucht. Wer dort Fahrräder, Kinderwagen oder Kartons lagert, bekommt schnell muffigen Geruch und manchmal Schimmel an den Wänden.
Mehr zur Pflege dieser Treppenhäuser steht in unserem Beitrag über das Gründerzeit-Treppenhaus.
Großsiedlungen und Hochhäuser: Fennpfuhl, Neu-Hohenschönhausen, Friedrichsfelde
Am Fennpfuhl, in Friedrichsfelde entlang der Straße Am Tierpark und vor allem in Neu-Hohenschönhausen prägen fünf- bis elfgeschossige Blöcke und einzelne Hochhäuser das Bild. Viele davon wurden seit den 1990er Jahren saniert: neue Fassaden mit Dämmung, neue Fenster, modernisierte Aufzüge, umgestaltete Eingänge.
In diesen Häusern ist nicht das Material die Herausforderung, sondern die Menge und die Frequenz. Ein Aufgang mit vielen Wohnungen wird täglich von zahlreichen Menschen benutzt. Aufzugkabinen bekommen Fingerabdrücke, Kratzer und manchmal Verschmutzungen, die sofort weg müssen. Briefkastenanlagen sind voll mit Werbung, die auf den Boden fällt. Der Müllraum ist oft ebenerdig oder im Keller und riecht im Sommer schnell. Laubengänge und Kellerflure sind lang, die Beleuchtung ist nicht immer gut.
Wir planen solche Objekte nach einem festen Takt: Eingangsbereich und Aufzug häufiger, obere Etagen seltener, Keller und Nebenräume in einem eigenen Rhythmus. Worauf es in diesen Häusern im Einzelnen ankommt, fasst unser Wissensbeitrag über Plattenbauten richtig reinigen zusammen.
Villen, Siedlungshäuser und neue Wohnquartiere
Auch an der Rummelsburger Bucht sind in den vergangenen Jahrzehnten viele neue Wohnungen entstanden. Hier geht es oft um andere Aufgaben: Parkett und Naturstein, große Glasflächen, Tiefgaragen, gepflegte Außenanlagen, Erstbezugsreinigung nach dem Bau.
Dorfkerne und Einfamilienhäuser am Stadtrand
Es gibt alte Dorfkerne, Einfamilien- und Reihenhäuser, einige Höfe und viel Grün. Privathaushalte fragen hier eher nach Fensterreinigung, Dachrinnen, Grundreinigung nach einer Renovierung oder nach einer Haushaltshilfe im festen Rhythmus als nach einer Treppenhausreinigung.
Wer in Lichtenberg bei uns anfragt
Die Kundschaft ist so gemischt wie die Bebauung. Einige Gruppen tauchen aber immer wieder auf.
Verwaltung und öffentliche Einrichtungen. Das Rathaus Lichtenberg an der Möllendorffstraße, Bürgerämter, Jobcenter, Schulen und Kitas prägen den Arbeitsalltag vieler Menschen im Bezirk. Öffentliche Aufträge laufen in der Regel über Ausschreibungen. Wir reinigen aber auch viele kleinere Träger: freie Kitas, Nachhilfeinstitute, Beratungsstellen und Vereine, die eigene Räume haben.
Gesundheit. Mit dem Sana Klinikum Lichtenberg und dem Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gibt es zwei große Häuser im Bezirk. Drumherum haben sich Arztpraxen, Physiotherapie, Pflegedienste und Sanitätshäuser angesiedelt. In den Großsiedlungen liegen viele Praxen in Ärztehäusern oder im Erdgeschoss von Wohnblöcken.
Gewerbe und Industrie. Rund um die Herzbergstraße und entlang der Landsberger Allee liegen Gewerbeflächen mit Handwerk, Produktion, Lager, Werkstätten und Büros. In Hohenschönhausen und an der Grenze zu Marzahn gibt es weitere Gewerbegebiete. Dort geht es häufig um Hallenböden, Sozialräume, Werkstattbüros und Sanitäranlagen für viele Beschäftigte.
Geschichte und Kultur. Auf dem Gelände der früheren Stasi-Zentrale an der Normannenstraße befinden sich heute das Stasimuseum und das Stasi-Unterlagen-Archiv. In Karlshorst liegt das Museum Berlin-Karlshorst, in Hohenschönhausen die Gedenkstätte im ehemaligen Untersuchungsgefängnis. Solche Orte haben eigene Anforderungen an Ruhe, Sicherheit und Zeitfenster.
Wohnungswirtschaft. Im Bezirk gibt es sehr viele Mietwohnungen in der Hand von Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und privaten Eigentümern sowie zahlreiche Eigentümergemeinschaften. Für sie sind Treppenhäuser, Außenanlagen, Müllplätze und Winterdienst die wichtigsten Themen.
Privathaushalte. Familien in Karlshorst, Senioren in den Großsiedlungen, Studierende rund um die Hochschule in Karlshorst, Berufstätige am Fennpfuhl: Sie alle fragen nach Wohnungsreinigung, Umzugsreinigung oder regelmäßiger Hilfe im Haushalt.
Für all diese Gruppen gilt dasselbe Prinzip: Erst ansehen, dann rechnen. Ob Kita-Träger, Physiotherapie oder Wohnungsgenossenschaft, der Reinigungsdienst muss zum Alltag im Gebäude passen und nicht umgekehrt. Ein Büroreinigung-Vertrag für eine Beratungsstelle mit Abendterminen sieht deshalb anders aus als einer für eine Werkstatt, die um sechs Uhr öffnet.
Gebäudereinigung für Wohnungsunternehmen, Eigentümer und Hausverwaltungen
Wer ein Mehrfamilienhaus in Lichtenberg betreut, hat meist mehrere Baustellen gleichzeitig: Treppenhäuser, die Mieterinnen und Mieter täglich sehen, Keller und Dachböden, die niemand beachtet, bis es riecht, Höfe mit Tonnenplätzen, Grünflächen, im Herbst Laub und im Winter Glätte. Ein Dienstleister, der all das aus einer Hand abdeckt, spart der Verwaltung Abstimmung und Rückfragen.
Unsere laufende Hausreinigung umfasst üblicherweise:
| Bereich | Was dort gemacht wird | Rhythmus, der sich bewährt hat |
|---|---|---|
| Eingang, Briefkastenanlage, Aufzug | Boden nass, Glas der Haustür, Kabinenwände, Tableau und Handlauf | ein- bis dreimal pro Woche |
| Treppenläufe und Podeste | Kehren oder saugen, danach feucht wischen, Geländer abziehen | wöchentlich, in ruhigen Häusern 14-täglich |
| Treppenhausfenster | Glas beidseitig, Flügelrahmen, Sims | je nach Lage zwei- bis viermal jährlich |
| Keller, Waschküche, Trockenraum | Gänge fegen, Spinnweben, Lichtschalter | monatlich oder quartalsweise |
| Müllplatz | Tonnen ausrichten, Umfeld fegen, Beistellungen melden | einmal pro Woche |
| Außenbereich | Wege, Höfe, Laub, Unkraut in Fugen | nach Jahreszeit |
Die Arbeit am Treppenhaus beschreibt die Seite zur Treppenhausreinigung genauer. Kontrollgänge, der Tausch defekter Leuchtmittel oder die Pflege der Grünflächen lassen sich mit der Reinigung kombinieren, sodass nur ein Dienstleister im Haus unterwegs ist.
Ein häufiger Fall in Lichtenberg: Eine Eigentümergemeinschaft im Altbau hat jahrelang selbst geputzt, nach Plan an der Kellertür. Irgendwann klappt das nicht mehr, weil Wohnungen verkauft, vermietet oder als Zweitwohnung genutzt werden. Dann beschließt die Versammlung, eine Firma zu beauftragen. Wir sehen uns das Haus mit der Verwaltung oder dem Beirat an, schlagen einen Turnus vor und legen ein Leistungsverzeichnis fest, auf das sich alle beziehen können. Die Kosten der Hausreinigung dürfen unter bestimmten Voraussetzungen als Betriebskosten auf Mieter umgelegt werden. Ob und wie das in Ihrem Fall gilt, klären bitte Verwaltung oder Rechtsberatung; wir liefern die nachvollziehbaren Rechnungen dazu, leisten aber keine Rechtsberatung.
Der Wechsel der Putzfirma ist in vielen Häusern ein Thema, das jahrelang vor sich hergeschoben wird. Meist gibt es keinen großen Knall, sondern viele kleine Ärgernisse: Spinnweben, die bleiben, ein Aufzug mit Handabdrücken, eine Kellertreppe, die nie gewischt wird. Wenn Sie wechseln möchten, prüfen wir zuerst den bestehenden Vertrag auf Laufzeit und Kündigungsfrist, damit keine Lücke und keine doppelte Zahlung entsteht.
- Grundriss oder Aufstellung der Aufgänge und Etagen
- Zahl der Wohnungen und ob es einen Aufzug gibt
- Wer die Schlüssel verwaltet und wo sie übergeben werden
- Bisheriger Reinigungsplan oder frühere Leistungsbeschreibung
- Wünsche zu Mitteln, etwa umweltschonende Produkte
Böden und Oberflächen, die wir im Bezirk ständig vor uns haben
Wer viel in Lichtenberg arbeitet, lernt die Materialien kennen. Sie wiederholen sich von Haus zu Haus, und jedes will anders behandelt werden.
Terrazzo und Kunststein finden wir in Eingängen von Altbauten und in vielen Treppenhäusern der Nachkriegszeit. Terrazzo ist robust, verträgt aber keine sauren Reiniger. Essig oder Zitronensäure greifen den Kalkanteil an, die Oberfläche wird stumpf und fleckig. Wir nehmen neutrale oder leicht alkalische Mittel und pflegen die Fläche gelegentlich mit einer passenden Wischpflege.
PVC und Linoleum liegen in vielen sanierten Aufgängen der Großsiedlungen und in Kellerfluren. Hier sind Absatzstriche und Gummiabrieb das Hauptproblem. Mit einem weißen Pad und etwas Geduld verschwinden sie meist, ohne dass der Belag leidet. Nach einigen Jahren lohnt sich eine Grundreinigung mit neuer Beschichtung.
Fliesen und Feinsteinzeug sind in Büros, Praxen und Sanitärräumen verbreitet. Die Fliese selbst ist selten das Problem, die Fuge schon. Graue Fugen in Toiletten entstehen durch Seifenreste, Kalk und Schmutzwasser, das beim Wischen in die Vertiefung läuft. Wer mit zu viel Wasser arbeitet, verteilt den Schmutz nur.
Parkett und Dielen gibt es in Altbauwohnungen, Praxen in früheren Wohnungen und in Karlshorster Villen. Wir wischen nur nebelfeucht und klären vorher, ob das Holz geölt oder versiegelt ist.
Waschbeton und Betonplatten prägen viele Außenbereiche der Wohnanlagen. Moos, Kaugummi und Ölflecken setzen sich fest. Einmal im Jahr lohnt sich eine Reinigung mit Hochdruck oder Flächenreiniger, sofern das Material es verträgt.
Eine Gebäudereinigung, die diese Materialien nicht auseinanderhält, richtet mit der Zeit mehr Schaden an, als sie Schmutz entfernt. Unsere Checkliste nennt darum für jeden Boden im Haus das Mittel, mit dem dort gewischt wird.
Edelstahl in Aufzügen, Briefkastenanlagen und Teeküchen zeigt jeden Fingerabdruck. Mit Mikrofaser in Schliffrichtung und einem Pflegemittel, das einen dünnen Film hinterlässt, bleibt die Fläche länger ansehnlich.
Büroreinigung zwischen Frankfurter Allee und Gewerbehof
Gläserne Bürotürme gibt es im Bezirk kaum. Typischer sind Etagen in Geschäftshäusern an der Frankfurter Allee, umgebaute Ladenflächen im Erdgeschoss, Büroeinheiten in Gewerbehöfen oder kleine Verwaltungen neben Werkstätten. Dazu kommen Praxen und Beratungsstellen, die im Grunde auch Büros sind: Schreibtische, Wartebereich, Teeküche, Toiletten.
Gute Büroreinigung richtet sich nach dem, was tatsächlich benutzt wird. In einem Team mit zwölf Arbeitsplätzen und einer Teeküche ist die tägliche Leerung der Papierkörbe weniger wichtig als eine gründliche Küche und saubere Sanitärräume. In einer Kanzlei mit Publikumsverkehr zählt dagegen der erste Eindruck am Empfang.
Unser Vorschlag für viele kleinere Büros im Bezirk sieht so aus:
- Zwei- bis dreimal pro Woche Sanitärbereiche, Teeküche, Papierkörbe und Böden in den Laufwegen.
- Einmal pro Woche alle Arbeitsflächen, soweit frei, Türklinken, Lichtschalter und Telefone.
- Einmal im Monat Heizkörper, Fensterbänke, Türrahmen und Staub in der Höhe.
- Zwei- bis viermal im Jahr die Fenster, bei Bedarf einmal jährlich die Teppichböden.
Einzelheiten samt Muster-Leistungsverzeichnis gibt es unter Büroreinigung für Firmen und Teams. Viele Kunden im Bezirk entscheiden sich für Reinigung am frühen Abend, weil die Büros dann leer sind, aber noch jemand im Haus ist. Andere lassen tagsüber reinigen, damit Mitarbeitende Rückfragen direkt klären können.
Der Unterschied zwischen einem günstigen und einem guten Reinigungsdienst zeigt sich übrigens selten in der ersten Woche. Er zeigt sich im dritten Monat: ob die Ecken hinter den Türen noch gewischt werden, ob Seife und Papier rechtzeitig nachgefüllt werden, ob Hinweise im Übergabebuch beantwortet werden. Deshalb arbeiten wir mit festen Teams, die das Objekt kennen, und mit einer Checkliste, die Sie jederzeit einsehen können.
Werkstätten, Hallen und Sozialräume im Gewerbegebiet
Hier reicht eine klassische Büroreinigung allein nicht. Staub aus der Produktion zieht in die Büros, Arbeitsschuhe tragen Späne und Öl in die Flure, und der Sozialraum mit Spinden, Duschen und Küche wird von vielen Menschen im Schichtbetrieb genutzt. Wir teilen solche Objekte in Zonen: Büro und Besprechung, Sozialbereich und Sanitär, Verkehrswege und Halle. Jede Zone bekommt eigene Tücher, eigene Mittel und einen eigenen Turnus.
Für Hallenböden setzen wir bei Bedarf Scheuersaugmaschinen ein. Vorher klären wir, ob Bodenmarkierungen, Beschichtungen oder Abläufe zu beachten sind und wann der Staplerverkehr ruht. Wie unterschiedlich solche Betriebe sind, merkt man spätestens beim ersten Rundgang: Die Tischlerei braucht etwas anderes als der Druckereibetrieb oder das Lager eines Onlinehändlers.
Rummelsburger Bucht und andere Neubauquartiere
Rund um die Rummelsburger Bucht, aber auch in Karlshorst und an einzelnen Stellen in Hohenschönhausen wurde in jüngerer Zeit viel neu gebaut. Für die Reinigung sind sie ein eigenes Kapitel. Die Treppenhäuser sind oft hell, mit Feinsteinzeug oder Betonwerkstein, großen Glastüren und Briefkastenanlagen aus Metall. Dazu kommen Tiefgaragen, Fahrradräume mit Doppelstockparkern, Gemeinschaftsdachterrassen, Spielplätze im Innenhof und Müllhäuser mit Trennsystemen.
Was hier zählt, ist Sorgfalt an Stellen, die bei der Planung gern vergessen werden: Glastüren mit Kinderhänden in Kniehöhe, Aufzüge mit gebürstetem Edelstahl, Sockelleisten, an denen Kinderwagen schrammen, Tiefgaragenrampen, auf denen im Winter Salzränder bleiben. Im ersten Jahr nach Bezug kommt außerdem viel Baustaub aus Fugen, Lüftungen und Fensterfalzen, weil Bewohner noch Möbel aufbauen und Handwerker ein- und ausgehen. Wir planen in dieser Phase bewusst häufigere Durchgänge und fahren den Turnus danach herunter.
Für Hausverwaltungen, die ein neues Objekt übernehmen, bieten wir an, gemeinsam einen ersten Rundgang zu machen und das Leistungsverzeichnis von Anfang an sauber aufzusetzen. Das spart Diskussionen in der ersten Eigentümerversammlung.
Praxen, Therapie und Pflege
Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Physiotherapie und Ergotherapie gibt es im ganzen Bezirk. Viele liegen in Ärztehäusern, einige in Erdgeschossen von Wohnblöcken, andere in umgebauten Altbauwohnungen mit hohen Decken und Parkett. Die Hygienevorgaben unterscheiden sich je nach Fachrichtung. In Behandlungsräumen geht es um Flächen, die mit Patienten in Kontakt kommen, um Wischdesinfektion mit geeigneten, gelisteten Mitteln und um eine klare Trennung der Tücher nach Bereichen.
Unsere Teams arbeiten in Praxen mit farbcodierten Tüchern, getrennten Eimern und einem Plan, der für jede Fläche festhält, ob sie nur gereinigt oder zusätzlich desinfiziert wird. Der Hygieneplan der Praxis gibt dabei den Rahmen vor. Was wir in Behandlungsräumen, Laboren und Wartebereichen genau übernehmen, erklärt die Leistungsseite Praxisreinigung mit Hygieneplan.
Ein paar Punkte, die wir in Lichtenberger Praxen oft sehen:
- Wartezimmer in Großsiedlungen sind häufig voll, auch mit Kindern und Rollatoren. Stuhllehnen, Armlehnen und Türgriffe brauchen deshalb mehr Aufmerksamkeit als der Boden.
- In Altbaupraxen mit Parkett muss die Desinfektion so gewählt werden, dass das Holz nicht leidet.
- Physiotherapiepraxen haben Liegen, Matten und Geräte, die nach Plan gereinigt werden müssen, teils auch zwischen den Terminen durch das Praxisteam.
Schulen, Kitas und soziale Träger
Viele Kitas im Bezirk werden von freien Trägern betrieben, oft in Erdgeschossen von Wohnblöcken oder in früheren DDR-Kindergärten mit flachen Bauten und großen Gärten. Dazu kommen Horte, Jugendclubs, Nachbarschaftshäuser und Beratungsstellen. Für diese Einrichtungen zählt, dass gereinigt wird, wenn keine Kinder im Haus sind, dass Mittel verwendet werden, die für Kinderräume geeignet sind, und dass Wickelbereiche, Toiletten und Essbereiche nach einem festen Plan versorgt werden.
In Kitas sehen wir immer wieder dieselben Stellen, die vergessen werden: Fensterscheiben in Kinderhöhe mit Handabdrücken, Heizkörperverkleidungen, unter denen Spielzeug und Krümel liegen, Garderoben mit Sand aus dem Garten. Wir nehmen solche Punkte ausdrücklich in die Checkliste auf. Ein zuverlässiger Reinigungsdienst für Kinderräume erkennt man daran, dass er auch die niedrigen Ebenen ernst nimmt.
Wenn Mieter sich beschweren
Kaum ein Thema erzeugt in Mehrfamilienhäusern so viele E-Mails an die Verwaltung wie das Treppenhaus. Mal liegt Laub seit Tagen im Eingang, mal riecht es im Keller, mal hat jemand einen Kaffeebecher auf der Fensterbank stehen lassen, und niemand fühlt sich zuständig. Für die Verwaltung ist das mühsam, weil sie aus der Ferne kaum beurteilen kann, ob die Putzfirma schlecht arbeitet oder ob ein Bewohner das Problem verursacht hat.
Wir gehen deshalb so vor: Jeder Einsatz wird mit Datum und Uhrzeit dokumentiert, auf Wunsch mit Foto vom Eingangsbereich nach der Reinigung. Kommt eine Beschwerde, sieht man sofort, an welchem Tag das Team zuletzt im Haus war und in welchem Zustand es den Eingang hinterlassen hat. Liegt der Fehler bei uns, wird nachgebessert, ohne Diskussion. Liegt er woanders, etwa bei Sperrmüll, der im Hof abgestellt wurde, oder bei einer defekten Leuchte, melden wir es der Verwaltung mit Foto und Ort.
Ein Aushang im Hausflur mit Reinigungstagen und einer Telefonnummer für Hinweise hilft zusätzlich. Viele Beschwerden entstehen nur, weil niemand weiß, dass am nächsten Morgen ohnehin geputzt wird. Transparenz nimmt hier viel Druck aus dem Haus.
Läden, Imbisse und Gastronomie
Entlang der Frankfurter Allee, in der Weitlingstraße, rund um die Einkaufszentren und in den Nahversorgungszentren der Großsiedlungen gibt es viele kleine Geschäfte: Bäckereien, Friseure, Imbisse, Kioske, Apotheken, Blumenläden. Für sie sind drei Dinge entscheidend: ein sauberer Eingang, klare Schaufenster und ein Boden, der auch nach einem Regentag gepflegt aussieht.
Wir reinigen Läden meist vor Öffnung oder nach Ladenschluss. In Imbissen und Restaurants kommen Küchen, Abzugshauben, Fettfilter und Gasträume hinzu. Hier gilt: Die tägliche Grundhygiene in der Küche bleibt Aufgabe des Betriebs. Wir übernehmen Gastraum und Toiletten im laufenden Turnus und kommen in längeren Intervallen für Küche, Lager und Kühlraum, wenn dort einmal alles abgebaut und von Grund auf sauber gemacht werden muss.
Reinigungsservice für Wohnungen und Häuser
Privathaushalte machen einen großen Teil unserer Arbeit in Lichtenberg aus. Die Gründe sind so unterschiedlich wie die Menschen: Berufstätige mit wenig Zeit, ältere Menschen, denen das Fensterputzen schwerfällt, Familien mit kleinen Kindern, Eigentümer, die eine Wohnung neu vermieten wollen.
Für Privatleute bieten wir im Bezirk vor allem diese Leistungen an:
- Regelmäßige Wohnungsreinigung wöchentlich oder vierzehntäglich: Küche, Bad, Böden, Staub, Betten beziehen auf Wunsch.
- Fensterreinigung mit Rahmen und Fensterbänken. Bei Kastenfenstern im Altbau planen wir mehr Zeit ein, weil vier Glasflächen pro Fenster zu reinigen sind.
- Grundreinigung nach Renovierung, vor einem Einzug oder einfach, wenn es wieder einmal richtig sauber sein soll.
- Umzugsreinigung mit Übergabe an den Vermieter. In den Großsiedlungen ist das eine der häufigsten Anfragen, weil dort viele Wohnungen wechseln.
Beim Auszug kommt es auf Details an: Kalk in der Dusche, Fett in der Dunstabzugshaube, Staub auf Türrahmen, Schmutz in den Heizkörpern. Unsere Checkliste für den Auszug und die Übergabe finden Sie bei der Umzugsreinigung für Mieter.
Ein privater Reinigungsservice lebt davon, dass dieselbe Person regelmäßig kommt. Wer jede Woche einem neuen Gesicht die Wohnung erklären muss, hat nichts gewonnen. Deshalb teilen wir Privatkunden festen Kräften zu und sprechen Vertretungen im Urlaub vorher ab.
Für Privathaushalte gilt außerdem: Bei haushaltsnahen Dienstleistungen lässt sich der Lohnanteil unter Umständen in der Steuererklärung angeben. Auf unseren Rechnungen stehen Lohn und Material deshalb in getrennten Zeilen. Ob sich das für Sie lohnt, klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung; das ist keine Rechtsberatung.
Unterwegs im Bezirk: Anfahrt, Parken und Zeiten
Lichtenberg ist gut erreichbar. Die U5 fährt unter der Frankfurter Allee bis Friedrichsfelde und weiter Richtung Hönow. Die S-Bahn bedient unter anderem die Stationen Lichtenberg, Nöldnerplatz, Karlshorst, Friedrichsfelde Ost und mehrere Halte in Hohenschönhausen. Dazu kommt ein dichtes Straßenbahnnetz, das vor allem den Norden erschließt.
Für größere Einsätze kommen wir mit dem Fahrzeug, weil Maschinen, Leitern, Sauger und Material dabei sind. Dabei gilt:
- In den Altbauvierteln ist Parken knapp. Wir fragen vorher nach Einfahrt, Hof oder Ladezone. Bei Umzugs- oder Grundreinigungen kann eine Halteverbotszone sinnvoll sein, die rechtzeitig beantragt werden muss.
- Zwischen den Wohnblöcken findet sich meist ein Stellplatz, doch der Weg vom Wagen bis zur Haustür ist oft lang. Ein Rollwagen gehört deshalb zur Grundausstattung.
- In Gewerbegebieten klären wir Zufahrt, Tor, Anmeldung beim Pförtner und Zeiten, in denen Lieferverkehr den Hof blockiert.
Zu den Einsatzzeiten: Für Büros bieten sich die frühen Morgenstunden oder der Abend an, Treppenhäuser machen wir tagsüber, Praxen nach Ende der Sprechstunde, Läden bevor die ersten Kunden kommen. Samstags oder sonntags arbeiten wir nach Absprache. Brennt es wirklich, fragen Sie nach einem Termin am selben Tag; ob das klappt, hängt davon ab, welches Team gerade Luft hat.
Für regelmäßige Reinigungen außerhalb Ihrer Öffnungszeiten brauchen wir einen Schlüssel oder Code. Jede Übergabe wird dokumentiert, Schlüssel werden nicht mit Adresse beschriftet. Wenn Sie eine Alarmanlage haben, stimmen wir den Ablauf und die Codes vorher mit Ihnen ab.
Wie ein Auftrag bei uns abläuft
- Anfrage. Per Mail, Formular oder Telefon teilen Sie uns Objekt, ungefähre Größe, gewünschte Arbeiten und den Zeitrahmen mit. Ein Foto hilft, ist aber kein Muss.
- Termin vor Ort. Jemand von uns schaut sich Räume, Beläge, Sanitärbereiche und Zugänge an und fragt, was Ihnen am wichtigsten ist. Dafür berechnen wir nichts.
- Angebot. Werktags binnen 24 Stunden kommt das Angebot per E-Mail: jede Tätigkeit aufgelistet, Häufigkeit dazu, Preis fest.
- Start. Beim ersten Einsatz ist der Ansprechpartner dabei, geht die Räume mit dem Team durch und klärt offene Fragen.
- Kontrolle. In den ersten Wochen prüfen wir häufiger, danach in festen Abständen. Hinweise von Ihnen nehmen wir direkt auf.
Mit welchen Kosten Sie rechnen können
Die Preise hängen vom Objekt ab: Fläche, Nutzung, Bodenart, Häufigkeit, Zugang und gewünschte Zeiten. Die folgende Tabelle gibt eine erste Orientierung. Gewerbliche Preise verstehen sich netto, private inklusive Mehrwertsteuer.
| Leistung | Richtpreis | Hinweis |
|---|---|---|
| Büroreinigung | ab 26,90 € pro Stunde netto | abhängig von Turnus und Fläche |
| Praxisreinigung | ab 28,90 € pro Stunde netto | mit Hygieneplan |
| Treppenhausreinigung | ab 37 € pro Aufgang und Reinigung netto | Etagen und Aufzug beeinflussen den Preis |
| Fensterreinigung | ab 2,10 € pro m² Glasfläche netto | Kastenfenster und Höhe gesondert |
| Wohnungsreinigung | ab 33 € pro Stunde inkl. MwSt. | privat |
| Umzugsreinigung | ab 3,80 € pro m² inkl. MwSt. | privat, nach Zustand |
Verbindlich ist erst die Summe, die nach dem Ortstermin im Angebot steht – und die bleibt dann auch so. Alle Leistungen mit ihren Einstiegspreisen stehen gesammelt in der Preisübersicht für Berlin.
Ein Hinweis zur Einordnung: Ein Stundensatz allein sagt wenig. Eine Gebäudereinigung, die zehn Prozent günstiger ist, aber für dieselbe Arbeit ein Drittel mehr Zeit ansetzt, wird am Ende teurer. Vergleichen Sie deshalb Angebote immer anhand der Leistungsbeschreibung und der geplanten Stunden pro Monat.
Ein Jahr Hausbetreuung im Überblick
Für Verwaltungen und Eigentümer ist ein Jahreskalender oft hilfreicher als eine lange Liste. So sieht ein typisches Jahr in einem Lichtenberger Mehrfamilienhaus aus:
| Zeitraum | Schwerpunkt |
|---|---|
| Januar und Februar | Streugut aus dem Eingang, Sauberlaufmatten wechseln, Winterdienst nach Bedarf |
| März und April | Frühjahrsdurchgang: Keller, Fahrradraum, Außenwege, erste Fensterrunde nach der Pollenzeit |
| Mai bis August | Müllplatz häufiger, Grünflächen, Insekten an Leuchten, Hitze in oberen Etagen |
| September und Oktober | Laub auf Wegen und in Rinnen, zweite Fensterrunde, Beleuchtung prüfen |
| November und Dezember | Laub abschließend, Vorbereitung Winterdienst, Treppenhaus vor den Feiertagen |
Der Kalender ist kein starres Schema. In einem Hochhaus mit großem Müllraum liegt der Schwerpunkt anders als in einer Altbau-WEG mit großem Garten. Aber er hilft, die Arbeit über das Jahr zu verteilen und keine Saison zu verpassen.
Die Ortsteile im Überblick
Zum Bezirk gehören Alt-Lichtenberg, Fennpfuhl, Rummelsburg, Friedrichsfelde, Karlshorst, Alt-Hohenschönhausen, Neu-Hohenschönhausen, Falkenberg, Malchow und Wartenberg. Drei davon beschreiben wir auf eigenen Seiten ausführlicher, weil dort besonders viele Anfragen herkommen.
Friedrichsfelde liegt rund um den Tierpark und das Schloss Friedrichsfelde. Hier stehen viele Wohnhochhäuser und Plattenbauten, dazu Gewerbe entlang der großen Straßen. Treppenhäuser, Aufzüge und Müllräume sind die häufigsten Themen.
Hohenschönhausen besteht aus dem älteren Teil mit Orankesee und Obersee und der Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen aus den 1980er Jahren. Dazu kommen Gewerbeflächen, das Sportforum und Einkaufszentren.
Karlshorst ist bekannt für Villen, die Trabrennbahn, das Museum Berlin-Karlshorst und den Hochschulcampus an der Treskowallee. Hier fragen viele Privathaushalte an, aber auch Praxen und kleine Büros.
Fennpfuhl ist eine Wohnsiedlung rund um den gleichnamigen Park mit See, geprägt von Plattenbauten und einigen Hochhäusern. Rummelsburg hat sich an der Bucht vom Industriestandort zum Wohnort gewandelt; hier stehen viele neuere Wohnhäuser mit Tiefgaragen und Gemeinschaftsflächen. Alt-Lichtenberg mit Weitlingkiez, Rathaus und dem Umfeld der Frankfurter Allee ist der dichteste Teil des Bezirks.
Außerhalb des Bezirks sind wir in allen Nachbarbezirken unterwegs, etwa in Friedrichshain, Marzahn, Weißensee oder Treptow.
Wir sehen uns Ihr Objekt kostenlos an und schicken werktags innerhalb von 24 Stunden ein Angebot.
Worauf wir bei der Arbeit achten
Eine Reinigungsfirma kann noch so gute Mittel haben – wenn das Team wechselt, die Absprachen verloren gehen oder niemand zuständig ist, leidet das Ergebnis. Deshalb setzen wir auf ein paar feste Grundsätze:
- Feste Teams. Dieselben Leute kommen in dasselbe Objekt. Sie kennen die Räume, die Eigenheiten der Böden und die Wünsche der Nutzer.
- Checklisten. Jede Leistung ist schriftlich festgelegt. Das Team hakt ab, der Ansprechpartner kontrolliert.
- Ausrüstung. Sauger, Maschinen, Tücher und Reiniger sind im Preis enthalten und kommen mit dem Team. Wer umweltschonende Produkte bevorzugt, sagt es einfach bei der Besichtigung.
- Absicherung. Für Schäden, die beim Arbeiten entstehen, besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung. Ein Reinigungsdienst ohne diese Absicherung sollte in keinem Gebäude arbeiten dürfen.
- Abnahme. Bei Grund-, Bau- und Umzugsreinigungen gehen wir am Ende gemeinsam mit Ihnen durch die Räume.
Viele Angebote nennen nur eine Stundenzahl, aber nicht, was in dieser Zeit erledigt wird. Achten Sie auf ein Leistungsverzeichnis, das Räume, Tätigkeiten und Häufigkeiten auflistet. Nur so können Sie später prüfen, ob die Arbeit wie vereinbart gemacht wurde.
Jahreszeiten im Osten Berlins
Das Wetter spielt für die Reinigung eine größere Rolle, als viele denken. Im Frühjahr bringt der Blütenstaub eine gelbe Schicht auf Fensterbänke, Autos und Balkone. Im Sommer kann es in den oberen Etagen der Hochhäuser und in Dachgeschossen sehr warm werden, Müllräume riechen schneller, und Insekten setzen sich an Fenster und Leuchten. Im Herbst fällt in den grünen Ortsteilen viel Laub auf Wege und in Dachrinnen. Im Winter tragen Schuhe Streugut und Salz in jedes Treppenhaus.
Wir passen den Turnus deshalb an die Saison an. Treppenhäuser bekommen im Winter häufiger eine Nassreinigung im Eingangsbereich. Fenster planen wir lieber nach der Pollenzeit. Außenanlagen werden im Herbst öfter angefahren. Das ist kein Mehraufwand für Sie, sondern Teil einer vernünftigen Planung.
Notfälle: Wasser, Graffiti, verwahrloste Wohnungen
Manche Anrufe kommen ohne Vorwarnung. Ein geplatztes Rohr im Keller, Graffiti an der frisch gestrichenen Hauswand, eine Wohnung, in der nach dem Tod eines alleinstehenden Mieters alles ausgeräumt und sauber gemacht werden soll, oder ein Büro, das nach einem Wasserschaden wieder bezugsfertig sein soll: In solchen Fällen zählt, dass jemand schnell kommt, die Lage einschätzt und sagt, was sofort zu tun ist und was warten kann.
Bei Wasserschäden ist die erste Frage immer, ob die Ursache behoben ist und ob Strom in der Nähe ist. Erst danach wird Wasser abgesaugt, Material geborgen und getrocknet. Bei Graffiti hängt viel vom Untergrund ab: Klinker, Putz, Naturstein und Metall reagieren unterschiedlich. Und bei stark vernachlässigten Wohnungen gehen wir behutsam vor, sprechen mit Angehörigen oder Betreuern und kalkulieren einen Festpreis erst nach der Besichtigung. Eine Putzfirma, die hier ohne Ansehen einen Pauschalpreis nennt, rät nur.
In all diesen Fällen ist Dokumentation wichtig. Vorher-Nachher-Fotos gehören dazu, ebenso eine kurze Notiz, was entsorgt, gereinigt oder für den Handwerker vorbereitet wurde. Das hilft bei der Abstimmung mit Versicherungen und Vermietern. Ob ein Schaden versichert ist und welche Nachweise verlangt werden, entscheidet allerdings die Versicherung, nicht wir. Ein Reinigungsdienst kann hier nur zuarbeiten, nicht beraten.
Häufige Fragen
Gibt es Ortsteile in Lichtenberg, die Sie nicht anfahren?
Nein. Von Rummelsburg im Süden bis Wartenberg und Falkenberg im Norden ist jede Adresse im Bezirk für uns erreichbar. Zuschläge für bestimmte Straßen oder Ortsteile gibt es nicht. Den Preis bestimmen Objekt, Leistung und Turnus.
Wie schnell kann ein Reinigungsdienst bei uns anfangen?
Nach Termin und Auftrag starten regelmäßige Reinigungen meist innerhalb weniger Tage. Einmalige Einsätze wie eine Grund- oder Umzugsreinigung lassen sich oft kurzfristig einschieben, gelegentlich sogar am Tag des Anrufs, sofern eine Kolonne Kapazität hat. Bei Eile lieber telefonieren als mailen.
Übernehmen Sie auch Treppenhäuser in Hochhäusern mit Aufzug?
Ja. Hochhäuser und große Aufgänge in den Großsiedlungen gehören zu unseren typischen Aufgaben im Bezirk. Wir planen Eingang, Aufzug und untere Etagen in kürzeren Abständen als die oberen Etagen, weil dort die meiste Nutzung ist. Keller, Müllraum und Außenflächen bekommen einen eigenen Rhythmus.
Können wir die Reinigung tagsüber statt abends machen lassen?
Das ist möglich und hat Vorteile: Mitarbeitende können direkt Wünsche äußern, und es entstehen keine Kosten für Zuschläge außerhalb normaler Zeiten. Nachteil ist, dass in belegten Räumen nicht alles erreichbar ist. Wir besprechen mit Ihnen, welche Arbeiten tagsüber sinnvoll sind und welche besser in Randzeiten passen. Gerade bei der Büroreinigung in kleinen Teams funktioniert das oft gut.
Brauchen Sie von uns Putzmittel oder Geräte?
Nein, das Team kommt komplett ausgestattet. Wenn Sie bestimmte Produkte wünschen, etwa wegen Allergien oder empfindlicher Böden, sprechen Sie uns an. Umweltschonende Mittel sind auf Wunsch jederzeit möglich.
Was passiert, wenn etwas nicht sauber genug war?
Sagen Sie es uns bitte direkt, am besten mit Foto. Der Ansprechpartner klärt die Sache mit dem Team, und wir bessern nach. Wiederholt sich etwas, passen wir Checkliste oder Zeitansatz an. Das ist für uns der normale Weg, keine Ausnahme.
Arbeiten Sie mit Subunternehmern?
Nein. Alle Einsätze erledigen unsere eigenen, festen Teams. So wissen Sie, wer in Ihren Räumen ist, und wir können die Qualität selbst steuern. Das gilt für jede Gebäudereinigung, die wir übernehmen, egal ob Einzelauftrag oder Dauervertrag.
Reinigen Sie auch einmalig, zum Beispiel nach einer Renovierung?
Ja. Grundreinigungen nach Renovierung, Bauendreinigungen und Umzugsreinigungen machen wir regelmäßig. Wir sehen uns den Zustand vorher an, damit der Festpreis zum tatsächlichen Aufwand passt, und gehen am Ende gemeinsam mit Ihnen durch die Räume.
Kann ich die Rechnung für die Wohnungsreinigung steuerlich nutzen?
Privathaushalte können den Lohnanteil haushaltsnaher Dienstleistungen je nach Situation steuerlich geltend machen. Auf unseren Rechnungen sind Lohn und Material deshalb getrennt ausgewiesen. Ob das bei Ihnen greift, klärt am besten eine Steuerberatung; das ist keine Rechtsberatung. Für jeden privaten Reinigungsservice, den wir erbringen, bekommen Sie eine ordentliche Rechnung.
Wir sind eine kleine WEG. Lohnt sich eine Firma für uns überhaupt?
Oft ja, weil die Arbeit nicht mehr an einzelnen Eigentümern hängt und Streit über den Putzplan wegfällt. Für kleine Häuser schlagen wir einen schlanken Turnus vor, etwa vierzehntäglich im Treppenhaus und quartalsweise im Keller. Wie Beschlüsse und Ausschreibung in einer WEG ablaufen, klären Verwaltung und Versammlung; wir liefern das Angebot als Grundlage.
Wie bekomme ich ein Angebot?
Per Formular, E-Mail oder Telefon. Wir vereinbaren einen Termin vor Ort, sehen uns alles an und schicken das schriftliche Angebot werktags spätestens einen Tag später. Ein Reinigungsservice ohne Besichtigung wäre für Sie ein Blindkauf, deshalb bestehen wir auf diesem Schritt. Wer eine Putzfirma für Lichtenberg sucht, die vorher hinschaut, ist bei uns richtig.