Putzfirma BerlinReinigung für Gewerbe & Zuhause
Symbolgrafik zur Winterdienst in Berlin mit Reinigungssymbolen auf grünem Grund
Leistungsverzeichnis Winterdienst als PDFMuster zur Orientierung: alle üblichen Arbeiten mit Turnus, zum Ankreuzen und Mitschicken. Verbindlich wird der Umfang nach der kostenlosen Besichtigung.
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Berliner Winter sind unberechenbar. Manche Jahre bleiben nahezu schneefrei, dann wieder friert nach einem Regentag über Nacht alles zu, und am Morgen sind Gehwege und Hauseingänge spiegelglatt. Für Eigentümer und Hausverwaltungen bedeutet das: Die Pflicht, Wege frei und sicher zu halten, besteht unabhängig davon, ob es im ganzen Winter nur drei oder dreißig Einsatztage gibt. Wer sich darauf nicht vorbereitet, riskiert Stürze und Schadenersatzforderungen.

Der Winterdienst von Putzfirma Berlin richtet sich an Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften, Gewerbetreibende mit eigenen Grundstücken sowie Eigentümer von Mehrfamilienhäusern. Wir übernehmen das Räumen und Streuen nach einem festen Plan, bereiten die Saison vor und halten jede Fahrt schriftlich fest, damit Sie im Streitfall belegen können, was wann getan wurde.

Die rechtliche Grundlage in Berlin, kurz gefasst

Das Berliner Straßenreinigungsgesetz bestimmt, wer für die Gehwege vor einem Grundstück bei Schnee und Glätte zuständig ist. In vielen Fällen sind das die Eigentümer der anliegenden Grundstücke. Das Gesetz legt außerdem fest, in welchen Zeiträumen geräumt sein muss, welche Breite frei zu halten ist und welche Streumittel verwendet werden dürfen. Diese Details ändern sich gelegentlich und hängen teils von der Art der Straße ab. Wir richten unsere Einsatzplanung nach der jeweils aktuellen Fassung, nennen hier aber bewusst keine Uhrzeiten oder Maße, weil wir Ihnen keine veralteten Zahlen an die Hand geben möchten.

Eigentümer können die Arbeit an einen Dienstleister übertragen. Ganz aus der Verantwortung entlässt sie das nach allgemeiner Rechtsauffassung aber nicht: Sie sollten einen zuverlässigen Betrieb auswählen und hin und wieder nachsehen, ob tatsächlich geräumt wurde. Unsere Einsatzprotokolle helfen genau dabei. Ob und wann auch Mieter räumen müssen, behandelt der Wissensartikel Streupflicht im Berliner Mietshaus. Diese Hinweise sind keine Rechtsberatung; verbindliche Auskünfte geben Anwälte, Eigentümerverbände oder Mietervereine.

Schnee ist nicht gleich Glätte

Für die Planung macht es einen großen Unterschied, womit wir es zu tun haben. Frischer Pulverschnee lässt sich gut schieben, nasser Schnee ist schwer und friert nach dem Räumen leicht wieder an. Besonders tückisch ist Eisregen, bei dem Regen auf gefrorenen Boden fällt und sofort eine geschlossene Eisschicht bildet. Dann hilft kein Schieber, sondern nur großzügiges Abstumpfen und eine Kontrolle wenige Stunden später. Reifglätte wiederum entsteht in klaren Nächten, oft nur an schattigen Stellen, unter Brücken oder an Hauseingängen auf der Nordseite. Unsere Teams kennen diese Stellen nach der ersten Saison genau und fahren sie gezielt an, auch wenn der übrige Gehweg trocken wirkt.

Welche Flächen wir übernehmen

Fläche Leistung bei Schnee Leistung bei Glätte
Gehweg vor dem Grundstück räumen in der vorgeschriebenen Breite, Schnee seitlich ablagern abstumpfende Mittel streuen
Hauszugang und Eingangsstufen räumen bis zur Haustür, Stufen von Hand freilegen streuen, bei Bedarf wiederholt
Weg zu den Mülltonnen Durchgang für Bewohner und Entsorgung freimachen streuen
Hofzufahrt und Stellplätze maschinell oder von Hand je nach Fläche streuen der Fahrspuren
Rampen und Außentreppen besonders sorgfältig räumen streuen, Kontrolle bei Folgeeinsätzen
Zugänge zu Gewerbeeinheiten vor Geschäftsbeginn nach Absprache streuen im Kundenbereich

Der Weg zu den Tonnen wird oft vergessen, ist aber wichtig: Kommen die Entsorgungsfahrzeuge nicht an die Behälter heran, bleiben sie womöglich ungeleert stehen.

Streumittel: warum wir Splitt und Granulat bevorzugen

Tausalz ist auf Berliner Gehwegen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen zulässig. Salz schadet Straßenbäumen und Grünstreifen, greift Pflaster, Beton und Natursteinstufen an und zieht mit den Schuhen ins Haus, wo es weiße Ränder auf Böden hinterlässt. Wir arbeiten deshalb mit abstumpfenden Mitteln wie Splitt oder Blähtongranulat. Sie machen die Oberfläche griffig, ohne den Boden und die Pflanzen zu belasten.

Der Nachteil: Abstumpfendes Material bleibt liegen und muss nach der Saison wieder aufgenommen werden. Das übernehmen wir auf Wunsch in einer Frühjahrskehrung. Gerade in Hausfluren merken Bewohner den Unterschied, denn Splitt, der wochenlang hereingetragen wird, zerkratzt empfindliche Beläge. Deshalb stimmen wir die Winterarbeit gern mit der Treppenhausreinigung ab und legen in den kalten Monaten zusätzliche Sauberlaufmatten aus.

So organisieren wir die Saison

Vorbereitung im Herbst. Wir begehen jede Fläche, messen sie auf, markieren Stolperstellen wie Bordsteinkanten, Schachtdeckel und Poller und halten fest, wo geräumter Schnee abgelagert werden darf, ohne Einfahrten, Hydranten oder Gullys zu blockieren. Verkehrssicherheit im Herbst ist dabei eng verwandt; unser Beitrag zur Verkehrssicherung des Grundstücks im Herbst geht darauf ein.

Tourenplanung. Jedes Objekt gehört zu einer festen Tour mit festem Team und benannter Vertretung. Die Reihenfolge richtet sich nach den vereinbarten Zeiten und nach der Bedeutung der Flächen, etwa Arztpraxen oder Geschäfte mit frühem Kundenverkehr.

Wetterbeobachtung. In der Saison verfolgen wir die Wetterlage und die Warnungen des Wetterdienstes. Bei angekündigter Glätte fahren die Teams früher los, bei anhaltendem Schneefall wiederholen sie den Einsatz im Laufe des Tages.

Einsatzprotokoll. Zu jedem Einsatz notieren wir Datum, Uhrzeit, Wetterlage, geräumte Flächen und eingesetztes Streumittel. Sie bekommen die Aufzeichnungen monatlich gesammelt oder auf Abruf.

Abschluss im Frühjahr. Nach dem letzten Frost nehmen wir Streugut auf, kontrollieren Pflaster und Bordsteine auf Winterschäden und melden, was repariert werden sollte.

Saisonpreise und Abrechnungsmodelle

Die Leistung richtet sich an Verwaltungen, Eigentümergemeinschaften und Gewerbe; Beträge sind deshalb netto. Weil die Zahl der Einsatztage von Jahr zu Jahr stark schwankt, bieten wir verschiedene Modelle an.

Modell Abrechnung Richtwert netto
Saisonpauschale fester Betrag für die Vertragssaison, unabhängig von der Zahl der Einsätze Saisonpreis nach Fläche
Grundpauschale plus Einsatz niedrigere Pauschale für Bereitschaft, dazu ein Betrag je Einsatz nach Fläche und Einsatzzahl
Kombination mit Objektbetreuung Winterarbeit als Baustein der laufenden Betreuung Aufschlag auf die Monatspauschale
Frühjahrskehrung Aufnahme von Streugut und Sichtkontrolle nach Fläche

Die Saisonpauschale bietet Planungssicherheit für die Betriebskostenabrechnung. Das Einsatzmodell kann in milden Wintern günstiger sein, macht den Aufwand aber schwerer vorhersehbar. Welche Faktoren den Preis beeinflussen, etwa Länge des Gehwegs, Zahl der Zugänge, Stufen und Rampen, erklärt unsere Übersicht zu den Preisen. Den verbindlichen Betrag erhalten Sie nach der Begehung.

Berliner Lagen und ihre Eigenheiten

Innerhalb des S-Bahn-Rings dominieren schmale Gehwege mit Baumscheiben, Fahrradbügeln und parkenden Autos. Geräumter Schnee findet hier kaum Platz, und Bäume sind empfindlich gegen alles, was nicht auf den Gehweg gehört. In den Außenbezirken und im Umland, etwa in Kleinmachnow oder am Stadtrand von Spandau, geht es eher um lange Grundstücksfronten, private Zufahrten und größere Stellflächen. Wohnanlagen mit Laubengängen oder offenen Außentreppen brauchen besondere Aufmerksamkeit, weil dort schnell Überfrierungen entstehen.

Gewerbeobjekte haben eigene Anforderungen: Lieferzonen, Rampen für Lastwagen und Kundenparkplätze müssen oft vor Öffnungsbeginn frei sein. In Wohnhäusern mit Arztpraxis oder Pflegedienst im Erdgeschoss achten wir auf barrierearme Zugänge, damit auch Rollstühle und Rollatoren sicher durchkommen.

Sicherheit für Team und Passanten

Unsere Mitarbeitenden tragen im Einsatz Warnkleidung und rutschfestes Schuhwerk. Kleine Räumgeräte werden so geführt, dass Passanten nicht gefährdet werden, und Schnee wird nicht auf Fahrbahn oder Radwege geschoben. Wo Dachlawinen oder Eiszapfen drohen, sperren wir den Bereich ab und informieren die Verwaltung, denn die Beseitigung von Schnee auf Dächern gehört in die Hände von Fachbetrieben mit Absturzsicherung.

Fehler, die in jedem Winter wieder passieren
  • Den Vertrag erst nach dem ersten Schneefall abschließen: Dann sind viele Touren bereits voll.
  • Schnee auf Baumscheiben oder Grünstreifen türmen: Das Schmelzwasser trägt Schmutz und gegebenenfalls Salz in den Wurzelbereich.
  • Nur den Gehweg räumen und den Weg zu den Tonnen vergessen.
  • Keine Dokumentation führen: Ohne Nachweis ist im Schadenfall schwer zu belegen, dass gestreut wurde.
  • Streugut im Frühjahr liegen lassen: Es verstopft Abläufe und landet auf den Stufen im Haus.

Das Muster-Leistungsverzeichnis, das Sie oberhalb dieses Textes als PDF herunterladen können, enthält die Positionen für Gehweg, Zugänge und Protokollführung als Vorlage.

Kombinieren mit der Pflege übers Jahr

Wer den Winterdienst mit der laufenden Betreuung verbindet, hat einen Ansprechpartner für das ganze Jahr. Der Hausmeisterservice übernimmt dann im Sommer den Hof und im Winter die Glätte, und das Team kennt die Flächen bereits. Im Herbst geht die Laubbeseitigung nahtlos in die Vorbereitung auf Schnee über; mehr dazu im Beitrag über Straßenlaub in Berlin.

Flächen für den Winter sichern

Wir messen Gehweg und Zugänge kostenlos auf und schicken Ihnen einen Saisonpreis.

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Häufige Fragen

Bis wann sollte der Vertrag stehen?

Am besten im frühen Herbst. Dann bleibt Zeit für die Begehung, die Tourenplanung und die Bevorratung mit Streugut. Kurzfristige Anfragen im laufenden Winter nehmen wir je nach Verfügbarkeit an, eine Zusage für den nächsten Morgen ist dann aber nicht immer möglich.

Kommen Ihre Teams auch sonntags oder an Feiertagen?

Selbstverständlich, Glätte richtet sich nicht nach dem Kalender. Die Einsatzzeiten orientieren sich an den gesetzlichen Vorgaben für den jeweiligen Tag. Wochenend- und Feiertagseinsätze sind im Saisonpreis für den Winterdienst bereits berücksichtigt.

Wer haftet, wenn trotzdem jemand stürzt?

Das hängt vom Einzelfall ab, etwa davon, ob die Pflichten ordnungsgemäß übertragen und erfüllt wurden. Für Schäden, die wir bei der Arbeit verursachen, besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung. Eine rechtliche Bewertung von Unfällen können und dürfen wir nicht vornehmen; dafür ist anwaltlicher Rat nötig.

Warum streuen Sie kein Salz?

Weil Tausalz auf Gehwegen in Berlin nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt ist und Bäumen, Pflaster und Bodenbelägen im Haus schadet. Abstumpfende Mittel machen die Fläche ebenfalls sicher. Sie müssen nach der Saison lediglich wieder aufgenommen werden.

Können Mieter weiterhin selbst räumen?

Das ist möglich, wenn es im Mietvertrag wirksam geregelt ist. In der Praxis führt es aber oft zu Lücken, etwa wenn Mieter verreist oder berufstätig sind. Viele Eigentümer entscheiden sich deshalb für einen Dienstleister und legen die Kosten über die Betriebskosten um, sofern der Vertrag das zulässt.

Was passiert bei extremem Schneefall?

Bei anhaltendem Schneefall fahren unsere Teams mehrfach am Tag, um die Wege begehbar zu halten. In Ausnahmelagen informieren wir Sie über die Reihenfolge der Einsätze und über Flächen, die wir erst später erreichen. Dachflächen räumen wir nicht, hier vermitteln wir den Kontakt zu Fachbetrieben.

Wird auch der Zugang zur Tiefgarage freigehalten?

Ja, Rampen und Zufahrten nehmen wir auf Wunsch in den Plan auf. Gerade dort entsteht leicht Glätte, weil warme Luft aus der Garage aufsteigt und an der Einfahrt gefriert. Solche Stellen kontrollieren wir bei jedem Einsatz besonders.

Anfrage

Anfrage: Winterdienst

Ein paar Angaben genügen. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden – mit einem Termin für die kostenlose Besichtigung oder direkt mit einem Festpreis.

  1. 1Formular absenden
  2. 2Besichtigung vor Ort
  3. 3Festpreis-Angebot

info@putzfirmaberlin.de030 201 64 24 81

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