
Mariendorf lässt sich schlecht in einen Satz fassen. Am Mariendorfer Damm rollt der Verkehr Richtung Süden, ein paar hundert Meter weiter stehen Einfamilienhäuser mit Hecken und Carports, und am Teltowkanal wird in Hallen gelagert, gefertigt und verladen. Wer hier eine Putzfirma beauftragt, will deshalb vor allem eines wissen: Kennt der Anbieter meine Art von Objekt?
Diese Seite beantwortet genau das. Sie beschreibt, wie der Ortsteil aufgebaut ist, welche Reinigungsaufgaben sich daraus ergeben und wie wir sie organisieren – für Unternehmen in Gewerbehöfen, für Wohnungsgesellschaften und Eigentümergemeinschaften, für Geschäfte und Praxen am Damm und für private Haushalte in den Siedlungen. Am Ende finden Sie eine Preisorientierung und Antworten auf Fragen, die uns aus Mariendorf besonders oft erreichen.
Kurz zu unserem Selbstverständnis: Wir verstehen uns nicht als Putzfirma, die mit einer Standardliste jedes Objekt gleich behandelt. In Mariendorf reicht unser Reinigungsservice von der maschinellen Hallenpflege über die Büroreinigung im Verwaltungstrakt bis zur wöchentlichen Hilfe im Reihenhaus. Die klassische Gebäudereinigung für Wohnanlagen mit Treppenhäusern, Aufzügen und Außenflächen ist dabei ein großer Teil unserer Arbeit. Und wo ein regelmäßiger Reinigungsdienst nicht genügt, übernehmen wir einmalige Sondereinsätze nach Schäden, Umzügen oder Veranstaltungen.
Zwischen Dorfkern, Trabrennbahn und Kanal
Mariendorf ist ein Ortsteil im Süden des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Seine Wurzeln reichen ins Mittelalter zurück: Die Dorfkirche Mariendorf aus Feldsteinen gehört zu den ältesten erhaltenen Kirchen Berlins, und rund um den Straßenzug Alt-Mariendorf ist die Struktur des alten Angerdorfs noch zu ahnen. Aus dem Dorf wurde im Lauf des 20. Jahrhunderts ein Vorort mit eigenem Gesicht.
Überregional bekannt ist Mariendorf vor allem durch die Trabrennbahn, auf der seit über hundert Jahren Pferderennen stattfinden. Grünflächen wie der Volkspark Mariendorf geben dem Ortsteil Luft. Verkehrlich ist der Mariendorfer Damm die Hauptachse: Er verbindet Tempelhof im Norden mit Lichtenrade im Süden, und an seinem Verlauf liegt die Endstation der U6, Alt-Mariendorf, von der aus viele Buslinien weiter in die Siedlungen fahren.
Im Süden bildet der Teltowkanal eine Grenze und zugleich einen Wirtschaftsraum. An seinen Ufern und in den Gewerbegebieten rund um die Großbeerenstraße haben sich Betriebe angesiedelt, die Platz brauchen: Logistik, Handwerk, Großhandel, produzierendes Gewerbe. Diese Flächen sind für Reinigungsbetriebe ganz anders zu bewerten als die Wohnstraßen wenige Kilometer weiter nördlich.
Drei Gesichter eines Ortsteils
Wenn wir über Mariendorf sprechen, unterscheiden wir im Alltag grob drei Bereiche. Diese Einteilung ist nicht amtlich, aber sie hilft, die Arbeit zu planen.
Erstens die Wohnsiedlungen. Große Teile des Ortsteils bestehen aus Ein- und Zweifamilienhäusern, Reihenhäusern und kleineren Mehrfamilienhäusern, oft mit Garten. Hier dominieren private Anfragen: regelmäßige Hausreinigung, Fenster, Frühjahrsputz, Hilfe nach einem Umzug oder wenn ältere Bewohner die Arbeit nicht mehr allein schaffen.
Zweitens die Wohnanlagen. Entlang der großen Straßen und in einigen Quartieren stehen Zeilenbauten aus der Nachkriegszeit und größere Anlagen mit mehreren Aufgängen. Dort kümmern sich Wohnungsgesellschaften, Genossenschaften und Verwaltungen um Treppenhäuser, Aufzüge, Kellerflure, Müllstandorte und Außenanlagen. Das ist klassische Gebäudereinigung mit festen Intervallen und dokumentierten Rundgängen.
Drittens das Gewerbe. Am Kanal und in den Gewerbegebieten reinigen wir Hallen, Werkstätten, Sozialräume und Büros von Betrieben, in denen gearbeitet wird, wo Schmutz entsteht und wo Sicherheitsregeln gelten. Dazu kommen Geschäfte, Arztpraxen und Dienstleister entlang des Mariendorfer Damms.
Für jeden dieser Bereiche packen wir den Transporter anders, planen andere Uhrzeiten und stellen andere Fragen. Wir gehen sie im Folgenden einzeln durch.
Unterwegs im Berliner Süden: Wege, Zufahrten, Uhrzeiten
Mariendorf ist weitläufiger als die Viertel innerhalb des S-Bahn-Rings. Zwischen dem Norden am Tempelhofer Rand und dem Kanal im Süden liegen einige Kilometer, und nicht jede Siedlung ist gut mit Bus und Bahn zu erreichen. Unsere Teams fahren deshalb meist mit dem Transporter, gerade wenn Maschinen, Leitern oder größere Mengen Verbrauchsmaterial mitkommen.
Der Vorteil gegenüber der Innenstadt: Parkplätze sind in vielen Straßen leichter zu finden, und Gewerbegrundstücke haben meist eigene Zufahrten und Stellflächen. Eng wird es dagegen am Mariendorfer Damm selbst, wo Lieferverkehr, Busse und Parksuchende sich die Fahrbahn teilen. Für Läden an dieser Straße planen wir Anlieferzeiten so, dass wir vor dem Berufsverkehr ausladen können, oder nutzen Stellplätze in Hinterhöfen, wenn der Betrieb uns das erlaubt.
Bei Wohnanlagen klären wir vorab, wo das Fahrzeug während der Arbeit stehen darf. Feuerwehrzufahrten bleiben frei, auch wenn es nur für zehn Minuten wäre. Ein ordentlicher Reinigungsdienst hält sich an solche Regeln, und die Bewohner merken das. In Gewerbegebieten melden wir uns beim Pförtner oder Schichtleiter an, bevor wir das Gelände betreten.
Zeitlich richten wir uns nach dem Objekt. Hallen reinigen wir, wenn der Staplerverkehr ruht – häufig früh am Morgen, am Nachmittag nach Schichtende oder am Samstag. Büros in Gewerbebetrieben lassen sich gut am späten Nachmittag erledigen. Treppenhäuser in Wohnanlagen planen wir tagsüber, damit die Böden trocknen, bevor abends alle nach Hause kommen. Privathaushalte bekommen feste Wochentage und Uhrzeiten, die sich nach ihrem Alltag richten.
Eine Putzfirma, die ständig neue Leute schickt, braucht bei jedem Einsatz Anlauf. Wir setzen deshalb auf feste Touren: Das gleiche Team fährt an den gleichen Tagen die gleichen Objekte an. Das spart Wege, verhindert Verwechslungen und sorgt dafür, dass die Gebäudereinigung in Ihrem Objekt nicht jedes Mal neu erklärt werden muss.
Hallen, Werkstätten, Lager: Sauberkeit dort, wo gearbeitet wird
In einer Lagerhalle am Teltowkanal sieht Schmutz anders aus als im Büro. Reifenabrieb von Gabelstaplern, Palettenholz, Kartonfasern, Folienreste, Staub, der sich auf Regalträgern und Rohrleitungen absetzt. Wer hier nur fegt, wirbelt vor allem Staub auf. Wir arbeiten in Hallen mit Kehrsaugmaschinen und Scheuersaugautomaten, die den Boden in einem Durchgang kehren, nass reinigen und wieder aufnehmen.
Wichtig ist die Abstimmung mit dem Betrieb. Wann ruht der Staplerverkehr? Welche Gänge dürfen gesperrt werden? Gibt es Bodenmarkierungen, die nicht angegriffen werden dürfen? Wo stehen Gefahrstoffe, von denen wir Abstand halten müssen? Solche Punkte klären wir vor dem ersten Einsatz schriftlich, und unsere Leute erhalten eine Unterweisung für das jeweilige Objekt. Persönliche Schutzausrüstung wie Sicherheitsschuhe und Warnwesten ist dabei selbstverständlich.
Regelmäßige Hallenreinigung ist mehr als Kosmetik. Saubere Böden verringern Rutschgefahr, schonen die Räder der Flurförderzeuge und helfen, Fehler bei der Kommissionierung zu vermeiden, weil Beschriftungen lesbar bleiben. Viele Betriebe unterschätzen außerdem den Staub in der Höhe: Auf Regaltraversen, Lampen und Lüftungskanälen sammelt sich über Monate eine Schicht, die bei Zugluft wieder herunterrieselt. Einmal im Jahr eine Reinigung in der Höhe, mit Hubarbeitsbühne und geschultem Personal, beugt dem vor. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite zur Reinigung von Lagerhallen.
Werkstätten, etwa für Kfz, Metall oder Holz, haben eigene Anforderungen. Öl und Fett auf dem Boden brauchen alkalische Reiniger und manchmal Bindemittel. Späne müssen vorher entfernt werden, weil sie Maschinen beschädigen. Ein Reinigungsdienst, der solche Räume nicht kennt, greift schnell zum falschen Mittel. Wir fragen deshalb vor Angebotsabgabe genau nach, womit im Betrieb gearbeitet wird.
Büroreinigung in Verwaltungstrakten und Gewerbehöfen
Disposition, Buchhaltung, Geschäftsführung, dazu Besprechungsraum, Teeküche und Sanitäranlagen für die Belegschaft. Diese Räume sind oft das Aushängeschild gegenüber Kunden und Lieferanten, werden aber durch Schmutz aus der Halle stärker belastet als ein gewöhnliches Büro in der Innenstadt.
Unsere Büroreinigung berücksichtigt das. Wir planen eine Schmutzschleuse zwischen Halle und Bürotrakt ein – eine ausreichend große Sauberlaufzone, die täglich oder mehrmals wöchentlich gereinigt wird. Die Böden im Büro sind häufig strapazierfähige Beläge wie PVC oder Nadelfilz, die regelmäßig gesaugt und je nach Belag feucht gewischt werden. Schreibtische, Telefone und Tastaturen reinigen wir auf Wunsch mit, sofern die Oberflächen freigeräumt sind.
Besonders wichtig sind in solchen Betrieben die Sozialräume: Umkleiden, Duschen, Pausenraum. Hier kommen viele Menschen in Schichten zusammen, und die Hygiene entscheidet über die Zufriedenheit der Belegschaft. Wir reinigen diese Bereiche gründlich und in engem Takt, prüfen Seifen- und Papierspender und melden defekte Armaturen.
Gewerbehöfe mit mehreren Mietern sind ein Sonderfall. Dort teilen sich Firmen Flure, Treppen, Toiletten und Außenflächen. Wir können sowohl für den Vermieter die Gemeinschaftsflächen übernehmen als auch für einzelne Mieter deren Räume – mit getrennter Abrechnung. Was bei solchen Anlagen zu beachten ist, beschreibt unser Beitrag über den typischen Berliner Gewerbehof.
In Hallen mit laufendem Betrieb reinigen wir nur in abgestimmten Zonen. Maschinen werden weder bedient noch geöffnet, Gefahrstofflager nur nach Freigabe betreten. Wenn eine Sicherheitsregel mit dem gewünschten Reinigungsergebnis kollidiert, gilt die Sicherheitsregel.
Wohnanlagen mit vielen Aufgängen
Die größeren Wohnanlagen in Mariendorf haben andere Sorgen als das Gründerzeithaus in der Innenstadt. Statt eines prächtigen Treppenhauses gibt es fünf, zehn oder mehr gleichartige Aufgänge, dazu Aufzüge, lange Kellerflure, Fahrradräume, Wäschetrockenräume, Müllhäuser und Grünflächen zwischen den Blöcken. Die einzelne Fläche ist nicht schwierig, die Menge und die Regelmäßigkeit sind die Herausforderung.
Verwaltungen wünschen sich hier vor allem Verlässlichkeit. Jeder Aufgang soll im gleichen Rhythmus drankommen, niemand soll vergessen werden, und wenn Mieter sich beschweren, muss nachvollziehbar sein, wann zuletzt gereinigt wurde. Wir arbeiten in solchen Anlagen mit Aufgangsplänen und einem Nachweis pro Hauseingang. Unser Reinigungsservice für Wohnanlagen ist so aufgebaut, dass eine Verwaltung jederzeit sehen kann, welche Aufgänge in dieser Woche erledigt sind und wo es Auffälligkeiten gab.
Typische Leistungen pro Aufgang sind das Kehren und feuchte Wischen der Treppen und Podeste, die Reinigung der Aufzugskabine innen einschließlich Spiegel, Bedientableau und Türen, das Abwischen der Briefkastenanlage und der Klingelplatte, das Säubern der Hauseingangstür samt Glaseinsatz sowie der Kellerabgang. Periodisch kommen Treppenhausfenster, Handläufe, Heizkörper und Lampen dazu.
Bei vielen Aufgängen lohnt ein genauer Blick auf die Materialien. Die Stufen der Nachkriegsbauten bestehen häufig aus Kunststein: widerstandsfähig im Alltag, doch mit ungeeigneter Chemie verlieren sie rasch ihren Glanz. Neuere Anlagen haben häufig Feinsteinzeug oder Gummibeläge. Ein falscher Reiniger kann auf diesen Flächen Schlieren und Rutschfilme hinterlassen. Wir legen die Mittel deshalb pro Objekt fest und halten sie im Leistungsverzeichnis fest.
Neben der Reinigung übernehmen wir in Wohnanlagen auf Wunsch Kontrollaufgaben: Leuchtmittel prüfen, Türen und Schließer beobachten, Sperrmüll in Kellern und an Müllplätzen melden. Wer diese Aufgaben enger bündeln möchte, kann unseren Hausmeisterservice dazubuchen. Dann kümmert sich ein Team um Reinigung und kleine technische Kontrollen zugleich.
- Anzahl der Aufgänge, Etagen und Aufzüge
- Belag in Treppenhaus und Eingangsbereich
- Umfang der Kellerflächen und Nebenräume
- Zuständigkeit für Müllstandorte und Außenanlagen
- Art der Nachweisführung (Papier, digital, Aushang)
Einfamilienhaus, Reihenhaus, Garten
Wer durch die ruhigen Straßen südlich und östlich des Damms geht, sieht viele Häuser, die von ihren Eigentümern selbst bewohnt werden – teils seit Jahrzehnten. Hier entsteht ein ganz anderer Bedarf: nicht der Treppenhausplan, sondern die persönliche Unterstützung im Haushalt.
Viele Anfragen kommen von Menschen, die ihr Haus gern behalten möchten, denen aber die Arbeit über den Kopf wächst. Drei Etagen mit Keller und Dachboden, dazu Fenster, Wintergarten und Terrasse – das ist körperlich anstrengend. Wir übernehmen die regelmäßige Hausreinigung, etwa alle ein oder zwei Wochen, und ergänzen sie nach Bedarf um Fensterputzen oder eine gründliche Reinigung von Küche und Bad.
Andere rufen uns vor oder nach besonderen Ereignissen: Das Haus soll verkauft werden und für Besichtigungen gut aussehen. Die Eltern ziehen in eine kleinere Wohnung, und das Elternhaus muss geräumt und gereinigt werden. Oder Handwerker haben das Bad erneuert, und nun klebt Schleifstaub an Fliesen, Leisten und Möbeln. In solchen Situationen kommt es auf Einfühlungsvermögen ebenso an wie auf Gründlichkeit.
Für Reihenhausbesitzer lohnen sich außerdem Leistungen rund um das Grundstück: Dachrinnen, die im Herbst voller Laub stecken, Terrassenplatten mit Grünbelag, Wege, auf denen im Winter Glätte droht. Wir übernehmen solche Arbeiten, soweit sie ohne Spezialgerüst möglich sind. Bei Dachrinnen an höheren Gebäuden prüfen wir vorher, ob eine sichere Leiterstellung möglich ist.
Das Vertrauen spielt im privaten Umfeld eine besondere Rolle. Wir schicken deshalb immer dieselben Reinigungskräfte, stellen sie beim ersten Termin persönlich vor und übergeben Schlüssel nur gegen Quittung. Wer möchte, kann bei den ersten Terminen anwesend sein und zeigen, worauf es ankommt.
Geschäfte und Dienstleister am Damm
Der Mariendorfer Damm ist über weite Strecken eine Einkaufs- und Dienstleistungsstraße. Im Umfeld der U6-Endstation und an den großen Kreuzungen finden Sie Supermärkte, Drogerien, Bäckereien, Banken, Imbisse, Friseure und Fachgeschäfte. Durch den starken Verkehr und die vielen Fußgänger wird hier besonders viel Schmutz in die Läden getragen.
Wir reinigen Verkaufsflächen typischerweise vor Ladenöffnung oder nach Geschäftsschluss. Der Boden steht im Mittelpunkt: Er wird gesaugt oder gekehrt und dann maschinell oder manuell nass gereinigt. Dazu kommen Eingangstüren, Schaufenster, Kassenbereiche, Regalflächen auf Anfrage und die Personal- und Kundentoiletten. Im Winter ist der Eingangsbereich besonders beansprucht, weil Streugut und Schneematsch hereingetragen werden.
Friseur- und Kosmetiksalons haben eigene Anforderungen: Haare auf dem Boden, Farbspritzer auf Waschbecken und Armaturen, Handtücher und Umhänge. Imbisse und kleine Restaurants brauchen eine Küchenreinigung nach lebensmittelhygienischen Grundsätzen, bei der Fett auf Dunstabzug, Wänden und Böden entfernt wird. Für all diese Branchen gilt: Wir besprechen vorab, was der Betrieb selbst täglich erledigt und was wir übernehmen, damit keine Lücke entsteht.
Praxen, Pflege, Therapie
Auch in Mariendorf gibt es zahlreiche Arztpraxen, Physiotherapien, Pflegedienste und Apotheken. Viele befinden sich in Geschäftshäusern am Damm oder in umgebauten Erdgeschossen der Wohnanlagen. Im Unterschied zur Altbaupraxis in der Innenstadt sind die Räume hier oft moderner, dafür manchmal knapper bemessen.
Die Reinigung richtet sich nach dem Hygieneplan der Einrichtung. Wir unterscheiden zwischen Bereichen, die täglich desinfizierend gereinigt werden müssen, und solchen, bei denen eine gründliche Unterhaltsreinigung ausreicht. Die Mittel werden abgesprochen, die Einwirkzeiten eingehalten, und Tücher werden nach Farbe den Bereichen zugeordnet. Pflegedienste mit Büro und Lager brauchen darüber hinaus eine ordentliche Reinigung ihrer Sozialräume und Fahrzeugabstellflächen.
Für Physiotherapie-Praxen kommen Liegen, Trainingsgeräte und Matten dazu. Diese Flächen werden mehrfach täglich von Patientinnen und Patienten berührt. Die Zwischendesinfektion zwischen zwei Behandlungen liegt in der Hand der Praxis, unsere Aufgabe ist die gründliche Reinigung außerhalb der Behandlungszeiten.
Wenn das eigene Haus zu viel Arbeit macht
In den Mariendorfer Siedlungen wohnen zahlreiche Eigentümer, die ihr Haus vor Jahrzehnten gekauft oder gebaut haben und heute im Rentenalter sind. Das Haus ist vertraut, die Nachbarschaft auch, und niemand möchte ohne Not umziehen. Aber Fenster putzen auf der Leiter, Teppiche schleppen oder den Keller aufräumen wird mit den Jahren beschwerlich.
Für diese Situation bieten wir eine ruhige, verlässliche Unterstützung an. Ein festes Team kommt zu festen Zeiten, übernimmt die schweren Arbeiten und lässt die Dinge, die jemand noch selbst erledigen möchte, bewusst liegen. Wir räumen nichts um, ohne zu fragen, und stellen Gegenstände nach dem Putzen dahin zurück, wo sie standen. Gerade für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen ist das wichtig.
Oft sind es die Kinder oder andere Angehörige, die den ersten Kontakt herstellen, weil sie nicht in der Nähe wohnen. Wir stimmen dann mit allen Beteiligten ab, wer Ansprechpartner ist und wer die Rechnung erhält. Auf Wunsch geben wir kurze Rückmeldungen, sobald wir Ungewöhnliches bemerken – einen undichten Hahn zum Beispiel oder einen Rauchmelder mit schwacher Batterie.
Manche fragen, ob eine Putzfirma so etwas überhaupt macht oder ob man dafür eine Pflegekraft braucht. Die Antwort: Wir reinigen und helfen im Haushalt, Pflegeleistungen im medizinischen Sinn erbringen wir nicht. Beides lässt sich aber gut kombinieren, wenn bereits ein Pflegedienst ins Haus kommt. Ob sich ein Teil über die Pflegekasse finanzieren lässt, fragen Sie am besten vorab direkt dort nach.
Schonende Mittel, klare Hygiene
Immer mehr Kundinnen und Kunden fragen uns nach umweltfreundlicher Reinigung. Das ist nachvollziehbar, besonders dort, wo kleine Kinder krabbeln, Hunde und Katzen mitwohnen oder jemand empfindlich reagiert. Wir setzen auf Wunsch Produkte ein, die gut abbaubar und frei von unnötigen Duft- und Farbstoffen sind, und dosieren nach Bedarf statt nach Gefühl.
Umweltschonend heißt dabei nicht, auf Wirkung zu verzichten. In Sanitärräumen, Küchen und Praxen braucht es Mittel, die Fett, Kalk und Keime zuverlässig entfernen. Die Kunst liegt in der richtigen Auswahl: ein saurer Reiniger nur dort, wo Kalk sitzt, ein Desinfektionsmittel nur dort, wo es hygienisch nötig ist, und für den Rest milde Allzweckreiniger mit Mikrofaser. Viel Schmutz lässt sich mit guter Technik und wenig Chemie entfernen.
Auch die Geräte spielen eine Rolle. Mikrofasertücher, die richtig gewaschen werden, halten lange und nehmen Schmutz besser auf als Baumwolle. Nachfüllbare Behälter vermeiden Verpackungsmüll. Wasser und Reinigungsmittel dosieren wir mit Dosiersystemen, damit nicht zu viel in den Abfluss gelangt. In der Gebäudereinigung für Wohnanlagen spart das über das Jahr eine beachtliche Menge Chemie, ohne dass die Treppenhäuser weniger sauber wären.
Schulen, Kitas, Vereine und Sportstätten
Neben Betrieben und Wohnhäusern gibt es in Mariendorf zahlreiche Einrichtungen, die von vielen Menschen genutzt werden: Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportvereine mit Umkleiden und Vereinsheimen, Kirchengemeinden mit Sälen und Büros. Hier kommen hohe Nutzungszahlen und kleine Budgets zusammen, und die Anforderungen an die Hygiene sind trotzdem hoch.
In Kitas steht die Sicherheit der Kinder im Vordergrund. Reinigungsmittel dürfen nie herumstehen, Wischwasser nicht unbeaufsichtigt bleiben, und die Mittel sollen möglichst mild und frei von unnötigen Duftstoffen sein. Wir reinigen Gruppenräume, Waschräume, Wickelbereiche und Schlafräume nach einem abgestimmten Plan, meist nachmittags nach der Abholzeit. Spielzeug reinigen wir auf Wunsch mit, sofern es dafür geeignet ist.
Sportvereine haben andere Sorgen: nasse Umkleiden, Duschen mit Kalk und Seifenresten, Fußpilzgefahr, Schlamm von Stollenschuhen im Flur. Hier lohnt ein enger Rhythmus mit gründlicher Desinfektion der Duschbereiche und regelmäßiger Entkalkung. Vereinsheime mit Tresen und Küche brauchen nach Heimspielen oder Feiern oft einen Sondereinsatz.
Kirchengemeinden und Vereine mit eigenem Büro fragen uns außerdem nach der Büroreinigung für die Verwaltungsräume. Diese Flächen sind meist klein, aber sie gehören zum Gesamtbild. Wir kombinieren sie gern mit der Reinigung von Gemeindesaal und Sanitärräumen zu einem Paket. Ein solcher Reinigungsservice aus einer Hand vereinfacht die Abrechnung und die Absprachen, gerade wenn ehrenamtliche Vorstände die Organisation übernehmen.
Bei Schulen und größeren Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft laufen Aufträge meist über Ausschreibungen. Wir erstellen auch für solche Verfahren Angebote, wenn Umfang und Bedingungen zu uns passen, und halten uns an die dort festgelegten Leistungsverzeichnisse.
Glas: Schaufenster, Wintergärten, Oberlichter
Glasflächen sind in Mariendorf ebenso vielfältig wie der Rest des Ortsteils. An der Hauptstraße geht es um die Auslagen der Geschäfte, in den Siedlungen Wintergärten und große Terrassentüren, im Gewerbegebiet Lichtbänder und Oberlichter von Hallen und die verglasten Eingänge von Bürogebäuden.
Schaufenster reinigen wir je nach Lage und Verkehr wöchentlich oder zweiwöchentlich, damit Straßenstaub und Fingerabdrücke nicht die Auslage verdecken. Bei Wintergärten kommen Dachflächen dazu, auf denen sich Laub, Blütenstaub und Algen ablagern. Diese Flächen sind nicht immer begehbar; wir arbeiten dann von Leitern oder mit Teleskopstangen und Reinwassertechnik. Hallenoberlichter und hoch liegende Lichtbänder erfordern eine Hubarbeitsbühne, die wir nach Absprache stellen oder die der Betrieb bereithält.
Der Unterschied nach einer gründlichen Glasreinigung ist in Hallen oft verblüffend. Mehr Tageslicht verbessert die Arbeitsbedingungen spürbar und kann den Bedarf an künstlicher Beleuchtung verringern. Viele Betriebe reinigen ihre Lichtbänder trotzdem nur alle paar Jahre, weil der Aufwand gescheut wird. Ein fester Reinigungsdienst, der das einmal im Jahr einplant, nimmt ihnen diese Entscheidung ab.
Gebäudereinigung nach Plan: ein Jahreskalender für Mariendorfer Objekte
Viele Aufgaben in der Objektpflege wiederholen sich nicht wöchentlich, sondern jährlich oder halbjährlich. Damit nichts vergessen wird, arbeiten wir mit einem Jahreskalender, den wir für jedes Objekt anpassen. Das folgende Beispiel zeigt, wie ein solcher Kalender für eine Wohnanlage mit Grünflächen aussehen kann.
| Zeitraum | Zusätzliche Aufgaben neben der laufenden Reinigung |
|---|---|
| Januar bis Februar | Winterdienst, verstärkte Eingangsreinigung, Kontrolle der Kellerräume auf Feuchtigkeit |
| März bis April | Frühjahrsreinigung der Außenanlagen, Treppenhausfenster, Entfernen von Streugut |
| Mai bis Juni | Grundreinigung von Kunststein- und Fliesenböden, Reinigung der Fahrradräume |
| Juli bis August | Reinigung von Leuchten und Heizkörpern, Pflege von Grünflächen |
| September bis Oktober | Laubbeseitigung, Dachrinnenkontrolle, zweite Fensterreinigung |
| November bis Dezember | Vorbereitung Winterdienst, Kontrolle der Müllstandorte, Silvesternachsorge |
Wichtig ist, dass der Kalender nicht starr ist. Ein milder Winter spart Streueinsätze, ein nasser Herbst verlangt mehr Laubtouren. Wir melden, wenn sich der Bedarf ändert, und passen die Einsätze in Absprache an. Einen ausführlicheren Überblick über die Aufgaben rund ums Jahr bietet unser Beitrag zum Jahreskalender für das Mehrfamilienhaus.
Draußen: Laub, Schnee und Müllplätze
Mariendorf ist grüner als viele innerstädtische Ortsteile. Das ist angenehm, bedeutet aber Arbeit. Straßenbäume, Hecken und Gärten werfen im Herbst große Mengen Laub ab, das auf Gehwegen und Zufahrten rutschig wird. Zwischen den Zeilenbauten liegen Rasenflächen, Beete und Spielplätze, die gepflegt werden wollen.
Im Winter kommt die Räum- und Streupflicht hinzu. In Berlin sind Eigentümer für die Gehwege vor ihren Grundstücken verantwortlich, sofern das nicht anders geregelt ist, und können diese Pflicht an Dienstleister übertragen. Die genauen Anforderungen ergeben sich aus dem Berliner Straßenreinigungsgesetz; das ist eine allgemeine Einordnung, keine Rechtsberatung. Unser Winterdienst übernimmt Räumen und Streuen zu den erforderlichen Zeiten und hält jeden Einsatz mit Uhrzeit fest – wichtig, falls später jemand fragt, ob geräumt war.
Müllstandorte sind in großen Anlagen ein Dauerthema. Überfüllte Tonnen, Sperrmüll daneben, Geruch im Sommer, Tauben und Ratten, die angelockt werden. Wir reinigen Müllplätze regelmäßig, entfernen lose Abfälle, waschen die Flächen und bei Bedarf die Tonnen selbst. Wenn Sperrmüll illegal abgestellt wurde, melden wir das der Verwaltung, damit sie die Abholung veranlassen kann.
Ein kleiner, aber wichtiger Punkt: Zufahrten zu Tiefgaragen und Stellplatzanlagen. Hier sammeln sich Laub, Sand und im Winter Salz. Rinnen und Abläufe verstopfen, und bei Starkregen läuft Wasser in die Garage. Eine Reinigung der Abläufe zweimal im Jahr verhindert viele Ärgernisse.
Auch Spielplätze und Sitzecken zwischen den Blöcken brauchen Aufmerksamkeit. Scherben im Sand, Zigarettenkippen unter Bänken, Hundekot am Rand der Wiese – das stört Familien und wirft ein schlechtes Licht auf die ganze Anlage. Wir sammeln auf Wunsch bei jedem Rundgang Abfälle von Grünflächen und Spielbereichen ein, leeren die Papierkörbe und melden beschädigte Spielgeräte an die Verwaltung. Rutschen, Schaukeln und Klettergerüste offiziell abzunehmen, bleibt Sache dafür zugelassener Prüfer; wir sind die Augen vor Ort, die zwischen zwei Prüfterminen auf offensichtliche Schäden hinweisen. Gerade in den Sommermonaten, wenn abends viel draußen gefeiert wird, lohnt ein zusätzlicher Rundgang am Montagmorgen.
Ein Reinigungsdienst für Feiern, Veranstaltungen und Ausnahmefälle
Nicht jede Reinigung lässt sich in einen Wochenplan packen. In Mariendorf fragen uns Vereine, Firmen und Privatleute auch für Einsätze an, die aus dem Rahmen fallen: das Vereinsheim nach dem Sommerfest, die Firmenhalle nach der Jubiläumsfeier, der Gemeindesaal nach dem Basar. Solche Termine liegen oft am Wochenende oder am frühen Morgen nach der Veranstaltung.
Wir planen solche Einsätze vorab mit Ihnen: Wie groß ist die Fläche? Wie viele Gäste werden erwartet? Gibt es eine Küche, Getränkeausgabe, Toilettenwagen? Wohin kommt der Müll? Mit diesen Informationen stellen wir ein Team zusammen, das die Räume zügig wieder in einen nutzbaren Zustand bringt. Glasbruch, klebrige Böden und volle Mülleimer sind Routine; Rotweinflecken auf Teppichen und Polstern behandeln wir möglichst schnell, damit sie sich nicht festsetzen.
Zu den Ausnahmefällen gehören auch Schäden. Nach einem Rohrbruch im Keller, einem kleinen Brand in der Werkstattküche oder einem Wasserschaden im Büro kommt es auf schnelle Hilfe an. Sofern gerade ein Team frei ist, stehen wir häufig binnen Stunden vor der Tür, entfernen Wasser, Ruß und Schmutz und halten per Foto fest, wie es vorher und nachher aussah – das hilft beim Versicherungsfall. Für Trocknung und Sanierung sind anschließend spezialisierte Betriebe zuständig.
Ein Handwerksbetrieb im Gewerbegebiet am Kanal zieht innerhalb des Ortsteils um. Die alte Halle muss besenrein an den Vermieter zurück, die neue soll vor dem Einzug gereinigt werden. Wir übernehmen beide Objekte nacheinander: erst die Endreinigung der alten Halle mit Entfernung von Ölflecken und Spänen, dann die Grundreinigung der neuen Räume einschließlich Büro und Sozialräumen. So kann der Betrieb ohne Unterbrechung weiterarbeiten.
Mieterwechsel und Flächenrückgabe
In Wohnanlagen mit vielen Einheiten ziehen ständig Menschen aus und ein. Für Vermieter und Verwaltungen stellt sich jedes Mal die Frage, in welchem Zustand die Wohnung zurückkommt und was vor der Neuvermietung zu tun ist. Häufig bleibt nach dem Auszug mehr zurück als erwartet: ein klebriger Film über dem Herd, weiße Ränder an der Duschwand, graue Fensterrahmen, Reste von Klebeband an Türen.
Wir übernehmen die Reinigung leerer Wohnungen zwischen zwei Mietverhältnissen, damit Besichtigungen in einem ordentlichen Umfeld stattfinden können. Die Arbeit folgt einer festen Reihenfolge, beginnend bei Decken und Lampen, über Fenster und Türen bis zu Küche, Bad und Böden. Auffällige Schäden fotografieren wir und geben die Bilder an die Verwaltung weiter. Ob der Vormieter für die Kosten aufkommen muss, klärt die Verwaltung mit dem Vormieter; das zu bewerten steht uns nicht zu, zumal wir keine Rechtsberatung leisten. Unsere Fotos können dabei aber als sachliche Grundlage dienen, weil sie Datum, Raum und Zustand zeigen.
Bei Gewerbeflächen ist die Rückgabe oft noch aufwendiger. Mietverträge verlangen häufig eine besenreine Übergabe, manchmal auch mehr. In Hallen heißt das: Paletten und Reste entfernen, Böden von Öl und Spänen befreien, Sozialräume gründlich reinigen, Büros leer und sauber übergeben. Wir stimmen den Umfang vorab mit Mieter und Vermieter ab, damit am Übergabetag keine Missverständnisse entstehen. Bei Bedarf kommen wir nach der Abnahme noch einmal, falls einzelne Punkte nachgearbeitet werden sollen.
Für Mieter, die selbst ausziehen, bieten wir die klassische Endreinigung an. Hier hilft es, früh zu planen: Die Reinigung sollte erst stattfinden, wenn alle Möbel draußen sind, aber noch genug Zeit bis zur Übergabe bleibt. So lassen sich kleine Überraschungen, etwa ein vergessener Kellerverschlag, noch ohne Stress erledigen.
Der Weg zum Starttermin in fünf Schritten
Der Weg zu einer Zusammenarbeit ist bei uns kurz, aber gründlich. So läuft er in der Regel ab:
- Anfrage. Per Mail, Formular oder Telefon schildern Sie kurz Ihr Objekt: Art, ungefähre Größe, gewünschter Turnus.
- Besichtigung. Wir vereinbaren einen Termin vor Ort. Die Besichtigung ist kostenlos und unverbindlich. Bei Hallen und Wohnanlagen nehmen wir uns dafür ausreichend Zeit, um Wege, Anschlüsse und Besonderheiten zu erfassen.
- Angebot. Werktags binnen 24 Stunden liegt Ihnen unser Vorschlag schriftlich vor, samt Leistungsverzeichnis. Darin steht, was wir wann und wie oft reinigen.
- Einweisung. Nach Ihrer Freigabe weisen wir das zuständige Team in das Objekt ein. Bei Gewerbebetrieben gehört dazu die Sicherheitsunterweisung.
- Start und Abnahme. Beim ersten Einsatz ist die Objektleitung dabei. Nach einigen Terminen gehen wir gemeinsam mit Ihnen durch und prüfen, ob alles stimmt.
Während der Zusammenarbeit haben Sie einen festen Ansprechpartner. Diese Person kennt die Eigenheiten Ihres Objekts und greift ein, sobald Sie ein Problem melden. Unsere Teams bestehen aus eigenen, fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – Subunternehmer setzen wir nicht ein.
Was eine Reinigung in Mariendorf kostet
Pauschale Preise für einen ganzen Ortsteil gibt es nicht, dafür sind die Objekte zu verschieden. Eine Lagerhalle wird meist nach Quadratmetern kalkuliert, ein Treppenhaus nach Aufgang und Turnus, ein Büro oder ein Privathaushalt nach Stunden. Mit welchen Stundensätzen und Pauschalen Sie grob rechnen können, zeigt die Seite Preise für Reinigung in Berlin.
Einfluss auf den Preis haben vor allem die Fläche, der Verschmutzungsgrad, die Häufigkeit, die Zugänglichkeit und die gewünschte Uhrzeit. Nachtarbeit und Wochenendeinsätze sind aufwendiger als Einsätze zu normalen Zeiten. Regelmäßige Aufträge sind pro Stunde günstiger als einzelne Termine, weil sich Anfahrt und Einarbeitung verteilen.
Gewerbliche Angebote stellen wir netto aus, private inklusive Mehrwertsteuer. Auf Grundlage des Ortstermins bekommen Sie entweder einen Festpreis oder eine offene Rechnung nach Stunden mit geschätztem Zeitbedarf. Zusätzliche Arbeiten führen wir nur nach Rücksprache aus. So erleben Sie bei der Rechnung keine Überraschungen.
Mariendorf und seine Nachbarn
Nördlich schließt der Ortsteil Tempelhof an, mit dem Tempelhofer Hafen, dem ehemaligen Flughafen und dichteren Wohnvierteln. Südlich geht Mariendorf in Lichtenrade über, wo Einfamilienhäuser und der Stadtrand dominieren. Im Osten grenzt Mariendorf an den Neuköllner Ortsteil Britz mit seiner bekannten Hufeisensiedlung, im Westen an Marienfelde.
Für Verwaltungen und Firmen, die im Süden der Stadt an mehreren Adressen sitzen, ist das praktisch: Wir fahren diese Ortsteile ohnehin regelmäßig an, und Sie behalten trotzdem einen einzigen Ansprechpartner. Ein Objekt in Lichtenrade und eines in Mariendorf lassen sich in einem Vertrag bündeln.
Zusagen und Grenzen, offen gesagt
Ehrlichkeit gehört für uns zum Angebot. Deshalb hier ein paar klare Sätze dazu, was wir leisten und wo unsere Grenzen liegen.
Sie dürfen erwarten, dass wir pünktlich kommen, das vereinbarte Leistungsverzeichnis abarbeiten und Mängel ohne Diskussion nacharbeiten. Sie dürfen erwarten, dass immer dieselben, fest angestellten Menschen bei Ihnen arbeiten, dass wir Schlüssel sorgfältig verwahren und dass wir eine Betriebshaftpflichtversicherung für den Fall eines Schadens haben. Und Sie dürfen erwarten, dass wir offen sagen, wenn eine Aufgabe nicht zu uns passt.
Nicht erwarten sollten Sie, dass wir Arbeiten übernehmen, für die ein Handwerks- oder Fachbetrieb nötig ist. Wir reparieren keine Elektrik, tauschen keine Silikonfugen im großen Stil und sanieren keine Schimmelschäden im Mauerwerk. Wir reinigen, pflegen und melden – und vermitteln bei Bedarf den Kontakt zu Ihrer Verwaltung. Auch Asbestverdacht, Gefahrstoffe ohne Freigabe oder Arbeiten an ungesicherten Absturzkanten übernehmen wir nicht.
Viele Kunden wechseln zu uns, weil ihre bisherige Putzfirma diese Grenzen nicht kommuniziert hat und am Ende Arbeiten halb erledigt blieben. Wir halten es lieber umgekehrt: lieber einmal klar Nein sagen als später erklären müssen, warum etwas nicht funktioniert hat. Gerade in der Gebäudereinigung für Wohnanlagen und Betriebe schafft das Vertrauen, weil alle Beteiligten wissen, woran sie sind.
Das gilt für den kleinsten Auftrag ebenso wie für den größten. Ob Sie eine wöchentliche Büroreinigung für drei Räume brauchen oder einen Reinigungsservice für eine Anlage mit zwanzig Aufgängen – bei Putzfirma Berlin bekommen Sie denselben Umgang, dieselbe Offenheit und denselben Anspruch. Und wenn Sie später erweitern möchten, wächst der Reinigungsdienst einfach mit.
- Grundriss oder Flächenangaben, soweit vorhanden
- Liste der Bodenbeläge und besonders empfindlicher Flächen
- Wünsche zu Uhrzeiten und Wochentagen
- Ansprechpartner vor Ort und Regeln für Schlüssel und Zutritt
Beschreiben Sie uns kurz Halle, Büro, Wohnanlage oder Haus – wir melden uns zur kostenlosen Besichtigung.
Häufige Fragen
Reinigen Sie auch große Hallen mit Maschinen?
Ja. Für Hallen und Lagerflächen setzen wir Kehrsaugmaschinen und Scheuersaugautomaten ein. Die Maschinen bringen wir mit. Voraussetzung ist, dass wir die Flächen zu abgestimmten Zeiten befahren dürfen, meist außerhalb der Hauptbetriebszeit.
Welchen Reinigungsservice buchen Eigentümer von Einfamilienhäusern am häufigsten?
Am häufigsten ist die regelmäßige Hausreinigung alle ein oder zwei Wochen, oft kombiniert mit Fensterputzen zwei- bis viermal im Jahr. Dazu kommen einmalige Grundreinigungen vor Festen oder nach Renovierungen. Viele ergänzen im Herbst die Dachrinnen- und Laubarbeiten.
Können Sie Treppenhäuser in großen Wohnanlagen dokumentieren?
Ja. Jeder Aufgang bekommt bei uns ein eigenes Protokoll, auf Wunsch digital mit Datum und Uhrzeit. So können Verwaltungen Mieteranfragen schnell beantworten und haben bei Diskussionen über Betriebskosten eine Grundlage.
Übernehmen Sie Räum- und Streupflicht?
Ja, im Rahmen unseres Winterdienstes. Wir räumen und streuen Gehwege, Zugänge und Zufahrten und dokumentieren die Einsätze. Welche Pflichten im Einzelnen auf Sie entfallen, sollten Sie mit Ihrer Verwaltung oder rechtlichen Beratung klären.
Sind Einsätze nachts oder sonntags möglich?
Nach Absprache ja. Gerade in Gewerbebetrieben und Läden ist das oft sinnvoll, um den Betrieb nicht zu stören. Zuschläge für solche Zeiten stehen klar im Angebot, damit Sie vorher wissen, was anfällt.
Wie gehen Sie mit Gefahrstoffen in Betrieben um?
Wir halten Abstand zu Gefahrstofflagern und reinigen dort nur nach ausdrücklicher Freigabe und Unterweisung. Eigene Reinigungsmittel setzen wir mit Sicherheitsdatenblatt ein. Die Betriebsanweisungen des Kunden haben Vorrang.
Kommen immer dieselben Mitarbeiter?
Bei regelmäßigen Aufträgen ja. Wir setzen feste Teams ein, damit sich Abläufe einspielen und Sie wissen, wer im Haus ist. Bei Urlaub oder Krankheit übernimmt eine eingearbeitete Vertretung.
Wie kurzfristig sind Einsätze möglich?
Das hängt von der Auslastung ab. Bei Notfällen wie Wasserschäden versuchen wir, noch am Tag des Anrufs zu kommen – das klappt je nach Verfügbarkeit häufig. Für regelmäßige Reinigungen planen wir nach dem Angebot in der Regel einen Start innerhalb weniger Tage.
Bringen Sie alle Mittel und Geräte mit?
Ja, vom Wischmopp bis zur Reinigungsmaschine. Auf Wunsch verwenden wir umweltschonende Produkte. Wenn Sie aus besonderen Gründen eigene Mittel vorgeben, etwa in Lebensmittelbetrieben, halten wir uns daran.